Weitere Straßenbahnlinien in Ulm und Neu-Ulm

  • Mehr Straßenbahnen in Ulm u. Neu-Ulm


    Eigentlich bin auch ich ein Trampen-Freak.
    In diesen Bahnen ist das Fahren durch die Stadt einfach besser und ruhiger.
    Über die Belastung der Umwelt sage ich jetzt aber nichts. ;)


    Finn hat ja schon des öfteren tolle Dinge vorgeschlagen. Spinnerei sagt er ja selber, :)
    wobei ich einige seiner Kommentare oder Bemerkungen durchaus positiv sehe.


    In den letzten Wochen wurde des öfteren über verschiedene Führungen der Trampe
    im Bereich Böfingen-Lettenwald gepostet, das nehme ich jetzt einfach mal als Anlass
    etwas grösseres vorzuschlagen.
    Der 5 Linienplan der Stadt ist zwar in der Schublade verschimmelt, aber doch gibt es
    immer mal wieder Vorschläge in diese Richtung. Man bedenke auch nach 10 Jahren ist
    ein Bürgerentscheid nicht mehr bindend und deshalb bekommen wir auch die Linie 2
    zur Uni bzw. zum Kuhberg.
    Jetzt aber genug bla-bla. :D


    Mein Vorschlag, oder genauer gesagt meine Visionen.


    Zwei neue Linien bis in ca. 20 Jahren Entlasten den Verkehr in Ulm.
    Nenne sie jetzt einfach X1 und X2 das bedeutet ja weiters nichts.


    Linie X1 Blaustein- Burlafingen
    Von der Kalte Herberge oder so in etwa, über Blaubeurerstraße, Karlstraße, König-
    Wilhelm Straße, Müchnerstraße, Augsburger Tor, Augsburgerstraße, Offenhausen,
    Pfuhl, nach Burlafingen bis zum Schulzentrum.
    Umsteigen dann: Neutorstraße Kreuzung Karlstraße, Ostplatz , Berlinerplatz, oder
    am Augsburgertor.
    Soweit Linie X1


    Linie X2 Böfingen -Ludwigsfeld


    Von Böfingen Nord, Irgend wo hinterm Lettenwald auf die Bundesstraße über Heiden-
    straße, Königwilhelmstraße, Münchnerstraße nach Neu-ulm, Augsburgertor, Reutierstr,
    Bahnhofstraße, ZUP. usw. nach Ludwigsfeld.
    Umsteigen dann: Ostplatz, Berlinerplatz, Augsburgertor und Neu.u
    Ulm ZUP.
    Soweit dann Linie X2


    Das besondere an dieser Linienführung ist.
    Fünf mal Umsteige Möglichkeiten in andere Linien, ohne das wir die Hauptaxen des
    Netztes in Ulm ( Ehinger Tor, Bahnhof, Neue Strasse Rathaus benutzen.
    Aber wir erreichen den Nördlichen, den Südlichen, den Westlichen, sowie den
    Östlich Rand der Doppelstadt.


    Jetzt brauchen wir nur noch etwas nach Wiblingen und ins Donautal. 8)
    Als meine Bitte an die Stadt bitte in 8 Jahren wenn die Adenauerbrücke neu
    gebaut werden muss sollten gleich Gleise für die Strecke nach Wiblingen eingebaut
    werden. Ansonsten macht das keinen Sinn. :)


    Jetzt aber wirklich genug Visionen

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  • Klasse Thread :D. Ich schreibe demnächst noch detailliert dazu, fürs Erste habe ich euch aber hier die beiden Linienvorschläge in Google Maps eingearbeitet :). Eigentlich wollte ich damit Thorstens neue Kartenfunktion testen, aber leider lässt Google das nicht zu bei speziell bearbeiteten Karten.

