Ausbau A8 mit AS Ulm-Nord, NBS Wendlingen-Ulm

  • Baustelle an der A8: Halbzeit für die neue Doppelausfahrt [NUZ+]

    Zitat

    Ganz neue Wege nehmen seit Montagmorgen die Autofahrer, die an der Anschlussstelle Ulm-West auf die Autobahn 8 wollen oder dort auf die Bundesstraße 10 wechseln. Vor wenigen Tagen wurde in einer großen Aktion der Verkehr von der bisher im Baustellenbereich genutzten nördlichen Fahrbahn auf die neu gebaute südliche Fahrbahnhälfte verschwenkt.

  • Der südiche Teil der Doppel Ausfahrt. Enorm aber das die ganze Strecke von der Bundesstraße bis zur Überführung der Bahn um einige Meter angehoben wurde. Am Ende geht es jetzt ziemich steil Bergab. Da kommt mit dem 3 spurigen Ausbau dann noch einiges mehr.







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    "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )

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  • Ulm Nord ist jetzt aus Stuttgart und nach München für den Verkehr freigegeben. Auch die Verlängerung des Eiselauer Wegs bis zur L1239 ist fertig. Das Stammhaus der Bäckerei Staib am Eiselauer Weg liegt nun plötzlich direkt an der Ausfahrt und freut sich bereits über Fernfahrer-Kundschaft (mit einem Kaffee-mit-LKW-Special).

  • Ein kleines Video von mir. Neue Auffahrt A 8 Richtung München.


    Mann beachte die Neue Höhe der Straße gegenüber früher.


    Am Ende der Neuen Strecke nach der Bahnüberquerung bauen sie einen Neuen Schutzwall. Ob das nur ein Lärmschutz für Jungingen ist, oder schon eine Vorbereitung zum baldigen 6 spurigen Ausbau.


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  • An dem Video sieht man mal wieder, wie Abstände überhaupt nicht eingehalten werden. Irgendwie fehlt den Leuten hierfür das Verständnis. Sieht nicht gravierend aus und den Abstand hält so gut wie keiner richtig ein, darum schreib ich das hier mal rein, dass es mehr Leuten bewusst wird.

    Beispiel am Schluss, Abstand zwischen schwarzen BMW und weißer Audi. Abstand geschätzt ca. 21 Meter. (6 Meter hat eine Linie, 12 Meter der Zwischenraum). erlaubte Geschwindigkeit 60 km/h, also eigentlich müssten es 30 Meter sein. Der weiße Audi fährt aber 78,45 km/h. (da habe ich echt lange gemessen). Er bräuchte also einen Abstand von 39,23 Meter.


    Da er unter 80 km/h war kommt er noch mit 25 Euro davon, über 80 km/h wären das ein Punkt und 75 €.


    Und für die Geschwindigkeitsüberschreitung wären es 30 Euro. Nach dem wieder eingestampften neuen Bussgeldkatalog wären es 60 Euro.

  • An dem Video sieht man mal wieder, wie Abstände überhaupt nicht eingehalten werden. Irgendwie fehlt den Leuten hierfür das Verständnis. Sieht nicht gravierend aus und den Abstand hält so gut wie keiner richtig ein, darum schreib ich das hier mal rein, dass es mehr Leuten bewusst wird.

    Beispiel am Schluss, Abstand zwischen schwarzen BMW und weißer Audi. Abstand geschätzt ca. 21 Meter. (6 Meter hat eine Linie, 12 Meter der Zwischenraum). erlaubte Geschwindigkeit 60 km/h, also eigentlich müssten es 30 Meter sein. Der weiße Audi fährt aber 78,45 km/h. (da habe ich echt lange gemessen). Er bräuchte also einen Abstand von 39,23 Meter.


    Da er unter 80 km/h war kommt er noch mit 25 Euro davon, über 80 km/h wären das ein Punkt und 75 €.


