Nachrichten aus der Region

  • 23-Jähriger startet Petition für Neubaugebiet "Kapellenäcker II" [NUZ+]

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    Manuel Korn klagt über die Wohnungsnot in Weißenhorn und fordert eine Bebauung des Gebiets im Osten der Stadt.


    Daraus:

    Zitat
    Korn und seine Partnerin suchen selbst seit einiger Zeit nach einem passenden Baugrundstück in der Fuggerstadt. „Wir leben in einer 50-Quadratmeter-Wohnung und zahlen fast 1000 Euro Miete“, sagt er. „Und wir haben auch vor, einmal Kinder zu haben.“ So wie dem Paar gehe es auch vielen anderen jungen Familien, sagt Korn. Bezahlbare Grundstücke seien in Weißenhorn praktisch nicht zu bekommen. „Sobald etwas angeboten wird, kommen gleich 50 Bewerbungen drauf“, sagt Korn.

    ***


    Kreis Neu-Ulm auf Rekordkurs [Schwäbische]

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    Der Landkreis Neu-Ulm wächst und wächst und wächst. Zum 31. Dezember 2019 lebten in den Städten, Märkten und Gemeinden von Elchingen bis Kellmünz insgesamt 175 204 Menschen – so viele wie nie zuvor.


    Daraus:

    Zitat
    Seit dem Jahrtausend-Wechsel (31.12.1999) stieg die Bevölkerungszahl um 10,2 Prozent (absolut: 16 281). Das ist nur etwas weniger, als die drittgrößte Stadt des Landkreises, Illertissen, Einwohner (17 482) hat.

    :huh:


    War mir in dieser Form nicht klar.


    Man kann diese beiden Meldungen auch durchaus im Zusammenhang lesen: Seit Jahrzehnten erhebliches und ungebrochenes Wachstum... und es reicht noch immer nicht.

  • Was soll das denn für ne Wohnung bitte sein, die 20€ /qm warm kostet in Weißenhorn? In den Sedelhöfen wird übrigens so ein Mietpreis und billiger verlangt.

    Größere Fläche heißt meist ja eher geringere Miete/qm. Aber es stimmt, auch in Illertissen finden sich im Moment kaum Bauplätze für Einfamilienhäuser. Finde trotzdem eine Petition irgendwie drüber.


    Ich finde die Aufstellung der Augsburger Allgmeinen ganz hilfreich, hier als Auszug:

    • 1. Neu-Ulm 58.978 (+ 271/+ 0,46 Prozent)
    • 2. Senden 22.529 (+ 193 / + 0,86 Prozent)
    • 3. Illertissen 17.482 (+9/+0,05 Prozent)
    • 4. Vöhringen 13.630 (+73/+ 0,54 Prozent);
    • 5. Weißenhorn 13.521 (+79/+ 0,59 Prozent)
    • 6. Elchingen 9543 (+106/+1,12 Prozent)
    • ...
    • 11. Buch 4024 (+28/+0,70 Prozent)
    • 12. Roggenburg 2758 (+69/+ 2,57 Prozent)
    • 14. Kellmünz 1421 (+15/+1,07 Prozent)
    • 15. Unterroth 1112 (+17/+1,55 Prozent)
    • 16. Osterberg 918 (-16/-1,71 Prozent)
    • ...

    Zur ganzen Liste: https://www.augsburger-allgeme…s-Neu-Ulm-id57612661.html


    Illertissen als drittgrößte Stadt fällt etwas aus der Reihe. Meine Vermutung sind eben nicht nur der hohe Preis bei limitiertem Angebot, wie scheinbar in Weißenhorn, sondern womöglich der im Vergleich zu 2018 durchschlagende Wegfall des eigentlichen Krankenhauses.

  • Startschuss für Altstadt-Sanierung in Langenau [SWP+]

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    Der Gemeinderat legt das Gebiet und die Fördergrundsätze für die nächsten 15 Jahre fest. Eine Umfrage bringt dabei ein Traumergebnis für Langenau: 98 Prozent leben gerne in der Naustadt.

    Daraus:

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    Die Höhe der pauschalen Regelförderung beträgt 30 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, gedeckelt auf 50 000 Euro pro Maßnahme. 70 000 Euro sind möglich, wenn das Gebäude umfassend energetisch saniert wird, mindestens nach KfW70-Standard also.

