Stadtgespräche Neu-Ulm

  • Neu-Ulm will Ulm nicht abkupfern [SWP+]

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    Auf der bayerischen Seite wird die Abhängigkeit vom produzierenden Gewerbe zum Problem. Eine Wissenschaftsstadt Neu-Ulm soll es aber nicht geben, eher ein Ausbau der Dienstleistungsbranche.

    Interessante Diskussion. Der Vorschlag einer Wissenschaftsstadt ist begrifflich etwas unglücklich, wurde aber auch vom Vorschlagenden, Alfred Schömig, wieder zurückgezogen. Es herrscht aber wohl Einigkeit, dass die Stadt mehr Ansiedlungen im Dienstleistungssektor forcieren soll.


    Eine Option, die im Begleittext zum Artikel genannt wurde, kam mir auch sofort: Die Wohnheimgebäude an der Kreuzung Europastraße/Memminger Straße.


    Könnte für forschungsnahe Dienstleistungsbetriebe und Hochschulausgründungen mit dem Edison-Center, der Hochschule und den Gewerbebetrieben am Illerpark (v.a. Conti) in einen Zusammenhang gestellt werden. Und an dieser stark frequentierten Kreuzung könnte man natürlich auch ein kleines städtebauliches Ausrufezeichen realisieren :).


    Für Dienstleistungsbetriebe außerhalb des oben genannten Bereichs könnte ich mir einen neuen Schwerpunkt entlang der Turmstraße vorstellen:


    Da gibt es so einige Betriebe, die absolut nicht mehr innenstadtgemäß sind. Mit dem Südstadtturm, dem aufgestockten Kriegsspital und seinem achtgeschossigem Neubau wird hier in einigen Jahren städtebaulich eine sehr reizvolle Situation entstehen.

  • An Stelle der Wohnheime an der Europa- und Memminger Straße könnte ich mir was richtig monumentales vorstellen, große Kreuzung, große Arena, großes Kino … das letztere kann ruhig doppeldeutig verstanden werden :D

  • An Stelle der Wohnheime an der Europa- und Memminger Straße könnte ich mir was richtig monumentales vorstellen, große Kreuzung, große Arena, großes Kino … das letztere kann ruhig doppeldeutig verstanden werden :D

    Haha, ja. Ich wollte es nicht schreiben, aber gedacht habe ich es mir auch. Zum einen wegen der exponierten Lage, zum anderen aber auch als eine Art Stadtmarketing - ich finde es ist völlig legitim, in Sachen Wirtschaftsentwicklung/-förderung auch baulich etwas hermachen zu wollen. Quasi: Zeigen, was in Neu-Ulm so alles geht.

  • Ich hatte Frau Albsteiger schon vor der Wahl vorgeschlagen, um das Gebiet der Hochschule Neu-Ulm, einen Campus voranzutreiben, dem es Start-ups ermöglicht, einfach zu starten (passende Immobilien, gute infrastruktur, ...)

    Als Name wäre "Wiley Campus" sicherlich reizvoll.


    Die Studienfächer an der Hochschule wären dafür ja auch ideal geeignet. Ein späteres Wachstum Richtung Schwaighofen möglich und sinnvoll.

  • Steuereinnahmen sinken drastisch: Neu-Ulm braucht seine Ersparnisse auf [NUZ+]

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    Weil die Steuereinnahmen eingebrochen sind, muss die Stadt Rücklagen antasten und verschiebt ein großes Bauvorhaben. Es gibt aber auch einen Lichtblick.

    Neu-Ulm rechnet mit 11,5 Mio. Euro an Steuerausfällen für dieses Jahr, davon 8 Mio. Euro weniger Gewerbesteuer. Statt Kürzungen ("'Letztenendes ist das noch keine Konsolidierung, weil es die Falschen treffen würde', erläuterte Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger (CSU) das Vorgehen der Stadt.") entnimmt die Stadt 9,4 Mio. Euro aus den Rücklagen, etwa aus den für den Parkhausneubau am Edwin-Scharff-Haus gebundenen Mitteln.