    Und für die Geschwindigkeitsüberschreitung wären es 30 Euro. Nach dem wieder eingestampften neuen Bussgeldkatalog wären es 60 Euro.

    Ich finde es aber auch sauschwer, das richtig abzuschätzen, ich hab mir vor einiger Zeit auch schon mal einen Punkt eingefangen an einer Stelle, wo ich dank Radio schon wusste dass dort ein Abstandsblitzer steht, den auf der Brücke auch von weitem schon gesehen habe, und daher extra großen Abstand gehalten habe. Im Nachhinein hätte ich mir doch mal das Beweisvideo mal zeigen lassen sollen, da ich mir bis heute noch sicher bin, dass ich mehr als genug Abstand hatte (und ganz bestimmt nicht die angeblichen 40 m oder so bei 150 km/h). War damals leider zu faul, deshalb nach Pasing zu fahren, aber das ärgert mich heute noch. Sollte ich mich wirklich so verschätzt haben, ist es ein Wunder, dass ich meinen Führerschein noch habe.


    Und gerade bei der in diesem Thread besprochenen Baustelle wird häufiger Abstand gemessen, und zwar Richtung München an der Brücke direkt hinter der Baustelle. Also gerade da, wo die Kolonne anfängt wieder herauszubeschleunigen, und man mit entsprechenden PS sehr leicht schon zu schnell für den gegebenen Abstand wird, wenn der Vordermann weniger Gas gibt als man selbst. Da hatte ich auch mal gedacht, sie hätten mich erwischt, ein Strafzettel kam aber nie...


    Allgemein ist es aber gerade auf der Autobahn auch so, dass es völlig unrealistisch ist, auf der linken Spur den vorgeschriebenen Abstand zu halten, weil dir dann ständig jemand von rechts vor die Karre fährt, weil die Lücke ja "groß genug" ist...

  • Allgemein ist es aber gerade auf der Autobahn auch so, dass es völlig unrealistisch ist, auf der linken Spur den vorgeschriebenen Abstand zu halten, weil dir dann ständig jemand von rechts vor die Karre fährt, weil die Lücke ja "groß genug" ist...


    Das ist das Problem, dass die Leute den Abstand nicht mehr richtig einschätzen und die angebliche "Lücke" dann von Autos auf der rechten Spur oft ausgenutzt wird. Dazu fangen die Autos hinter einem an zu drängeln. Ich fand die Zeit, wo der neue Bussgeldkatalog gültig war viel entspannter. Die Leute wussten, dass die Strafen hoch sind. Na ja.

  • Ihr seht das aber auch ein wenig aus der Perspektive von schnellen Fahrzeugen. Rücksichtsvolles Fahren heißt in diesen Fällen leider sich nach dem Schwächsten richten. Wenn ein Auto nicht so schnell beschleunigt, dann müsste man seinen schnelleren Wagen leider auch unter seinem Potential fahren. Zu erwarten, dass schwachmotorige Fahrzeuge sich nur auf die Überholspur wagen, wenn nie ein Auto in Sicht ist, ist bei unserer LKW Dichte nicht ganz fair. Und ich kenne auf jeden Fall beide Seiten, bin schon einen 250 PS großen BMW gefahren und einen 72PS kleinen Opel, unfassbar unterschiedlich wie da mit einem umgegangen wird. Ich kann mir auch nur deshalb vorstellen, dass manche ein Tempolimit fordern. Meinem Eindruck nach war es tatsächlich sofort besser mit dem Bußgeldkatalog, sogar in München :D

