Einbindung Ulm Hbf in Neubaustrecke Wendlingen-Ulm

  • der gesammte nördliche einfahrtsbereich in den ulmer hbf wird in
    den nächsten jahren mit mehreren bauwerken neu gestaltet.


    die neubaustrecke beginnt ab bahnsteigende in einem trog.
    der ehemalige lockschuppen wird komplett abgerissen


    die ersten arbeiten sollen berets mitte nächsten jahres im
    berreich der zeitblomstrasse beginnen.


    link..gefunden bei ulmer eisenbahnen....
    http://www.ulmereisenbahnen.de…ng_Ulm21_Nordausfahrt.htm



    viel spass beim anschauen der planuung.

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    "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )

    Einmal editiert, zuletzt von reinhold ()

  • Danke reinhold für den Thread! Das ist eine sehr schöne Übersicht.


    Mir kommen gleich mal zwei Fragestellungen in den Sinn:


    1) Was geschieht mit der NBS, wenn die S21-Verträge - nach entsprechendem Ergebnis in der Volksabstimmung - tatsächlich gecancelt werden? Wird insbesondere die DB daran festhalten? Was meint ihr? Vielleicht könnte ja allein aus Gründen der Schadensbegrenzung (weniger Ersatz-/Vertragsrücktrittszahlungen) das Festhalten an der NBS von der Landesregierung favorisiert werden. Wenn die Bahn dann mitspielt, wären Ulm und weitere Peripherie des Ländles relativ fein raus: schnelle Anbindung nach Stuttgart, wie von allem Parteien gewünscht, aber einen Haufen Gelder durch den Verzicht auf den Tunnelbahnhof gespart, was dann z.B. u.A. wieder für die Elektrifizierung der Südbahn zur Verfügung stünde. So fänd ich es jedenfalls optimal :D


    2) Auf dem Plan sieht es so aus, als könnte das Überwerfungsbauwerk der neuen/zukünftigen Brenzbahntrasse mit der dort ebenfalls geplanten Straßenbahnbrücke räumlich kollidieren. Da letztere wohl zuerst realisiert wird, könnte sie den Arbeiten ziemlich im Wege sein. Ich hoffe, man wird dies noch berücksichtigen und in die Planungen einbeziehen.

  • hallo aquarium


    deine erste frage ist einfach zu beantworten.
    neubausrecke wendlingen-ulm ist fix.
    dieses steht im koalitionsvertrag der regierung von grün rot.
    und wurde auch im vergangenen jahr von keinem der beteiligten
    parteien mehr in frage gestellt.
    bei dem noch laufenden gezetere geht es nur um die arbeiten am
    hauptbahnhof und die strecke zum flughafen.


    über die planungen der anderen projekte weiss ich nichts,
    es ist aber glaube ich doch so, dass die stadt ulm seit über 10 jahren
    die planungen von beidem auf dem tisch hat
    und keiner etwas ohne den anderen plant. :rolleyes:

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  • OK-das wusste ich nicht.
    Ich find es aber doch seltsam, dass seit jeher alle Projektbefürworter (auch die Ulmer, unser OB, der IHK-Präsident etc.) beteuert haben, dass es die NBS nur im Gesamtpaket gibt, d.h. ohne Tiefbahnhof keine NBS. Tja, soviel zu den proklamierten Wahrheiten...


    Ja, ich denke auch, dass die das Gleisgewirr schon koordiniert bekommen werden. Ich dachte halt, dass es etwas ungleich große Projektpartner sind: DB vs. SWU. Die Gleisanlagen, wo die Straßenbahnbrücke drüber verlaufen soll, gehören ja der DB. Aber da bei beiden Projekten das Land miteinbezogen ist, denke ich mal, dass es keine "Verständigungsprobleme" geben wird.

  • Die geplante Fahrzeit lässt sich aber ohne Fildertunnel nicht halten. Wenn dieser nicht kommen sollte stell ich mir schon die Frage ob das Projekt damit nicht doch noch fällt?

  • Selbst der Abstimmung zu S21 sehe ich sehr gelassen entgegen. Es werden kaum 30% der Gesamtbevölkerung Baden-Württembergs für Nein zum Tiefbahnhof stimmen . Nicht zuletzt, da das Thema regional begrenzt und medial nicht mehr so in den Köpfen der Menschen ist. Zur geplanten Strecke Ulm Wendlingen hat Reinhold schon ausführlich Stellung bezogen.

    Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
    Bill Mollision

  • guten tag. hallo aquarium....


    zu deiner frage der strassenbahnbrücke.
    hatte diese woche den OB. getroffen ich kenne ihn sehr gut vom hdb. und ihn darauf angesprochen.
    die planungen für die brücke sind fest und fertig. es steht fest wo sie anfängt und endet,
    sowie auch der verlauf....
    es ist nur noch nicht geplant wie sie einmal aussehen soll.
    ich denke das kann ich glauben. :thumbup:

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  • Danke reinhold für die Info über den direkten Draht ;-)


    Freut mich zu hören... die Bedeutung der Linie 2 für die Wissenschaftsstadt sehe ich als groß an. Und mittels der neuen Brücke liesse sich hier eine ordentliche Fahrzeitverkürzung erzielen, gegenüber der umständlichen und beengten Streckenführung der Buslinien 3, 5, 6 heute über die Neutorbrücke und die Kienlesbergstraße.
    Nur führt die Brücke eben genau über das Gelände, wo die DB bauen wird, daher meine Bedenken.