  • Da sage ich doch gleich mal Danke Finn. :)


    Das freut mich sehr das meine Idee für die Ulmer Straßenbahn bei Dir so einschlägt.
    Da können wir ja gleich noch einen draufschlagen, hatte ja Wiblingen schon genannt.
    Wir nehmen einfach eine Teilstrecke vom Ehiniger Tor an so wie jetzt die 3 fährt
    könnte es in etwa hinkommen. 8)


    Nur das wenden am Ehinger Tor wird so eine Sache. Vom Ehinger Tor aus weiter muss
    sie ja nicht.
    Möglich wäre aber sie geht vom Bismarkring aus in die Zinglerstraße dann über die
    Schillerstraße zum Ehinger Tor. Was anderes ist ja nicht machbar. :)


    Ein Alternative wäre aber noch, mann macht es mit der Wiblinger Linie so wie bis her
    mit der Buslinie 3/5.. Die fährt ja von Wiblingen als 3 zur Uni, wird dann dort zur 5
    fährt nach Ludwigsfeld kommt wieder zurück zur Uni als 5 und wird dann dort wieder
    zur 3 nach Wiblingen.
    Eine tolle Einrichtung, im übrigen die liebste der Ulmer Busfahrer man fährt in einer
    Schicht maximal 3 mal die selbe Strecke. In diesem Fall wird so am Ehinger Tor keine
    Schleife notwendig.


    Las Dir mal etwas einfallen. :D


    Noch etwas zur Gänztorbrücke nach Neu-Ulm.
    Diese ist geeignet für Straßenbahnen, es müssen nur Gleise rein. Dieses kam schon
    vor Jahren in der Presse. Die Herdbrücke müßte erneuert werden, sie ist dafür nicht
    gebaut. Es werden wohl die Schwingungen sein.

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  • Hatte heute etwas Zeit zu vernichten, da kam mir das ganz gelegen, um mal die ganzen Kartenfunktionen bei Google Maps auszuprobieren :D.


    Kurz vorab zum Rumspinnen: völlig richtig, ich mache das gerne und oft hier, und manchmal frage ich mich drei- oder viermal, ob mein Post irgendwem irgendwas nutzt, bevor ich auf "Absenden" drücke. Meistens ist die Antwort nein, und ich mache es trotzdem ;). Wenn es in Maßen ist, dann darf das aber ruhig von allen kommen, finde ich - vom konkreten Bauprojekt, bei dem wir auf die Details schauen, bis zu fernen Zukunftsvisionen und Planspielen hat hoffentlich alles hier seinen Platz und seine Berechtigung.


    Und angesichts der Tatsache, dass schon in den 90ern ein irre ambitionierter Fünf-Linien-Plan kurz vor der Umsetzung stand, sind Gedankenspiele zu möglichen anderen Linien gar nicht mal so fantastisch, finde ich. Ich würde sogar sagen, sobald Bund und Länder eine Fortführung des GVFG nach 2019 beschlossen haben werden, dürfte zumindest eine dritte Linie auch wirklich konkret und brandheiß wieder in die Diskussion kommen. Erst recht, sollte in NU ein neuer Bürgermeister gewählt werden. Wenn man eine solche ungefähr im Zeitraum 2020-22 umsetzen will, dann müsste man in gar nicht mal so langer Zukunft mit Vorplanungen, Bürgerbeteiligungen, etc loslegen - sind ja nur noch sechseinhalb Jahre. Natürlich nur ein prinzipieller Gedanke, aber nicht weltfremd, denke ich.



    Reinhold: Während ich deine Linien R1 und R2 (wofür das steht, kannst du dir denken ;)) eingezeichnet habe, sind mir ein paar Dinge aufgefallen. Haltestellen habe ich übrigens teilweise nach Gutdünken gesetzt, gerade in Burlafingen habe ich z.T. keine Ahnung, wie die Straßen wirklich aussehen :D.


