Bahnhofsvorplatz, Parkhaus am Bahnhof, Passage und ÖPNV-Haltestelle

  • Tolles Video! Die in die Videoaufnahmen hineinmontierten Visualisierungen sind besonders informativ. Muss schon sagen, die Stadt Ulm liefert schon seit einiger Zeit wirklich gutes Material.


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    Hier entsteht Ulms neues unterirdisches Tor zu Stadt [NUZ]

    Zitat

    Die neue 60-Millionen-Euro-Tiefgarage am Hauptbahnhof nimmt Formen an, der Durchbruch zu den Sedelhöfen ist geschafft. Der Grundstein ist – trotz kleiner Panne – gelegt.


    Panne bei Grundsteinlegung für Parkhaus am Bahnhof in Ulm [SWP]

    Zitat

    Am Freitag, 13. September, wurde der Grundstein für das Parkhaus am Ulmer Hauptbahnhof gelegt. Bei den Feierlichkeiten um das Bauprojekt, das bereits seit 2017 läuft, gab es ein kleines Missgeschick.

  • Finn

    Hat den Titel des Themas von „Projekt Citybahnhof: Bahnhofsvorplatz, Parkhaus am Bahnhof, Passage und ÖPNV-Haltestelle“ zu „Bahnhofsvorplatz, Parkhaus am Bahnhof, Passage und ÖPNV-Haltestelle“ geändert.
  • Wenn man die zwei Varianten betrachte sage ich: "Augen zu und durch!"


    Das heißt Sperrung beibehalten und die Arbeiten bis spätestens Anfang September (Sommerferienende) durchziehen. Eine temporäre Öffnung und damit verbundener Mehaufwand bauseitig und vor allem Mehrkosten kann man doch nicht mehr vertreten. Paar Wochen öffnen und dann wieder sperren erhitzt die Gemüter doch mehr als eine Verlängerung des Status Quo. Bei dieser entgegenkommenden Variante nimmt man die Baufirmen eher in die Pflicht, indem man diese in einem Zug weiterarbeiten.lässt aber dafür auch einen klaren Fertigstellungszeitpunkt gibt.


    Begeistert muss IHK und Handel nicht sein aber eine Verbesserung ihrer Klientel ist die temporäre Öffnung auch nicht.

  • Eine temporäre Öffnung und damit verbundener Mehaufwand bauseitig und vor allem Mehrkosten kann man doch nicht mehr vertreten.

    Du hast Recht, Beibehaltung ist fürs Publikum und die Bauleute immer besser.

    Die Kundschaft ist das schon gewohnt, es hat sich eingespielt und die Bauleute müssen nicht immer umbauen bzw. umräumen.

    Was die IHK angeht: Die hat für mich seit dem Theater um die Fahrspuren an der Friedrich-Ebert-Straße längst die Glaubwürdigkeit verloren, ebenso der Cityhandel.

    Nur wenns um Lob einheimsen geht stehen die in vorderster Reihe und machen dicke Backen. Siehe Wiblinger Allee...

  • Ich kann nur anekdotische Beobachtungen ins Feld führen, aber meinem Eindruck nach hat sich die aktuelle Verkehrsführung, bei allen in der Natur der Sache liegenden Problemen, bewährt.


    Klar wird das damit zu tun haben, dass - wie panpikus mal meinte - viele Autofahrer "vergrämt" wurden und schlicht die Innenstadt komplett umfahren, und klar sieht man immer mal wieder verirrte Autofahrer/innen vor den Verbotsschildern stehen. Aber angesichts der Dimension der Einschränkung ist die Situation relativ stabil, finde ich. Insofern: Alles andere als gut, dass die Sperrung noch einmal verlängert wird (hoffe auch, dass man auf die zwischenzeitliche Öffnung verzichtet), aber die kriegen wir auch noch rum.

  • Mit der Seilbahn natürlich ;).


    Ich bin schon einigermaßen erstaunt, dass sich zu diesem Zeitpunkt plötzlich ein zusätzlicher Aufwand von über zwei Jahren auftun kann. Es stellen sich viele Fragen.


    Im Frühjahr/Sommer 2020 eröffnet die Sedelhofgarage mit weiteren 750 Parkplätzen. Das verspricht einerseits Linderung, andererseits auch eine Verschärfung, da ein großzügiges Parkangebot wieder mehr Verkehr anzieht.

    Nach meinem Dafürhalten müsste hier die Möglichkeit geschaffen werden, vom Theater her kommend von der Olgastraße links in die Sedelhofgasse abzubiegen, auch wenn es eine zusätzliche Ampel für die Straßenbahn bedeutet. Das wird aber nicht die anderen Engstellen im Stadtgebiet lösen - vor allem, wenn auch die Ludwig-Erhard-Brücke sich noch zu einem Nadelöhr entwickelt. Dass diese Engstellen ausgerechnet Brücken sind, für die man nicht ohne weiteres nahegelegene Umfahrungen ausweisen kann, tut richtig weh.