  • Die Nachfrage zur Briefwahl scheint sehr hoch zu sein. Ohne es zu wissen ist das nicht unbedingt ein gutes Zeichen für die Befürworter von S21:/

  • Mich würde interessieren, ob der Doppelanschluss Dornstadt/Gewerbegebiet Ulm-Nord im Zuge dieser Arbeiten mitgebaut wird? Konnte es dem Artikel nicht entnehmen, habe aber auch so eine schwache Erinnerung, dass das ein eigenständiges Projekt sein soll. Würde sich eigentlich anbieten, das gleich in einem Aufwasch mitzuerledigen. Das Gewerbegebiet braucht definitiv einen eigenen Anschluss, die Lage ist ebenfalls günstig, und der weiteren Entwicklung im Norden würde nichts mehr im Wege stehen. Beim Müller-Lager wird es ja nicht bleiben...

  • hallo finn
    es sind verschiedene projekte..


    hier mal eine meldung von februar 2011
    http://www.swp.de/ulm/lokales/…-Bernstadt;art4299,824175
    dort sieht man auch eine grafik.


    und eine meldung von april 2010
    http://www.swp.de/ulm/lokales/…en-konkret;art4329,449408


    dieses gesamte projekt ist unabhängig von dbahn-wendlingen ulm.
    es endet genau am anschluss ulm west- bundestrasse


    ich hoffe es ist informativ für dich.

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  • Vielen Dank für die Links, die sind in der Tat informativ. Dass der Doppelanschluss nichts mit der NBS zu tun hat, weiß ich natürlich - dasselbe gilt auch für den A8-Ausbau, um den es mir ging. Ist natürlich der falsche Thread, wollte die Frage aber, da der Ausbau in dem Artikel erwähnt wird, eben schnell in die Runde werfen.


    Wo ich die Grafik hier sehe und mir überlege, was für ein Unterfangen das ist... Junge Junge, richtig viel zu tun in der Ecke. Ganz zu schweigen von den vielen potentiellen gewerblichen Neubauten in den Gebieten beiderseits der A8. Ob sich da ein Bahnhaltepunkt lohnen würde? So ganz langfristig spekulativ, wenn die NBS mal steht und die S-Bahn nach Norden ausgreift, falls sie denn kommt... aber das führt auch schon wieder arg weit :-). Und ich meine ja auch zu wissen, dass der Haltepunkt Donautal nicht wirklich angenommen wird - was auf dem Papier schick aussieht, muss nicht gleich funktionieren...

  • Planfeststellungsbeschluss Albabstieg...
    Der Beschluss wurde durch das EBA erteilt..


    Heute morgen endeckt auf der Stuttgarter Seite des Deutschen Architekturforums.
    Sehr reichhaltig. Einfach mal reinschauen.


    Beschluss:


    http://www.eba.bund.de/cln_031…endlingen-Ulm_PFA%202.pdf

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  • Sieht so aus, als ob wir in diesem Jahr schon die ersten Baumaßnahmen im Hbf sehen werden, wenn die Bahn das Gelände unter dem Kienlesberg vorbereiten will.


    Was mir noch nicht ganz klar ist, und da hoffe ich auf Tipps von den Leuten hier, die mehr Bescheid wissen (dürften fast alle sein ;)): Wie darf ich mir das Kreuzungsbauwerk am Nordende des Bahnhofs räumlich vorstellen (S.49ff)? Ich bin wohl zu doof, um die Infos aus dem Planfeststellungsbeschluss hier, dem Artikel und dem früheren Link von Bob richtig zu deuten.


    Bislang hatte ich aus Unkenntnis angenommen, die Gleise der Filstalbahn (also der Schwenk rauf zum Michelsberg Richtung Beimerstetten-Geislingen) und der NBS sich auf gleichem Niveau "im Erdgeschoss" kreuzen. Wenn ich die Infos aber richtig lese, ist stattdessen ein niveaufreies Kreuzungsbauwerk geplant: die Filstalbahn kriegt die Gleise 3 und 4, die NBS die Gleise 1 und 2. Soweit korrekt? Ergibt Sinn.


    Ich bin etwas überrascht, dass uns mit dem Abriss und Neubau der bisherigen Rampe schon Anfang 2013 ein so massiver und komplexer Eingriff bevorsteht. Immerhin dürfte diese Gleise die meistfrequentierten sein, die von Ulm abgehen. Wie kann ich mir die Baustelle vorstellen? Um die Strecke im laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten, müsste eigentlich ein Gleis so lange wie möglich offen gelassen werden - aber geht das überhaupt?


    Und wenn nicht - wie will man die Passagierströme umleiten? Selbst unter Hochdruck und im Dreischichtbetrieb dürfte dieses Vorhaben lange dauern - ist die Strecke etwa solange dicht? Je mehr ich darüber nachdenke, desto krasser erscheint mir die Sache. Hochkomplex. Junge Junge, langsam wird das alles anfassbar und ist nicht mehr nur Theorie ;). Wenn dann irgendwann die Arbeiten an der Straßenbahnbrücke losgehen, dürften Neutorbrücke und Kienlesbergstraße zu unserem neuen Beobachtungshotspot werden. Nicht, dass wir uns da gegenseitig auf die Füße stehen, hehe.