Neubau/Umbau ZOB

  • Ich stell die Meldung über den ZOB mal hier rein, ansonsten bitte verschieben!


    Entscheidung über ZOB verschoben
    Eigentlich stand der Zeitplan fest: Die Stadträte sollten im Herbst über die Zufahrt zum künftigen Zentralen Busbahnhof entscheiden und damit die Größe des neuen ZOB festlegen. Daraus wird vorläufig nichts.


    https://www.swp.de/suedwesten/…-verschoben-28061110.html



    Kommentar dazu von Frau Kolb:


    https://www.swp.de/suedwesten/…als-schnell-28061086.html

  • https://www.swp.de/suedwesten/…-busbahnhof-41764115.html


    Die IHK und der Bahnhof: "Klappe die nächste...!"


    Allmählich kann ich das Klientengejammer nicht mehr ernst nehmen. Untersuchungen der Stadt und eines beauftragten Büros bestätigen die Leistungsfähigkeit. Dagegen sagt die IHK einfach mal wieder nein ohne es beispielsweise durch ein Gegengutachten belegen zu können.


    Grundsätzlich halte ich das Vorhaben der Stadt einen Baukörper zwischen ZOB und Bahnhofsplatz zu setzen gut. Wenn der ZOB dann noch überdacht wird, beispielsweise wie der ZOB in München mit dieser Aluminiumprofilfassade fände ich das überragend. Im neuen Baukörper dann ein Fahrradparkhaus und alles für die Busunternehmen und der innenstadtnahe Teil der Mobilitätsdrehscheibe wäre fertig. Ich könnte mir ein durchaus höheres Gebäude vorstellen, wo vielleicht auch das "neue" Intercity-Hotel unterkommen würde. Hätte aus meiner Sicht den Vorteil beim Bahnhofsgebäude noch mehr Möglichkeiten einer Realisierung mit einem Investor zu haben und gegenüber der Bahn nicht so abhängig zu sein.


    Wenn dann noch an der Schillerstraße die DB ihr Pendlerparkhaus baut wäre der Bereich Verkehr weitgehend abgearbeitet (Fehlt nur noch der Fernbushalt). Drumherum kann dann gestaltet werden, wie z.B. die Schillerrampe etc.

  • (Fehlt nur noch der Fernbushalt)

    Den hats doch schon in Böfingen-Süd... ;)

    Nachdem bei den grünen Bussen die Zahlen stagnieren reicht das doch dicke.:D:D:D

    Allmählich kann ich das Klientengejammer nicht mehr ernst nehmen. Untersuchungen der Stadt und eines beauftragten Büros bestätigen die Leistungsfähigkeit. Dagegen sagt die IHK einfach mal wieder nein ohne es beispielsweise durch ein Gegengutachten belegen zu können.

    Hast du diese Woche das Interview mit Sälzle diese Woche in der SWP gelesen? Da hauts einen vor soviel Selbstgefälligkeit und Großmannssucht vom Hocker.

    Passt aber gut zum Agieren der IHK unter seiner Führung. Aber jetzt geht er ja und da musste ein Rundumschlag noch mal sein.

  • Böfingen-Süd? Nicht dein ernst? Dieser Schmuddelhalt ist keinem normalen Studenten, respektive Studentin, und ja diese sind wegen des unterirdischen Angebots der Deutschen Bahn darauf angewiesen, zuzumuten. Sorry, da geh ich nicht mit dir. Mobilitätsdrehscheibe heißt für mich die Vernetzung aller Verkehrsträger, egal wie man dazu steht.

  • Böfingen-Süd? Nicht dein ernst? Dieser Schmuddelhalt ist keinem normalen Studenten, respektive Studentin, und ja diese sind wegen des unterirdischen Angebots der Deutschen Bahn darauf angewiesen, zuzumuten. Sorry, da geh ich nicht mit dir. Mobilitätsdrehscheibe heißt für mich die Vernetzung aller Verkehrsträger, egal wie man dazu steht.

