Stadt Blaustein | Sammelthread und Nachrichten

  • Warum macht man nicht einfach einen beschrankten Bahnübergang? Am Bahnhof in Herrlingen wart ich als Radler auch an den Schranken. Oder darf man das nicht mehr?

    Ich persönlich warte auch an Schranken aber eine Fahrradbrücke ist doch schon was Tolles... nur sollte diese halt auch richtig geplant sein. als Radler der das nicht nur als Freizeitbeschäftigung sieht ist der Komfort einer Brücke generell der Bahnschranke vorzuziehen.

  • Ich kann mir auch vorstellen, dass das mit dem Donauradwanderweg zu tun hat, den man so kreuzungsfrei wie möglich durch das Gemeindegebiet führen will. Eine Schranke wäre aber allemal besser als der bisherige wilde Bahnübergang.

  • Das ist nicht euer ernst mit dem beschrankten Bahnübergang? In Zeiten des Eisenbahnquerungsgesetzes wollt ihr die gefährlichen Dinger bauen? Gerade reine Fußgänger- und Radquerungen gelten als besonders gefährlich.


    Bei der Planung geb ich euch recht. In der Höhe muss das für eine spätere Elektrifizierung passen, sonst wäre das ein Schildbürgerstreich. Und mit "Kayserschnecke" kann man es nicht treffender sagen, obwohl ich das Projekt vorbehaltlos unterstütze.


    Das Problem mit den völlig absurden Angebotspreisen trifft Blaustein ja gerade hart, siehe Schulzentrum! Umplanen ist trotzdem Quatsch!

  • Schon klar, dass eine Schranke nicht ideal ist und eine Brücke besser wäre. Da es ja aber offensichtlich Probleme bei der Ausführung gibt...


    Nur nochmal zum aktuellen Stand: Zur Zeit gehen die Leute einfach so (obwohl das natürlich verboten ist), ohne jegliche Vorrichtung über die Schienen, auf freier Strecke quasi.
    Also in Punkto Gefährlichkeit wäre eine Schranke schon ein Schritt in die richtige Richtung, denke ich.

  • https://www.swp.de/suedwesten/…lten-helfen-27907980.html


    Mit dem Gestaltungsbeirat geht man einen guten Weg, den andere Städte und Gemeinden auch erfolgreich beschritten haben. Im Zentrum geht was voran.


    Das der Scheibenberg, also das Gebiet oberhalb Ehrensteins Richtung Science Park III und Oberen Eselsberg allgemein ein Wohngebiet für 3000 Menschen aufnehmen soll hat mich in der Größenordnung fast umgehauen. Erweiterungen waren mir bekannt aber in diesem Umfang nicht. Neben den Nachverdichtungen im Stadtgebiet (Ulmer Straße, Ortszentrum/Lixgebiet) hat die Stadt ja auch noch das große Entwicklungsgebiet Stadelwiesen. Da bohrt Blaustein aber ein echtes dickes Brett!!

  • Einen Gestaltungsbeirat einzurichten ist eine sehr gute Idee. Die Förderung sollte man nutzen, solange man kann. Allerdings sollte man auch ein gutes Stück an richtig externem Input haben, von Leuten, die frisch und unbeleckt an die Sache herangehen.


    Die Richtgröße von 3.000 Einwohnern auf dem Scheibenberg hat mich auch bass erstaunt. Das kriegt man nicht mit EFH und Reihenhäusern hin, das wird verdichteter Geschosswohnungsbau. An sich ja gut, ansonsten wäre das bei den Bodenpreisen und der Lage nur für sehr gut Verdienende geeignet. Man wird aber schauen müssen, wie man den Übergang zur Bestandssiedlung harmonisch hinbekommt, und dass das neue Wohngebiet den Rest Blausteins nicht optisch erdrückt. Aber dazu hat man ja den Gestaltungsbeirat ;)


    Blaustein hat ja jetzt schon knapp 16.000 Einwohner. Mit dem Scheibenberg und weiteren Vorhaben wird die 20.000er Marke sicherlich noch vor 2030 gerissen. Wird wirklich Zeit für eine angemessene Innenstadt.

  • Jein, es handelt sich um dieses Areal (Bildmitte) gegenüber dem Science Park II, im FNP rosa umrandet. Also nördlich des Pfaffenhau V, aber nicht direkt im Anschluss. Für alle, die auf dem Oberen Eselsberg auf die ein oder andere Weise beschäftigt sind, natürlich hochattraktiv.


    Aber um da 3.000 Menschen (ca. 1.200 WE?) unterzubringen, wird man eher mit sechs bis acht als mit vier bis sechs Geschossen operieren. Ist ja gut, wir brauchen Wohnfläche, aber so exponiert dürfte das ein seltsamer Anblick sein.

  • In diesem SWP-Artikel zur neuen Kulturreferentin der Stadt Blaustein möchte ich auf die folgende Notiz hinweisen:

    Zitat

    Villa Lindenhof wird Kulturzentrum


    Pläne 2,1 Millionen Euro wird die Stadt Blaustein investieren, um die Lindenhof-Villa in ein Kulturzentrum umzubauen. Das Projekt wird angesichts der finanziellen Lage der Stadt Schritt für Schritt umgesetzt. Der erste davon ist ein Museum, das in der ehemaligen Kegelbahn eingerichtet wird. Künftig sollen in der denkmalgeschützten Jugendstil-Villa neben Vorträgen und Lesungen auch kleinere Konzerte stattfinden. Zudem sind ein Bistro und Seminarräume geplant. Diese sollen vermietet werden und Geld in die Stadtkasse bringen.