    Vielleicht sollte man ein paar ungewöhnliche Ideen ergebnisoffen prüfen. Die Schillerstraße könnte vielleicht mit einigen Maßnahmen so hergerichtet werden, dass sie für Innenstadtbesucher zum Bringen/Holen attraktiver wird. Oder in Zusammenarbeit mit dem Innenstadthandel: Kunden bestellen, Läden lassen zu einer gemeinsamen Abholfläche liefern (etwa mit E-Transportern), Kunden holen ab. Ich würde auch die Zinglerstraße und die Bahnunterführung zum Ehinger Tor in den Blick nehmen. Gibt es eine Option, wie mit einer temporär spurweise gedrehten Fahrrichtung Abhilfe geschaffen werden kann? Als Mindestlösung sollte die Baustellenplanung so angepasst werden, dass eine Ausfahrt vom Deutschhaus nach links bzw. Süden möglich wird, um Verkehr über die besagte Unterführung auszuleiten.


    Zuletzt:

    Zitat

    Sälzle fordert generell eine nachhaltige Entlastung für die Ulmer Innenstadt.

    Wird ja gerade gemacht, mit den bekannten Folgen.

  • Der Sälzle, bzw. der Innenstadthandel fordern Tiefgaragen, mehr Fahrspuren und ähnliches um die Innenstadt für den automobilen Besucher attraktiver zu machen.

    Im Gegenzug ist dieses Konsortium aber nicht bereit den Fußgängern, Radfahrern und ÖPNV mehr Raum zu geben.

    Das haben die nun davon: Die Bauverzögerungen finden nur an Bauwerken statt wo sie dem MIV dienen. Die sollen bloß ihr Geheule lassen!

    Das hätte schon in der Planung und der Variantesuche für die Fridrich-Ebert-Straße viel schneller gehen können wenn die oben genannten Akteure nicht permanent quergeschossen und ihre Vorstellungen mit der Brechstange versucht hätten durchzusetzen.

  • Oder in Zusammenarbeit mit dem Innenstadthandel: Kunden bestellen, Läden lassen zu einer gemeinsamen Abholfläche liefern (etwa mit E-Transportern), Kunden holen ab.

    Sowas in der art bietet VeloCarrier ja schon an. Man bestellt im Laden bzw. kauft es da und lässt es sich dann liefern. Und das alles mit dem Radl.

  • Autofahrer müssen mit Engstelle am Ulmer Bahnhof noch deutlich länger leben [Schwäbische+]

    Zitat

    „Wir hätten es uns anders gewünscht“, sagt Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch am Donnerstag im Interview mit der SZ. Doch er bestätigt, was kurz zuvor bereits Baubürgermeister Tim von Winning gegenüber Vertretern des Handels angekündigt hatte: Die einspurige Verkehrsführung der zentralen Friedrich-Ebert-Straße soll deutlich länger andauern, als geplant – nämlich wohl bis Herbst 2022.


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    Interessanterweise soll die Sperrung ja selbst nach Fertigstellung der Tiefgarage noch andauern. Was wird da denn noch gemacht? Der Bahnhofsvorplatz kann das doch nicht sein?

    Das ist eine der Fragen, die ich habe.

    Sowas in der art bietet VeloCarrier ja schon an. Man bestellt im Laden bzw. kauft es da und lässt es sich dann liefern. Und das alles mit dem Radl.

    Dann wäre jetzt die Gelegenheit für den Ulmer Handel, das auf breiter Basis in einem Reallabor auszuprobieren. Die Abholstationen können auch an den P+R-Haltestellen für den samstäglichen Einkaufsverkehr eingerichtet werden, Donauhalle und Kuhberg - und dann nutzt man einfach die Straßenbahn als Transportvehikel. Die glorreiche Rückkehr des Güterverkehrs auf der Straßenbahn! ^^

  • Dann wäre jetzt die Gelegenheit für den Ulmer Handel, das auf breiter Basis in einem Reallabor auszuprobieren. Die Abholstationen können auch an den P+R-Haltestellen für den samstäglichen Einkaufsverkehr eingerichtet werden, Donauhalle und Kuhberg - und dann nutzt man einfach die Straßenbahn als Transportvehikel. Die glorreiche Rückkehr des Güterverkehrs auf der Straßenbahn!

    Nette Idee...

    aber mal ehrlich, so viele Dinge fallen mir nicht ein die man nicht in der Hand vom shoppen mitnehmen kann.

    Hat Abt noch weiße Ware?

  • A propos P&R: Bleibt der kostenlose Samstagsnahverkehr dann auch in 2020 und darüberhinaus bestehen?

    Meines Wissens ist zumindest geplant das 2020 fortzuführen. Auch die meisten Gemeinderatsfraktionen sind da positiv eingestellt, mit Ausnahme des rechten Blocks.

    Wenn da eine Lösung für das Defizit gefunden wird ist es fast schon unmöglich das nochmal zurückzunehmen nachdem es eine sehr gute Entwicklung genommen hat.