    R1 Blaustein - Burlafingen

    • Keine Wendemöglichlichkeit bei der Kalten Herberge, sollte der Platz dort mit S-Bahn-Halt, Bettenhaus und kleinem Quartiersplatz neu bebaut werden
    • Pfaffenhau nicht abgedeckt, Linienführung teils parallel zu möglicherweise künftigen S-Bahn-Halten
    • Trasse im Westen innerhalb Blausteins und Ulms auf der viel befahrenen B28, außerhalb für eine sehr lange Wegstrecke ohne Halt (Wirtschaftlichkeit!)
    • Durchfahrung Blaubeurer Tor schwierig - coolerweise könnte man die Straba aber durchs Tor schicken
    • Karlstraße eigentliche ideal geeignet für Straßenbahnführung, Halte bei Syrlinstraße und der Haltestelle Ulm-Ost (-->Frauenstraße, Hochschule) machen viel Sinn
    • Burlafingen zu weit?


    R2 Böfingen - Ludwigsfeld

    • Zwischen Lettenwald und Eichenhang viel Fahrtzeit ohne Halt, dafür auf viel befahrener Bundesstraße...
    • Hochschule Ulm erhält einen Halt fast vor der Haustür


    Als allgemeine Anmerkungen/Kritikpunkte will ich noch anbringen:

    • sehr schöne Nord-Süd/Ost-West-Trassen, schätzungsweise gute Längen
    • Umsteigerelationen ziemlich sinnvoll
    • Neu-Ulmer Trassen sollten besser an einem zentraleren Punkt (z.B. Bahnhof, Rathaus) zusammenlaufen
    • Trassenführung auf Bundesstraßen mit Tempo 70-100: Verkehrskonflikte mit MIV?
    • Linien fernab der Weststadt könnten eigenes, neues Depot benötigen
    • in Ulm Neue Straße und Rathaus, in Neu-Ulm östliche Innenstadt überhaupt nicht tangiert


    Wiblingen anzubinden ist der Lage, der Naturhindernisse und einiger größerer Straßen wegen eine knifflige Sache... an die Adenauerbrücke, die ja neu gebaut werden muss, habe ich dabei aber auch gedacht. Passt ja auch zeitlich perfekt zusammen :).

  • Ja Finn Wie angesprochen vernichten wir noch etwas Zeit. :)


    Vorneweg mal. 8) Einiges was du Spinnerei nennst finde ich ok, mann nimmt es schon
    auf und es hat auch einen Platz im Forum. Ansonsten hätte ja der eine oder andere
    User sich bestimmt gemeldet. :)
    Mein Gedanke war ja auch ob solche Planspiele wie jetzt dem Forum etwas bringen,
    oder nicht. Gibt es dafür Interessen oder wollen alle doch nur Setra, Citaro, MAN oder
    auch ein bisschen Iveco und Scania.


    Zum Anfang mal: Ein Neuer in Neu-Ulm kommt sicher.


    Weiter: Habe die Linien mehr oder weniger bewusst von den großen mittleren
    Straßen ferngehalten. Die vertragen doch mit einer weiteren kürzeren Taktung gar nicht
    mehr Linien. Aber wir haben ja Umsieg am Berliner Platz.


    Deine Meinung eines weiteren Betriebshofes sehe ich nicht.
    Eine Weiche am Berliner Platz und es geht auf der Strecke 1 nach Söflingen.
    In Söflingen oder Weststadt werden sowieso eine Menge Busse verschwinden wenn mehr
    Bahnen kommen sollten. Wobei es auch sein könnte das der gesamte Busbereich an
    andere Stelle kommt. Die sind ja nicht Gleisabhängig. Mein Vorschlag in Zukunft. :D


    Des weiteren: Ich habe dem ganzen zwanzig Jahre gegeben. Denke mal im Bereich
    von 4 Jahren wird so etwas bestimmt in Ulm und Neu-Ulm Aktuell, spätestens wenn 2018
    die Linie 2 fertig gestellt ist. Dann so 2 Jahre großes Gezeter und Gejammer und 5 Jahre
    Planung sowie was eben dazu gehört. 11 Jahre so haben wir 2024. Dann Beginn so wäre alles
    in allem bei 2030. :D Dass würde doch passen.