    Schöne Sache. Die Villa ist ein kleines Juwel.

  • Stadion wird saniert – aber noch etwas später [SWP]

    Zitat

    Eigentlich hatte der Blausteiner Gemeinderat am Dienstag den Baubeschluss für die Sanierung des Robert-Epple-Stadions fassen wollen, um die Arbeiten anschließend auszuschreiben. Doch die Stadt hofft für die Sanierung, deren Kosten aktuell auf rund 1,3 Millionen geschätzt werden, auf einen 50-Prozent-Zuschuss aus dem „Bundesprogramm für die Sanierung kommunaler Einrichtungen“.


    Umbau Lindenhofschule: Plänen zugestimmt [SWP]

    Zitat

    „So entsteht ein Bildungshaus“, lobte Grünen-Stadträtin Ursula Rieger-Wäckerle die Pläne für den zweigruppigen Kindergarten in der Lindenhofschule in Herrlingen. Architektin Stefanie Sterr-Ludwig hat sie dem Gemeinderat am Dienstag vorgestellt. „Wir bauen nur um und bewegen uns im bestehenden Gebäude“, erklärte sie.

  • Hie wollte ich schon länger ein paar Bilder einstellen,
    Holzbau Müller hat vor längerer Zeit eine größere Halle hingestellt. Finde trotz allem passt sie gut in die Landschaft.



    Sedelhöfe Galerie, klick, Orginalgröße,
    "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )

  • Familie knackt die 10-Millionen-Besucher-Marke [SWP]

    Zitat

    „Wir sind eine Begegnungsstätte“, sagt Geschäftsführer Jürgen Stübler über das Bad Blau. Er mag die Lapplandsauna – und Rundgänge im leeren Bad.

    Aufgrund dieser Meldung interessant:

    Zitat

    „Künftig soll es jeden Donnerstag Wassergymnastik geben“, stand im Eröffnungsartikel. Daraus wurden Aquafitness, Aquacycling, Aquasplash und Aquajogging: Mit dem rapide gewachsenen Kursangebot kommt das Bad an seine Grenzen, denn bisher finden die Kurse im so genannten Abenteuerbecken statt – neben planschenden Kindern. Blaustein plant deshalb den Bau eines zusätzlichen Bewegungsbeckens für rund 1,7 Millionen Euro. Der Gemeinderat hat noch nicht final entschieden, aber ersten Entwürfen zugestimmt.

    Das klingt mir vernünftig. Ein Kostendeckungsgrad von 80% bei einem Freizeitbad ist ganz hervorragend, da scheint eine derartige Investition - zumal in einen Bereich, der der Schwimmausbildung und Gesundheitskursen zugute kommt - kein Husarenritt zu sein


    Mittel- und langfristig wäre vielleicht noch ein Außenbecken nett, damit die spaßsuchenden Badegäste sich nicht das dafür nur bedingt geeignete Solebecken mit den eher ruhebedürftigeren Gästen teilen müssen. Platz genug gäbe es, und mit den Plänen für das Lixgelände wäre es auch kompatibel.

  • Blaustein weitet sozialen Wohnungsbau aus [SWP+]

    Zitat

    Stadt steht unter Zugzwang, weil sie weitere Flüchtlinge aufnehmen muss. Beim Herrlinger Supermarkt entsteht ein Neubau mit 15 Wohnungen.

    Die Unterzeile ist irreführend; im Artikel geht es um Standorte für sozialen Wohnungsbau im Allgemeinen, die Zuweisung von Flüchtlingen ist dabei nur ein Grund. Dass Blaustein bauen muss, liegt einfach daran, dass man viel vom Wohnungsdruck vom benachbarten Ulm abbekommt.


    Die Beschlussvorlage der Verwaltung heißt dementsprechend auch "Offensiver Sozialer Wohnungsbau", zu finden in der Blausteiner Bürgerinfo bei der Sitzung vom 30.07.2019 (leider nicht direkt verlinkbar). Die möglichen Standorte, sortiert nach Priorität der Stadtverwaltung, mit Kurzbeschreibung:

    • Herrlingen, hinter dem Netto-Supermarkt am künftigen Verlauf der B 28; 15 WE für 45 Personen, Holzmodulbauweise, 4 Vollgeschosse, Baubeginn Ende 2019, Bezug Mitte 2020
    • Herrlingen, Blautalstraße (jetzige B 28); 25 WE für 75 Personen, 4 Vollgeschosse mit Staffelgeschoss, Tiefgarage, Holzmodulbauweise oder Massivbauweise, Baubeginn Sommer 2020, Bezug 2021
    • Ehrenstein, Felsenstraße 7; 8-10 WE für 20-30 Personen, 4 Vollgeschosse, Stellplatzfrage schwierig
    • Ehrenstein, Mähringer Straße; 18 WE für 55 Personen, Kinderkrippe, Holzhybridbauweise, 4 Vollgeschosse mit Tiefgarage, Baubeginn 2020, Bezug Ende 2021
    • Markbronn, Baugebiet Pappelauer / Dietinger Straße; 30 WE für 90 Personen, Einzel-/Doppelhäuser sowie Geschosswohnungsbauten in Holzhybridbauweise (3 Vollgeschosse), Erschließung 2021, Bezug 2022
    • Bermaringen, Friedhofweg / Alter Mühlweg, Baubeginn 2021, Bezug 2022/23

    Daneben noch diverse Optionen in Arnegg (Sportanlagen Obere Wiesen), Ehrenstein (Höhwiesen), Wippingen (Süd).