    Bei Ersatzneubauten werden die Abbruchkosten übernommen, zusätzlich gibt es Sonderabschreibungen als steuerlicher Vorteil. Drei Viertel der befragten Eigentümber im Sanierungsgebiet können sich auch tatsächlich vorstellen, zu sanieren. Insgesamt schöne Aussichten in Langenau - gesunde Stadt mit schönem Umfeld, vielen Arbeitsplätzen und guter Infrastruktur.

  • Vöhringen bekommt ein neues Wohngebiet [SWP+]

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    Nördlich der Reiherstraße bekommt Vöhringen am Stadtrand ein neues Wohngebiet. Das Gebiet „Kranichstraße“ wird in zwei Abschnitten entwickelt, der Bauausschuss hat am Donnerstag den Bebauungsplan für den 2,9 Hektar großen, östlichen Bereich beschlossen.

    80 WE im ersten Schritt, 150 WE im zweiten. Bebauung aller Art, von EFH hin zu Geschossbauten.

  • Bauplätze in Öpfingen: Kriterien neu geregelt [SWP+]

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    Die Vergaberichtlinien für die Bauplätze im Baugebiet Halde in Öpfingen stehen fest. Weil die dort entstehenden 25 Bauplätze sehr begehrt sind, hatte der Gemeinderat Ende Mai einstimmig beschlossen, für die Vergabe die Online-Plattform Baupilot zu nutzen. Die Vergabe erfolgt nach dem sogenannten Ulmer Modell.


    Daraus:

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    „Sie haben ein gute Mischung“, sagte Rechtsanwalt Ivo Gönner, der ebenso wie Martina Maigler von der Baupilot GmbH vor Ort war. Der frühere Ulmer OB Gönner, die Firma Baupilot und eine Arbeitsgruppe aus Kommunen hatten das „Ulmer Vergabemodell“ entwickelt.

    So vertreibt sich der gute Ivo also seine Zeit ^^. Und in welchen Bereichen es mittlerweile nicht so alles Ulmer Modelle gibt...

  • Wie ein Pflegeanbieter in der Ulmer Region expandiert [SWP+]

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    Illersenio wächst rasant und investiert Millionenbeträge in neue Standorte zwischen Berkheim und Laupheim. Dazu gehört auch ein Kloster. Der Bedarf ist da. Der demografische Wandel befeuert das Geschäftsmodell des Pflegeanbieters.

    Die neuen Projekte sind für Vöhringen, Illertissen, Weißenhorn, Buch, Berkheim und Laupheim geplant - ganz schön offensives und umfangreiches Programm. Am spannendsten liest sich dabei das Vöhringer Projekt, das ab Frühjahr 2021 neben dem bestehenden Pflegeheim realisiert wird: 30 Millionen Euro Investitionssumme, 158 Zimmer, Holzmodulbauweise.

  • In Illertissen wird die Jahnturnhalle aus dem Jahr 1924 in das Konzept des Anbieters baulich integriert bzw. die umliegenden sportbezogenen Freiflächen bebaut. (10.500m2)

    Einmal editiert, zuletzt von Puquio () aus folgendem Grund: Update Stadtratsentscheid

  • Umgestaltung Bahnhofsumfeld: Ein Parkhaus am Bahnhof? [SWP+]

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    Am Sendener Bahnhof wären 100 Park-and-Ride-Stellplätze nötig, zeigen Berechnungen. Dazu kommen 150 Stellplätze für Fahrräder.


    Ein Parkdeck nahe der Altstadt kommt nicht so schnell [NUZ+]

    Zitat
    Die SPD will die Umgestaltung des ehemaligen Busbahnhofs vorantreiben, um den Parkdruck zu reduzieren. Doch der Bürgermeister tritt auf die Bremse.

    Der NUZ-Artikel bezieht sich auf Weißenhorn.

  • Nachtrag:


    Die Stadt weist neue Bauflächen aus – viele Anfragen von Investoren [SWP+]

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    In Illertissen wird es weitere Flächen für Gewerbetreibende und Häuslesbauer geben. ÖDP/AB/Grüne haben den Flächenverbrauch kritisiert.