    Später dann noch etwas über Deine Bedenken zu den einzelnen Strecken.


    :D Muss jetzt was für meine Lunge tun.

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  • Deine Bedenken Finn :)


    Linie R1 Blaustein- Burlafinngen
    Kalte Herberge ist nicht einfach da wird sich in den kommenden Jahren einiges verändern.
    Ich glaube aber an dir Zukunft der Technik und der Deutschen Ingenieure.
    Bis in naher Zukunft sollte es Standard in allen Straßenbahnen sein das die Bahnen von
    Vorne wie von Hinten gefahren werden. Also keine Wendeschleifen mehr. :thumbup:


    Pfaffenhau:
    Habe ich keine direkte Lösung. Aber meiner Meinung nach sollen die Straßenbahnen nicht
    alles abdecken. Geht ja auch gar nicht. Das kleine Zubringer Geschäft in die verschiedenen
    Stadtteile oder reinen Wohngebiete nach wie vor mit dem Bus. Bahnen so denke ich doch
    immer einfach auf großen Strecken schnell und direkt.


    B 28 und langer Weg
    Die B28 hat auf beiden Seiten einen Fuß sowie Radweg darunter beidseitig einen Landwirt-
    schaftsweg. Man könnte sie auf drei Spuren ausbauen, mit gezielter Steuerung bei starkem
    Verkehr. Morgens rein, Abends raus. Und dann auf der rechten Seite die Bahn.
    Ich könnte mir aber auch auf der Nordlichen Seite vorstellen das dort in einiger Zeit der
    eine und andere Weizen und Rübenacker verschwindet und es Bauland wird.
    An der Südseite die Gärtnereien müssen bleiben.. Sonst bekommen wir keine Rettiche mehr. ;)


    Blaubeurertor
    Geht nur unten durch das alte Gemäuer, Tor natührlich, bitte keinen Tunnel. Aber wir
    haben Mut. Das wird eine Technische Meisterleistung. Oder eine grandiose Brücke, wie in
    Hamburg an der Elbe. Ein klasse Ding. Die lassen wir uns dann von den Ulmern Razio und
    anderen Sponsern. :D


    Burlafingen:
    Da wollte ich eigentlich nicht rein. Der Ort ist nicht so groß. Die sollen mit der Neuen S Bahn
    fahren. Die braucht auch Fahrgäste. ;) Aber zum Schulzentrum müssen wir schon, für die
    Kidis die in Pfuhl und Neu-Ulm Wohnen.
    Dort sind mehrere Schulen, das dürfen wir nicht umfahren.


    Die andere Linie dann Morgen.

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  • Eins aber doch noch Heute, bevor meine grauen Zellen es löschen. :D


    Wiblingen:
    Das sollte von mir eigentlich nur eine Andeutung zum vollen Ulmer Netz sein.
    Eine Realisierung dieser Strecke sehe ich erst in 30 bis 40 Jahren. Zur Zeit ist
    der Kosten-Nutzen Faktor wohl nicht zu erreichen. :)
    Der Aufwand wird sehr enorm sein. Aber in der Zukunft, die Plätze oder Bau-
    land in Ulm sind nicht so enorm, wird sich von Wiblingen/Süd nach Unterweiler
    bzw. Illerkirchberg einiges verändern. Das sollten wir auch bedenken.
    So also in 20-30 Jahren wenn der Bum in unseren Gefilden gegenüber anderen
    Regionen in Deutschland anhält, das kann ich ja jetzt nicht sagen werden dort
    eine Menge mehr Menschen wohnen. Ich sehe in diesem Gebiet schon einiges
    an Wachstum. Zur Zeit wird dort ja auch der Wohnbau an der alten Straße
    nach Unterweiler vorangetrieben. Südlich des Tannengeländes.