    Kein Problem, dann sollte sich Flixbus ein passendes Gelände in der Innenstadt kaufen und dort ein oder zwei Bussteige bauen samt Infrastruktur. Ich finde, es ist nicht einzusehen daß die öffentliche Hand für einen privaten Investor auch noch die Infrastruktur zur Verfügung stellt.

    Die Stadt hat in Böfingen-Süd den Fernbushalt auf eigene Kosten renoviert und erweitert.


    https://www.ulm.de/leben-in-ul…nbushaltestelle-boefingen


    edit: Link hinzugefügt

  • Ich schätze, der größere ZOB würde dem Jetzt-Zustand eher gerecht werden, also mit den zahlreichen Linien aus dem bayrischen Umland. Aber ich halte den Jetzt-Zustand nicht für erstrebenswert oder auch nur haltbar, wenn ich an die vielen Busse denke, die durch die Ludwigstraße, Augsburger Straße, Marienstraße, über die Herdbrücke und durch die Neue Mitte rollen.


    Um sich vor allem in Neu-Ulm Raum zum Atmen und Spielraum zur Entwicklung zu verschaffen, muss ein großer Teil der Linien am ZUP gebrochen werden - natürlich verbunden mit einem städtischen Pendelverkehr Ulm/Neu-Ulm, idealerweise mit einer Straßenbahn, gerne auch mit zwei Regio-S-Bahn-Linien mit kombiniertem 15-Minuten-Takt. Trotzdem könnte das aber heißen, dass sich einige... sagen wir, Aufheimer oder Nersinger stärker nach Neu-Ulm orientieren, dort zum Einkaufen oder zur Ärztin gehen. Und das wäre nicht im Sinne einer IHK für die Stadt Ulm, weil es Kaufkraft aus der Stadt abziehen könnte.


    Zumindest bin ich auf diese Überlegung gekommen, als ich mich gefragt habe, was die IHK zu dieser Positionierung gebracht hat. Aus der Motivation heraus, das Maximum an Kaufkraft aus der Region abzuschöpfen, kann man die Argumentation der IHK nachvollziehen. Ich würde aber verneinen, dass dieser Aspekt schwerer zu gewichten ist als andere, in diesem Fall vor allem städtebauliche. Für den Bahnhofsvorplatz wäre ein südlicher Abschluss irre wichtig.


    Zuletzt habe ich immer öfter mit dem Gedanken gespielt, den ZOB auf der anderen Seite der Schienen zu lassen, etwa im EG des zukünftigen DB-Pendlerparkhauses. Mir gefiel der Gedanke, dass Parkhaus und ZOB direkt über den Steg an die Bahngleise angeschlossen sind und dass ein großer Teil des Busverkehrs nicht über die belasteten innerstädtischen Straßen (v.a. Neue Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Zinglerstraße) geleitet werden muss. Aber das Gedankenspiel von Wolfe ist auch toll, v.a. in Kombination mit einem möglichen neuen Intercity-Hotel (als neuer Russischer Hof! ;)), einem Fahrradparkhaus und Sozialräumen für den Busbahnhof.


    Gerne würde ich im Zusammenhang mit diesen Planungen weitergehende Überlegungen zum neuralgischen Knoten Neue Straße/Zinglerstraße/Friedrich-Ebert-Straße lesen...

  • Was den ZOB angeht, gehe ich mit euch konform.

    Auch eine Bebauung mit Hotel oder Serviceeinrichtungen ist ne gute Idee.

    Ebenso den Erhalt des ZOB-West in Verbindung mit einem Pendler-Parkhaus.


    Was den Busverkehr durch die Stadtmitte Neu-Ulms angeht wurden mal 600 Busfahrten durch die Ludwigstraße genannt. Je Richtung oder insgesamt? Ich neige trotz Pessimismus zu zweitem.

    Es wäre eine gute Idee diese Buslinien zum Großteil am ZUP zu brechen und mit einer Straßenbahnlinie durch Neu-Ulm und Ulm zu führen, gerne auch mit einer RB-Verbindung nach Ulm HBF. Busse als Vorlauf-Pendel zu einer zukünftigen Tramlinie ist auch eine gute Idee.