Ehemaliges Bewährungsheim Ulm-Donautal

  • Hindergrund,


    Das ehemalige Bewährungsheim für Jugendliche Strafgefangene ist seit seiner Schließung Ende 1996 immer wieder ein Thema, die letzten Jahre verlotterte es nach einer Teilsanierung und Teil Neubau immer mehr.
    Jetzt ist es erneut Thema geworden.


    6000 qm Grundstück,
    36 Jahre Strafgefangenenhielfe,
    1. Versuch Alten-Pflegeheim gescheitert wegen Insolvenz, auch der Bauunternehmer ging in die Insolvenz.
    2004 wurde das Grundstück mit Bestand für 180 000 Euro von einem Bauunternehmer ersteigert.


    Die Bäume sind weg, die Zufahrtsstraße muss noch verbreitert werden. Dann ist der Weg frei für den Umbau
    Dort entsteht ein Übernachtungsheim für Monteure.“ Dazu soll das „Bestandsgebäude“ umgebaut und ein Teil der Bauruine abgerissen werden.

    SWP Ulm, 22.02.16
    http://www.swp.de/ulm/lokales/…gebaut;art1158544,3695458

    Ulm News,Dez. 2011
    http://www.ulm-news.de/weblog/…_-berpr-fen_Bauruine.html

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  • Beiträge aus anderem Thread,

    Mondlicht,



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    Gestern, 08:45+1
    Neu
    Hallo,

    Was hätte das Gebäude im Donautal eigentlich mal werden sollen?


    Rainer L.
    War das nicht als Ersatzbau für das alte Bewährungsheim gedacht?


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    Beiträge


    Gestern, 09:14+1

    War das nicht als Ersatzbau für das alte Bewährungsheim gedacht?


    Rainer L.
    Passend dazu heute in der SWP:


    Ehemaliges Bewährungsheim wird umgebaut


    swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm…gebaut;art1158544,3695458


    Flo,


    Den Vorschlag mit Abriss und Wald anlegen aus dem Kommentar der SWP finde ich da besser.

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  • Ich bin da in letzter Zeit immer mal wieder gewesen, weil man da gut parken kann für eine Wanderung ums Kraftwerk Wiblingen und zur Illerspitze. Hatte mich schon seit einer Weile gefragt, was der Ziegel-Rohbau wohl darstellen soll (oder sollte?), und jetzt endlich mal gegooglet - um dann auf einen alten Eintrag aus unserem schönen Forum zu stoßen ;-) Ich habe leider bislang keine Fotos gemacht, daher folgt nur eine Beschreibung des aktuellen Zustands:


    Aktuell steht nur noch ein kleinerer (der linke, vom Weg aus gesehen, bzw. der rechte auf dem Bild der SWP) Teil der ehemaligen Bauruine, daneben ist eine Freifläche und ein Haufen Abbruchschutt, mittlerweile schon wieder zugewuchert. Der Rest ist nach wie vor in Rohziegeloptik ohne Fenster und Türen, man hat aber wohl den verrotteten Dachstuhl abgeräumt, einige Öffnungen vermauert und Sicherungen angebracht. Es hat sich also ein bißchen was getan seit dem Artikel aus 2016, sehr viel weiter ist man aber eher nicht gekommen, und es gibt auch keinerlei Hinweise auf weitere Bautätigkeit.


    Das Nachbargebäude (also wohl das ehemalige Bewährungsheim selbst) wurde wohl mittlerweile zumindest äußerlich renoviert. Immer noch häßlich, aber wohl bewohnt. Ist auch als Monteurs-Unterkunft "Gästehaus Donautal" auf Google zu finden. Dieser Teil des Plans wurde also wohl umgesetzt; weiß jemand, was mit dem Rest passieren soll?


    Direkt rechts neben der Bauruine ging mal ein Weg in Richtung Kraftwerk, wobei der Rötelbach mit einer recht hohen Brücke überquert wurde. Mittlerweile sind davon nur noch die Rampen und Widerlager der Brücke erhalten, auch ein paar Asphaltreste und Teile der Beschrankung kann man zwischen Bäumen und Gestrüpp noch ausmachen; der vielgenutzte und frisch asphaltierte Fuß- und Radweg führt nun in einer etwas weiteren Rechtskurve um das Gelände herum und umgeht die doch recht steilen Rampen durch eine wesentlich niedrigere Überbrückung des Baches.


    Derzeit kann man übrigens den alten Zustand der Gebäude und ihrer Umgebung (inklusive Brücke) noch in der Desktop-Browser-Version von Google Maps begutachten. Auf (meiner) Mobilversion hingegen herrscht bereits Kahlschlag.

  • Wäre das Gelände besser angebunden, würde ich glatt sagen: Da müsste man eigentlich mehr daraus machen. Aber so abgehängt, wie es ist, sind die Nutzungsmöglichkeiten beschränkt. Ich finde es auch sozial schwierig, da Leute unterzubringen - man kann sich ja vorstellen, wie es da drinnen ist. Da würde ich sogar eher zur Renaturierung tendieren.


    Auf jeden Fall vielen Dank für die Ortsbeschreibung! Wie eine kleine Abenteurreise :)

  • Hallo,


    vor ein paar Wochen (08. Januar) war ich zufällig vor Ort:


    Die Erreichbarkeit von der B311 ist durch die Bahn-Unterführung zwar gegeben, besser wäre natürlich die Wiederinbetriebnahme des ehem. Hp Donautal. :-)

    Die alte Brücke zum Donaukraftwerk Wiblingen hatte ein schönes altes Geländer, mußte aber vmtl. im Zuge der Arbieten an dem Hochwasserdamm entfernt werden. Der Zustand war aber schon nicht der Allerbeste, als ich das letzte mal dort drüberfuhr (in den 1990ern).


    Gruß

    Alex