    Kommt im übrigens hier nichts im Forum. ( sollte doch mal geschehen )
    Könnte ich ja mal machen. :)


    Also in 30 Jahren wird sich dort ein größerer Aufwand bestimmt lohnen.
    Oder wir Fliegen bis dorthin, jeder in seiner Kiste mit Automatischer Steuerung. :D

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  • Hallo reinhold & Finn,


    hier noch meine Einschätzung:


    Ich finde die Äste nach Pfuhl/Burlafingen und nach Ludwigsfeld sehr gelungen. (Auch wenn ich hier Reinholds Einschätzung teile, daß die Burlafinger wahrscheinlich eher die S-Bahn direkt nach Ulm nehmen werden. Zum Schulzentrum wird die Burlafinger Jugend wahrscheinlich eher mit dem Fahrrad fahren, denn die Strecke ist zu eben und zu kurz damit sich eine Schüler-Fahrkarte lohnt.) Beim Ludwigsfelder Ast können wir die Bahn ja auch noch über die Panzerbrücke fahren lassen und die Ratiopharm-Arena über einen Fußgängertunnel verbinden. Die Variante finden wir hier im Forum ja denke ich alle besser :-)


    Die anderen beiden Äste sehe ich jedoch sehr kritisch:


    Böfingen ist durch die Linie 1 mittlerweile hervorragend erschlossen. Auch die neuen Wohngebiete können durch die existierende Strecke mMn sehr gut bedient werden. Auch die FH kommt von dort ja weg. Allerdings wäre es vielleicht möglich, diesen Ast bereits an der Eberhard-Finckh-Str. enden zu lassen um den nahen parallelen Verlauf der zwei Strampen zu vermeiden.


    Der Ast nach Blaustein würde keiner Standi standhalten. Er ist sehr lang und da ist einfach nichts, was genügend Beförderungsvorfälle generieren würde. Die Fachmärkte in der Blaubeurer Str. haben zwar viel Publikumsverkehr, sind jedoch vom Konzept her ganz und gar auf Kunden ausgelegt, die mit dem Auto kommen. Vielleicht noch das BlautalCenter ein wenig, aber dann würde ich diesen Ast spätestens an der Lupferbrücke enden lassen. Auch die Blausteiner werden die neue S-Bahn direkt zum Hbf nehmen und nicht die langsamere Strampe, die sie nicht in die Innenstadt bringt.


    Wiblingen wäre vom Potenzial her echt interessant. Allerdings ist es wirklich etwas blöd, daß es so abgelegen und schwer zu verbinden ist.


    Das ist überhaupt noch so ein Knackpunkt: Ich denke, die Linien müßten zumindest durch die Frauenstr. und über die Herdbrücke führen um die Innenstadt (und damit die Orte, wo die Leute wirklich hin wollen) zu erschließen. Umsteigen ist halt kritisch, weil das gleich Passagiere kostet. In größeren Städten würde das gehen, weil man die Linien meißtens so legen kann, das noch genügend andere Örtlichkeiten an der Strecke liegen um genügend direkte Fahrten zu generieren. Man könnte ja zur Entlastung der Frauenstr. die Buslinien da raus nehmen. Man kann das bei anderen Städten mit einem weiter entwickelten ÖPNV-Netz gut sehen, wie durch die innenstädtischen Filet-Lagen nur noch schienengebundene Verkehrsmittel führen und Busse nur noch periphär zum Einsatz kommen. Hier in Stuttgart ist das so, aber mein Lieblingsbeispiel ist Karlsruhe (wo ich lange gelebt habe).


    Was die Wendeschleifen betrifft: Natürlich kann man die durch Zweirichtungsfahrzeuge los werden. Diese sind jedoch teurer und haben eine geringere Kapazität. Haben allerdings noch den Vorteil, daß sich den Radreifen und die Schienen gleichmäßiger abnutzen.


