Sanierungsgebiet "Innenstadt West"

  • Ja zumindest die Bahnhofstraße und Wengengasse sollte im Zuge der Sedelhöfe und Verlegung des Mc Donalds Containers auf jeden Fall von der Stadt in Angriff genommen werden. Die Platzgestaltungen aus den Sedelhöfen müssen dann schon ihre Fortsetzungen in diesen beiden Bereichen finden. Alles andere wäre hinsichtlich der bereits jetzt für die einzelnen Maßnahmen und kommenden Sanierungen (P&C) nicht mehr nachvollziehbar. Danach kann man in zeitlichen Abschnitten noch den Teil der Pfauengasse (von der Walfischasse bis Hirschstraße) und die Hirschstraße selbst in Angriff nehmen.


    Die Wengengasse würde ich persönlich bis zur Walfischgasse als verkehrsberuhigten Bereich mit Plattenbelag umgestalten. Das ergibt einen zweiten, überwiegend für Fußgänger vorgehaltenen Bereich aus den Sedelhöfen zur Hirschstraße. Die Andienung wäre weiter problemlos möglich.

  • Ja zumindest die Bahnhofstraße und Wengengasse sollte im Zuge der Sedelhöfe und Verlegung des Mc Donalds Containers auf jeden Fall von der Stadt in Angriff genommen werden. Die Platzgestaltungen aus den Sedelhöfen müssen dann schon ihre Fortsetzungen in diesen beiden Bereichen finden. Alles andere wäre hinsichtlich der bereits jetzt für die einzelnen Maßnahmen und kommenden Sanierungen (P&C) nicht mehr nachvollziehbar. Danach kann man in zeitlichen Abschnitten noch den Teil der Pfauengasse (von der Walfischasse bis Hirschstraße) und die Hirschstraße selbst in Angriff nehmen.


    Die Wengengasse würde ich persönlich bis zur Walfischgasse als verkehrsberuhigten Bereich mit Plattenbelag umgestalten. Das ergibt einen zweiten, überwiegend für Fußgänger vorgehaltenen Bereich aus den Sedelhöfen zur Hirschstraße. Die Andienung wäre weiter problemlos möglich.

    Da kann ich dir mit jedem Wort zustimmen, Wolfe!
    Für die kleinen Ladengeschäfte wäre die Erweiterung der Fußgängerzone bis zur Wengenkirche (Walfischgasse) sicherlich eine Aufwertung und könnte als "Hintereingang" von der Hirschstraße zu den Sedelhöfen dienen. Die Andienung wäre unter den gleichen Bedingungen wie in der Hischstraße möglich.
    Man sollte aber mit der Belagssanierung und der Erweiterung der Fußgängerbereiche bis zur Fertigstellung von Sedelhöfen und P&C warten damit das alles ein Projekt wie aus einem Guß wird.

  • Was die Bahnhofstraße anbetrifft bin ich voll bei dir. Da muss man auf jeden Fall, auch wegen eventueller Hausanschlüsse warten.


    Auf der anderen Seite könnte man die kleinen Abschnitte Wengengasse bis Sedelhofgasse (Höhe Sanitätshaus Häussler) und Hirschstraße schon mal beginnen. So könnte man die immensen Investitionskosten auf mehrere Haushalte strecken. Da könnte dann auch die Pfauengasse schon in Angriff genommen werden. So wäre die Umgestaltung bis 2023-25 komplett fertig und auf mindestens vier bis sechs Haushalte verteilt. Da wäre die gute Stube wirklich fertig - und vielleicht auch der Citybahnhof **träum** ;)

  • Es ist sehr erfreulich, dass die Zusammenarbeit zwischen Stadt und DC Developments so konstruktiv ist. Dem Artikel nach ist Schubert sehr offen für ein abgestimmtes Vorgehen in Sachen Belag und Beleuchtung -- wobei ich nicht sicher bin, dass die Stadt ausschreibungsrechtlich einfach denselben Lichtplaner verpflichten kann wie ein privatwirtschaftlicher Akteur. Aber wenn auch der Innenstadthandel es fordert, sollte man die Gunst der Stunde nutzen.