    Beschlossen wurden ein Gewerbegebiet an der A 7 (10 Hektar) und drei Wohngebiete. Die Kritik der genannten Fraktion richtete sich nach meinem Verständnis gegen die Ansiedlung von flächenintensiven, aber arbeitsplatzarmen Betrieben mit hohem Niedriglohnanteil sowie gegen eine zu wenig verdichtete Planung für eines der Wohngebiete.

  • Nachtrag:


    Die Stadt Senden will sich neu erfinden [NUZ+]

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    Junge Stadt mit Freizeitwert, Gesundheit, Bildung: Senden hat bereits viele Namen gehabt. Nun soll ein neues Leitbild her – und ein neuer Ton zwischen Rathaus, Stadtrat und Bürgern.


    Daraus:

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    Man habe bei der Klausur über die Gesamtsituation der Stadt gesprochen, sagte Bürgermeisterin Claudia Schäfer-Rudolf. Zum einen sei allen klar geworden, dass man die vor einigen Jahren gesetzte Einwohnergrenze von 25000 nicht halten könne. Derzeit zähle Senden gerundet 23000 – ohne die großen Neubaugebiete an der Unteren Au und im Stadtpark sowie der Verdichtung der Innenstadt. „Innerhalb der nächsten Jahre wird die Zahl vermutlich auf 27000 steigen“, sagte Schäfer-Rudolf. Darauf müsse die Kommune sich einstellen – mit allen Folgen, etwa für die Infrastruktur.

    Eine Obergrenze für die Einwohnerzahl zu beschließen fand ich immer etwas schräg, da kaum umsetzbar. Stattdessen erwägt man jetzt, wo und wie man neue Infrastruktur baut: Neue Kindertagesstätten, eine neue Grundschule, eine neue Turnhalle. Auch über die Ansiedlung von bislang wenig vertretenem Gewerbe und "Wohnraum für Menschen [...], die mehr Geld haben" wurde diskutiert. Scheint, als ob nach der Bürgermeisterwahl in Senden ein neuer Wind weht.


    Schon weiter fortgeschritten sind die Planungen für einen Ausbau der Wirtschaftsschule - mit zusätzlicher Erweiterungsoption für den zukünftigen Bedarf...

  • Die Kritik der genannten Fraktion richtete sich nach meinem Verständnis gegen die Ansiedlung von flächenintensiven, aber arbeitsplatzarmen Betrieben mit hohem Niedriglohnanteil sowie gegen eine zu wenig verdichtete Planung für eines der Wohngebiete.

    Ich komme jetzt nicht aus der Landwirtschaft oder so, aber ich weiß dass die Flächen an der A7 zu den besten Ackerböden gehören. Auch hast Du natürlich Recht, speziell an der Autobahn lässt sich natürlich die Logistik gerne nieder. Aber auch - ich hatte es ja in einem anderen Thread hier im Forum aufegührt - dass in Illertissen enorm viel in den letzten zehn fünfzehn Jahren an Wohnraum und Gewerbe zugebaut wurde. Die zugebauten Wohngebiete waren in der Kernstadt eigentlich größtenteils verdichtet und Wohnungsbau (im Gegensatz zu großflächigen EFH Gebieten in den Ortsteilen). Wenn ich da ergänzend zu den aufgeführten Wohngebieten hier kurz Gewerbe aufführen darf:

    An der A7 wird mit diesem Neuen bereits das zweite Gewerbegebiet dort ins Grüne gesetzt innerhalb von 5 Jahren. Das Gewerbegebiet südlich der Nordtangente, an der Siemensstraße und im Ortsteil Jedesheim wurden deutlich ins Gründland erweitert. Der größte Frevel wurde aber nördlich der Nordtangente bis nach Bellenberg vollzogen. Hier wurde auf 2km Länge 40% der landwirtschaftlichen Flächen bebaut und zwar derart verstreut, dass die verbleibenden Flächen nur noch als Baulücken wahrgenommen werden können. Wird es dort in diesem Tempo weitergehen -und das wird es, wenn die zweite Autobahnausfahrt just ihren Zubringer genau durch diese Flächen erhält- dann ist in 15 Jahren nur noch eine Freiluftschneise Grünland zwischen Illertissen und Bellenberg.