    Ich hoffe ich bin nicht zu dekonstruktivistisch ;-) Aber es ist eben so, daß SPNV eine wahnsinns Kapazität hat und daher wie die Made im Speck liegen muß. Karlsruhe ist ein gutes Beispiel dafür.


    Viele Grüße!

  • Kurz noch zu den anderen Bedenken von Finn. :)


    Neu-Ulmer Trasse zum Bahnhof. Das geht schon die Linie könnte ja von der Augsburger
    in die Ludwigstraße und zum Bahnhof gehen.


    In Ulm Neue-Straße Rathaus. Da stimme ich Dir zu Finn. Hatte ich nicht bedacht. :P
    Wenn die 2 Linie nach Böfingen kommen würde dann fällt ja der 4er Bus weg.
    Also müsste dann die Strecke Ludwigsfeld Alternativ so ausehen.
    Vom Ostplatz, Berlinerplatz, dann Hochgeborene Königin-Olgastraße, weiter in
    die Frauenstraße, über die Herdbrücke nach Neu-Ulm zum Bahnhof.
    Dann aber brauchen wir eine Neue Herdbrücke. Das wurde von der Stadt schon vor Jahren
    gesagt. Ich wollte aber nicht alle Linien in die City lassen. Aber ohne die 4 ist es dann anders.


    Hochschule kommt ja auf den Wissensberg. Da wäre dann an dieser Stelle ein Hotel schön.


    Ich würde die Böfinger Strecke aber schon über die Bundesstraße lassen. Bis in 20 Jahren
    könnte der Nördliche Teil über dem Lettenwald enorm gewachsen sein. Und wenn die dort
    dann 500 Meter zur Linie1 laufen müssen fahren sie ja doch wieder mit dem Audi
    oder Daimler. :D


    Die Trasse muss aber schon neben der eigentlichen Straße verlaufen.

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  • Melo, Danke mal für deine Antwort. :)


    Noch etwas dazu;


    Razio Arena: Bitte dort zur Haltestelle keinen Tunnel, wenn dann schon einen Steg.
    Denk bitte an die Frauen, außerdem wollen die Menschen doch nicht mehr in den Boden hinein. :P


    Böfingen schaue meine Post davor.


    Blaustein hatte ich die Länge schon begründet 2 Posts davor.
    Aber dazu noch, Ich habe die Meinung das die Linien schon eine gewisse Länge haben sollten,
    ansonsten ist alles in 30 Jahren zu kurz. Und die meisten fahren wieder mit dem Auto.
    Das sollte man verhindern. Wenn die Stadt und das ja nicht nur Ulm, die Straßen in der City
    schmälert und zurückbaut sowie mit Bäumen verschönert, dann müssen die ÖPNV Linien danach
    ausgerichtet sein. Jedes Eck das mehr erreicht wird verringert doch den Verkehr in der City.


    Einfache Rechnung ist dazu.
    Am Bahnhof 800 Neue Parkplätze, dieses 3 mal belegt an manchen Tagen, so die Stadt.
    Diese Autos müssen rein und wieder raus aus der Garage sowie der Stadt. Heist doch das
    ganze mal 6. Das sind dann aber nur von dort knapp 5000 Bewegungen am Tag.
    Dann noch die 3/4 oder noch mehr Tausend Parkplätze in der Stadt. Irgend etwas stimmt
    doch da nicht mehr. wo sollen die denn alle fahren. ?(


    Betreff Umsteigen: Ohne gehts nicht. Vor kurzer Zeit wurde ja bekannt das der
    Bahnsteig am Bahnhof 120 Meter lang sein soll. Dazu 2 mal Überweg und einmal vom Subway.
    Es können nicht alle Linien zur Frauen oder Neuen Strasse, oder zum Bahnhof das geht nicht.
    Außer wir bauen noch eine U bahn. :D


    Anmerkung: Wir sollten nicht Ulm mit anderen großen Städten vergleichen.
    Nicht umsonst heist der Ring um die City Altstadtring. Ulm hat keine breiten Meilen in der City
    da kann nicht jeder Bus oder jede Bahn von außen rein und so sollte eben umgestiegen werden. 8)

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  • Angefangen hat es mit einer Bearbeitung von Reinholds Plänen, am Ende kam ein ziemlich komplettes Netz raus :). (Ich liege derzeit mal wieder flach, da hat man Zeit für solche Spielereien...)