    Ich hoffe allerdings, dass man sich auf ein charakterstarkes Design einigen kann. Der aktuelle Belag ist natürlich stark in die Jahre gekommen und teils ganz schönes Flickwerk, aber irgendwie mag ich die roten Pflastersteine und die Backsteinrondelle. Muss man nicht 1:1 imitieren, aber etwas ähnlich Sympathisches darf es schon sein.


    Und die Idee mit der Erweiterung der Fußgängerzone hinein ins Wengenviertel finde ich klasse. Je organischer man die Sedelhöfe in die Fußgängerzone einbinden kann, desto besser, und das wäre definitiv ein Beitrag dazu. Die Sedelhofgasse, die das primär beträfe, wird ja durch die Sedelhöfe eh zur Sackgasse. Dazu gehört allerdings auch, dass man die angrenzende Bebauung (v.a. die heftig in die Jahre gekommene kleine Ladenzeile im Anschluss an den Reischmann) erneuert. Wann kommt das Umspannwerk weg?

  • Das Umspannwerk passt nun wirklich überhaupt nicht mehr rein. Das Problem dürfte sein, dass zuerst ein Ersatz gebaut sein muss und dann dürften sehr umfangreiche unterirdische Leitungsarbeiten (Abklemmen und zum neuen umleiten) notwendig werden. Aber mit der Elekrizität hab ich es nicht So, vielleicht kann hier im Forum ein Fachmann was zu sagen.


    Die Ladenzeile mit den Wohnungen darüber dürfte schwierig werden. Weiß nicht wie die Eigentümerverhältnisse dort (ein Eigentümer oder mehrere). Vielleicht lassen die sich ja vom Umbau nebenan inspirieren. Dieser Umbau mit der Aufstockung und den Giebeln gefällt mir sehr gut. Und zwei bis drei Geschossen, inkl. Dach, würden locker gehen um auf die Reischmannhöhe zu kommen.

  • Es sind erst vor einigen Jahren von den SWU neue Leitungen zum Umspannwerk gelegt worden, in Vorbereitung der Tiefbauarbeiten für die Sedelhöfe. Machbar ist sowas allemal. Ich habe damals vorgeschlagen, einen neuen Standort im Dichterviertel in den Blick zu nehmen, und das Ding idealerweise im Boden zu versenken. Hier bin ich auch kein Fachmann, aber ich kann mir zumindest vorstellen, dass moderne Anlagentechnik auch deutlich platzsparender ist als die alte. Damals hatte ich noch dieses Beispiel aus Frankfurt im Kopf.


    Wie immer dürften auch bei der Ladenzeile die Eigentümerverhältnisse das kniffligste Problem darstellen. Da reicht ja prinzipiell schon ein Querschläger. Aber ein Umbau, oder Abriss und Neubau, nach Vorbild des Vogellehner-Projektes nebenan und mit den Dimensionen von Reischmann im Hinterkopf, wäre schon richtig klasse.

  • Der Preis für das unterirdische Umspannwerk ist aber auch ne echte Hausnummer. Könnte ins Theaterviertel gepflanzt werden. Da muss für eine Nachnutzung ohnehin erschlossen und Versorgungsleitungen neu verlegt werden. Der Preis wird schliesslich über die Kaufpreise der Grundstücke umgelegt. Möglich ist alles. Der jetzige Klotz passt zu der hochwertigen Sedelhofbebauung natürlich gar nicht. Warten wir es ab. Zusammen mit dem Königreichsaal, übergangsweise die lächerliche Umsetzung einer Markthalle, hat man da schon was im Kopf.

  • IHK-Studie: Weniger Passanten in der City [SWP]

    Zitat

    Eine neue IHK-Studie ermittelt einen Rückgang der Passanten um fast ein Viertel. Davon profitieren kleinere Städte in der Region.


    Handel: Das Ulmer Umland lockt wie selten [NUZ]

    Zitat

    Von Senden bis Weißenhorn: Eine neue Untersuchung zeigt auf, wie die umliegenden Städte vom Baustellenchaos profitieren. Trotz der Online-Konkurrenz


    Auch hier: Der Sozialwissenschaftler in mir sträubt sich, die Methodik kritiklos hinzunehmen. Ich ziehe in Zweifel, dass die Zahlen wirklich belastbar sind; im Falle von Illertissen etwa wird ja klargemacht, dass an zwei Tagen erhoben worden ist und das Wetter einen extremen Einfluss hat. Da ist mir zu viel Fehlerquote drin. Unabhängig davon: Wenn die Städte im Umland profitieren, ist das schön.