    Aber: Das Entlastungspaket des Bundes läuft wohl darauf hinaus, dass Bund und Länder die Gewerbesteuerausfälle ersetzen werden - und zwar gemittelt aus den Haushaltsjahren 2017 bis 2019, die in Neu-Ulm besonders prall waren. Und: Steht nicht im Artikel, aber ein gewisser Teil der Gewerbesteuerausfälle dürfte sich aus den kurzfristigen Rückstellungen und Stundungen generieren, die der Staat Unternehmen zu Beginn der Corona-Krise eingeräumt hat. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben...


    Insofern kann man davon ausgehen, dass auch Neu-Ulm mit ein paar Schrammen, aber noch nicht einmal einem blauen Auge durch das Jahr kommt.

  • Bus, Straßenbahn oder Seilbahn: Worauf setzt Neu-Ulm? [NUZ+]

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    Eine weitere Untersuchung soll die Weichen für die Zukunft des Nahverkehrs auf der Memminger Straße stellen. Erste Erkenntnisse zur Seilbahn sollen bald vorliegen.


    Bus, Tram oder Seilbahn: Neu-Ulm muss sich entscheiden [NUZ+]

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    Dass Neu-Ulm den öffentlichen Nahverkehr ausbauen will, ist gut. Doch irgendwann muss der Stadtrat mal entscheiden, in welche Richtung es gehen soll.


    Kann's kaum erwarten, bis der politische Irrläufer mit der Seilbahn endlich ad acta gelegt wird.


    Irgendwie fehlt mir in Neu-Ulm die ordnende Hand oder ein Masterplan, der die vielen Studien und Untersuchungen mal zielgerichtet in einen Gesamtzusammenhang stellt. Und überhaupt: Wieso fängt man Ende 2020 erst mit einer Studie für die Süd-Achse nach Ludwigsfeld an? Arena, Hochschulausbau, Lessing-Gymnasium, Ausbau Wiley-Nord, Wohn- und Gewerbegebiet am Ulmer Ried, das ist doch alles längst durch, in der Mache oder zumindest eingetütet. Es ist doch längst klar, dass hier deutliche Mehrbedarfe an Mobilität generiert werden.

  • Zumindest die SWU ist da anscheinend schon am planen in Richtung Wiley/Ludwigsfeld.

  • Ex-Möbel-Mahler in Neu-Ulm hat einen neuen Eigentümer [NUZ+]

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    Nun ist die Familie Mahler endgültig raus aus der "Welt des Wohnens" im Neu-Ulmer Starkfeld. "Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist ohne Liquidation erloschen" heißt es im Auszug des Handelsregister. Neuer Eigentümer ist Klemens Hallmann, mit seiner Hallmann Holding einer der nach eigenen Angaben führenden Immobilieneigentümer und Immobilienentwickler Österreichs. Und Dauergast auf dem roten Teppich.


    Denn Hallmann, Jahrgang 1976, ist mit der zehn Jahre jüngeren Siegerin der zweiten Germany's next Topmodel-Staffel, Barbara Meier, verheiratet. "Nach ihrer spek­takulären Hochzeit in Venedig im Juni 2019 wird ihre Liebe bald von einem Kind gekrönt", titelte das Boulevardblatt Gala vergangenen Sommer. Das Kind ist da, und das TV-Magazin Brisant zählte seitdem 15 Titelseiten hochrangiger Hochglanzmagazine, von denen das Paar lächelte.

    Irgendwas zwischen kurios und skurril... irgendwas wird sich in der Ecke sicher wieder tun. Der Standort kommt einfach nicht zur Ruhe.

  • Hoffentlich bleibt das Restaurant in der ursprünglichen Verfassung, das war ja solange Mahler es betrieben hat sehr gut mit wunderbarem Ausblick.

    Man konnte da ganz gut frühstücken.

    Von der Atmosphäre her war mir das Stadthaus oder Henrys nach dem Markteinkauf aber lieber.


    Im Möbelhaus waren wir nur 1x um nach einem Schreibtisch mit Container für meine Frau zu schauen. Nix passendes gefunden, alles nur beschichtete Spanplatte, und auch beim Gang durch die Sofaabteilung hat uns wirklich nichts angesprochen.

    Eigentlich nur eine Ansammlung von Beliebigkeiten. Aber vielleicht ist das der Geschmack heutzutage...