  • Ihr seht das aber auch ein wenig aus der Perspektive von schnellen Fahrzeugen. Rücksichtsvolles Fahren heißt in diesen Fällen leider sich nach dem Schwächsten richten. Wenn ein Auto nicht so schnell beschleunigt, dann müsste man seinen schnelleren Wagen leider auch unter seinem Potential fahren. Zu erwarten, dass schwachmotorige Fahrzeuge sich nur auf die Überholspur wagen, wenn nie ein Auto in Sicht ist, ist bei unserer LKW Dichte nicht ganz fair. Und ich kenne auf jeden Fall beide Seiten, bin schon einen 250 PS großen BMW gefahren und einen 72PS kleinen Opel, unfassbar unterschiedlich wie da mit einem umgegangen wird. Ich kann mir auch nur deshalb vorstellen, dass manche ein Tempolimit fordern. Meinem Eindruck nach war es tatsächlich sofort besser mit dem Bußgeldkatalog, sogar in München :D

    Ich habe halt das Gefühl, dass Fahrer von "langsamen" Fahrzeugen oft nicht in der Lage sind, die Geschwindigkeitsunterschiede richtig einzuschätzen. Das merkt man zum Beispiel daran, dass man schonmal vorsichtshalber nach links zieht (gerne ohne Blinker), wenn am Horizont ein LKW sichtbar wird, und damit den schnellen Verkehr völlig unnötig ausbremst, der ansonsten noch problemlos hätte überholen können. Genauso weigern sich viel zu viele Leute, mal kurz rechts rüberzugehen und die Schlange hinter sich vorbeizulassen, auch wenn zwischen den LKWs ein Kilometer Lücke wäre und niemand, auch nicht der "Langsame", auf die Bremse treten müsste. Ich verlange ja von niemandem, dass er aufs Überholen verzichtet, aber man kann das eben auch so machen, dass der schnellere Verkehr möglichst wenig behindert wird.

    Da hänge ich dann drei Minuten hinter einem Fahrzeug mit 110 km/h fest, bis wirklich auch der letzte LKW in Sichtweite überholt ist, obwohl mir 5 Sekunden zum Vorbeiziehen gereicht hätten. Und am besten bleibt der Schleicher dann nochmal 500 m links bevor er endlich wieder einschert, könnte ja nochmal ein neuer LKW am Horizont auftauchen...

    In solchen Situationen wünsche ich mir eine Aufhebung des Rechtsfahrgebots, dann könnte ich nämlich die Lücke zwischen den LKW problemlos zum Rechtsüberholen nutzen.

    Von Mittelspurschleichern fange ich lieber gar nicht erst an.

  • Es führt jetzt leider etwas zu weit weg vom baulichen Diskurs, aber nur kurz noch als Ergänzung: Es gibt sicher Fahrer, die schon allein aufgrund des Ungewohnten unsicher sich auf der Autobahn fühlen oder auch unaufmerksam sind für den Verkehrsfluss und sich entsprechend verkehrsflussstörend verhalten. Aber nimmt man tatsächlich die Sicherheit als erstes Primat, dann sind diese Fahrer trotzdem weniger problematisch als derjenige, der durch seine hohe Geschwindigkeit unterschätzt wird und dann in Sekunden reagieren muss. Weil streng genommen sollte man ja nur so schnell fahren, wie jeder erwartbare Störfall noch begegnet werden kann. Fahre ich links 180 bei einer vollen rechten Spur halte ich das eher für problematisch, als Jemand, der es nicht richtig erkennt, ob er Jemanden behindert und demjenigen so um wenige Minuten Gesamtreisezeit beraubt (ich pendele öfters etwa 150km und viel mehr als 10 min konnte ich nie rausfahren). Ich muss mich da aber immer auch selbst erinnern in meiner Ungeduld.

    Auch ist das mit dem Spurwechsel gar nicht so eindeutig; zu beachten gilt, dass Lastwagen Abstandautomatik haben. Das geht sogar so weit, dass LKW sich in Kolonnen hängen können. Fädel ich zu früh zurück ein, schlägt jedesmal dem Fahrer das System Alarm und bremst den Brummi runter. Deswegen schalten die oft diese Systeme dann aus. :( Es gehört also mehr zum guten Verkehrsfluss als eine freizuhaltende linke Spur.