    Übrigens ganz charmant: Sich über die Baustellen in der Stadt beschweren, aber dann die "rasche Aufwertung der Fußgängerzone Bahnhof- und Hirschstraße" verlangen :D .

  • Übrigens ganz charmant: Sich über die Baustellen in der Stadt beschweren, aber dann die "rasche Aufwertung der Fußgängerzone Bahnhof- und Hirschstraße" verlangen .

    Alles sehr doppelzüngig...
    Über die Baustellen an den Sedelhöfen beschweren, inl. der beiden Tiefgaragen, dafür nach Bauende davon profitieren. Am besten bauen wir gleich nochmal 2 oder 3 Parkgaragen auf Vorrat damit sich keiner der "Fachleute" in der IHK beschweren kann.

  • Ulm macht die nächste Baustelle auf [NUZ]

    Zitat

    SPD, FWG und CDU fordern, dass die Fußgängerzone saniert wird. Noch in diesem Jahr soll dafür ein Wettbewerb ausgeschrieben werden. Kann die Stadt das stemmen?

    Durchaus unabhängig davon, welche Terminierung hier nun die klügste wäre:


    Zieht man die Sanierung per Gemeinderatsbeschluss vor, macht man sich ein Stück weit auch den eigenen Innenstadtdialog kaputt. Beschließt man wiederum, den Innenstadtdialog auf die Entwicklung eines konkreten Entwurfs hin zuzuschärfen, verleiht man ihm mehr Wertigkeit und Bedeutung. Was natürlich auch bedeutete, ein Stück weit die Kontrolle an die Teilnehmer des Dialogs - Händler, Bürger, Interessengruppen,... - abzugeben.

  • Neugestaltung der Fußgängerzone

    Stadt Ulm will Grundstückseigentümer zur Kasse bitten



    Die Stadt Ulm will die Grundstückseigentümer an den Kosten einer Neugestaltung der Fußgängerzone beteiligen.
    Für die Neugestaltung von Bahnhof- und Hirschstraße in Ulm gibt es bislang weder einen Zeitplan noch einen Kostenrahmen, doch zeichnet sich schon ein Konflikt ab. Die Stadtspitze denkt, wie Oberbürgermeister Gunter Czisch und Baubürgermeister Tim von Winning bereits ankündigten, über eine Kostenbeteiligung der Grundstückseigentümer nach. Die IHK sieht dafür weder Anlass noch Notwendigkeit.


    https://www.swp.de/suedwesten/…asse-bitten-30399735.html


    Kommentar dazu:
    https://www.swp.de/suedwesten/…nfrontation-30409489.html



    Meine Meinung dazu: Die Händler und Grundstückseigentümer wollen die Sanierung, dann sollen sie sich bitte auch wie jeder normale Häuslebesitzer daran beteiligen. Wer, wenn nicht die Anlieger einer Fußgängerzone, profitiert denn von der Sanierung? Daß sich der lauteste Schreier, die IHK, dagegen positioniert war ja eigentlich zu erwarten.


    Wie ich schon vor kurzem dazu schrieb: Wir wollen alles, und zwar sofort und umsonst!


    So eine Haltung zeugt von Null Gemeinschaftssinn.Hauptsache ich, egal ob die anderen dafür blechen müssen! :cursing:

  • Eine angemessene prozentuale Teilung der Kosten halte ich für durchaus vertretbar. Sowohl die Stadt wie auch die Geschäftsleute profitieren vom jeweilig anderen.

    Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
    Bill Mollision

  • Ich bin immer noch für die Realisierung in drei Bauabschnitten. Zu allererst natürlich Bahnhofstrasse im Zuge des Abbaus des Mc Donald's Rückbaus (was passiert eigentlich mit der Fassadensanierung P & C??)

    Als zweiten Schritt würde ich die Wengengasse bis zur Sedelhofgasse und die Pfauengasse nehmen. Zum krönenden Abschluss dann die Hirschstraße. Das würde Stress bei Händlern und IHK minimieren und die Kosten könnten auf drei Jahre gestreckt werden. Ach so die Deutschhausgasse wäre auch im ersten Abschnitt (zusammen mit dem Hotelneubau).