    Damit kann jeder selbst sich eine Meinung bilden, es sind nur ehemaligen landwirtschaftliche Flächen und Grünbrachen markiert, die in den letzten 15 Jahren wegfielen. Kein Anspruch auf Vollständigkeit, da aus dem Gedächtnis.

    2 Mal editiert, zuletzt von Puquio () aus folgendem Grund: Für Außenstehende zur besseren Einschätzung Grafik

  • Neues Dellmensinger Gewerbegebiet nimmt weitere Hürde [Schwäbische+]

    Zitat

    Einstimmig grünes Licht haben am Freitag in Ulm die Mitgliedskommunen des Ulmer Nachbarschaftsverbands der Verschiebung des geplanten neuen Erbacher Gewerbegebiets gegeben. Damit nahm das 20 Hektar große Areal eine weitere Hürde. Um die Flächen im Ulmer Süden künftig besser und noch gesteuerter zu vermarkten, ist nun auch ein Beitritt Erbachs und weiterer Kommunen zum Stadtentwicklungsverband Ulm-Neu-Ulm (SUN) im Gespräch.

    Es geht dabei um die Flächen, die mit der Vollendung der Querspange von der B 311 zur B 30 ausgewiesen werden sollen. Anfang des Jahres sprachen wir davon.


    Noch interessanter ist die Andeutung, dass die Mitglieder im Nachbarschaftsverband Ulm, einem Zweckverband zur Wahrnehmung von kommunalen Aufgaben der Flächenplanung, wohl den Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm beitreten werden, der primär im Gewerbeflächenmarketing unterwegs ist. Im Artikel werden auch Zahlen genannt: Bis 2035 sollen 220 Hektar an Gewerbeflächen benötigt werden, aber nur 167 Hektar zur Verfügung stehen - Ulm alleine bräuchte 180 Hektar, könne aber nur 109 Hektar liefern.


    Meiner Meinung nach muss man sich von diesen Zahlen (sind ja nur Hochrechnungen) nicht vor sich her treiben lassen - es wird immer mehr Bedarf geben, als befriedigt werden kann. Trotzdem muss die Entwicklung und Ausweisung ja natürlich irgendwie gesteuert werden, und da ist die interkommunale Zusammenarbeit sicher einer der Schlüssel zu einer guten Planung. Der andere Schlüssel sollte - wiederum meiner Meinung nach - ein zwingendes Gebot radikaler Flächeneffizienz sein.

  • Zu so was gehören auch abgeräumte Gewerbeflächen die neu bebaut werden könnten. Ist das in den von dir genannten Flächen schon berücksichtigt?

  • Kreispolitiker werden aktiv gegen Wohnungsnot - Familien haben Probleme bei Suche nach Wohnungen [SWP+]

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    Der Kreistag möchte sich der Miet-Problematik vor allem bei Familien annehmen. Der Landrat mahnt, die Kreisbaugesellschaft in die Überlegungen einzubeziehen.

    Ich hatte gestern kurz angerissen, dass ich ein interkommunales Engagement beim Wohnungsbau gut fände. Im Kreistag des Alb-Donau-Krises gibt es ganz ähnliche Ansätze:

    Zitat

    Die Themen Wohnungsbau und Mietwohnraum sollten im Kreistag behandelt werden, meinte [Klara Dorner, Vorsitzende der SPD-Fraktion]. Es gelte auszuloten, ob gemeinsam mit der Kreisbaugesellschaft, anderen Wohnbaugesellschaften und Kommunen der Mietwohnungsbau gefördert werden könnte. „Es gibt schlimme Situationen“, sagte Klare [sic] Dorner.
    Davon konnten auch mehrere im Gremium sitzende Bürgermeister berichten. Der Druck auf die Kommunen nehme zu, sagte Thomas Kayser aus Blaustein (SPD), das Problem der Wohnungslosigkeit verschärfe sich. Achim Gaus aus Erbach (CDU) sagte, es sei schwer, an entsprechende Grundstücke heranzukommen. Er sah Bund und Länder in der Pflicht. [...]

    Scheffold sagte zu, die Wohnungsnot im Alb-Donau-Kreis auf die Agenda zu nehmen, um es mit Fachleuten für den ländlichen Raum zu erörtern. Für Klara Dorner ist die Schaffung von Wohnungen „eine der zentralen gesellschaftspolitischen Aufgaben der nächsten Jahre“.