    Hier lassen sich meine drei neuen Linien ansehen: Blaustein-Pfuhl (F1), Lehr-Ludwigsfeld (F2), Jungingen-Wiblingen (F3, in zwei Varianten). Ich habe mir erlaubt, ein paar geplante und ein paar mögliche neue Siedlungsgebiete einzuzeichnen - schließlich reden wir hier von einem Zeitraum, der bis ~2040 reicht.


    F1: Blaustein-Pfuhl

    • Wendemöglichkeit beim neuen Lix-Gelände
    • Halt Hummelstraße in neu zu bebauendem Stadtzentrum
    • Pfaffenhau und Türmle mit je einer Haltestelle angebunden
    • Bahnhof Söflingen: Umstieg auf Linie F2 zur Uni, nach Lehr, zur Weststadt, zum Hbf, nach NU
    • Willy-Brandt-Platz: Umstieg auf Linie F3 nach Jungingen, zum Hbf, nach Wiblingen bzw. auf Linie 1 nach Böfingen, zum Hbf, nach Söflingen
    • Wendemöglichkeit beim Pfuhler Schulzentrum


    F2: Lehr-Ludwigsfeld

    • Wendemöglichkeit gegeben in Lehr
    • Bindet Lehr mit Uni und Innenstadt an, durchfährt neues Siedlungsgebiet Wengenholz
    • Weinbergweg mutmaßlich sehr gut fahrbar, sehr dicht besiedelt
    • Bahnhof Söflingen: Umstieg auf F1 nach Blaustein, zur Oststadt ohne dichten Hbf-Verkehr
    • Halt Einsteinstraße für kleine Boomregion rund um Stadtregal sowie für das Blautalcenter
    • Ehinger Tor: Umstieg auf Linie 1 nach Böfingen, Söflingen sowie Linie 2 auf Kuhberg sowie auf Linie F3a nach Wiblingen, nach Jungingen
    • Teil 1 der Ulm/Neu-Ulmer Innenstadttrasse: Ehinger Tor- Rathaus Ulm - Rathaus Neu-Ulm - Bahnhof Neu-Ulm
    • Wiley Nord und Wiley Süd direkt durchfahren, verbunden über Panzerbrücke
    • Hochschule Neu-Ulm: Umstieg nach Wiblingen (bei Variante F3)
    • Wendemöglichkeit gegeben in Ludwigsfeld


    F3: Jungingen-Hbf(-Wiblingen)

    • Wendemöglichkeit an möglichem Bahnhof Jungingen, möglichem neuen Siedlungsgebiet
    • Mittige Durchfahrung Jungingens
    • Eigener Gleiskörper entlang Albstraße
    • Anbindung Neuer Friedhof, Hochschule, Baugebiet Safranberg an Innenstadt Ulm
    • Willy-Brandt-Platz: Umstieg auf Linie 1 nach Böfingen, Söflingen; auf Linie F1 nach Blaustein, nach Offenhausen, nach Pfuhl
    • Theater/Hbf: Umstieg auf Linie 2 zur Uni, auf Kuhberg


    F3a: (Jungingen-)Hbf-Ehinger Tor-Wiblingen

    • Ehinger Tor: Umstieg auf Linie 1 nach Söflingen, Böfingen sowie Linie 2 auf Kuhberg, zur Uni sowie auf Linie F2 zum Weinbergweg, nach Lehr, in die südliche Innenstadt
    • Halt Galgenberg erschließt eben jenen sowie Roxy, Kommunikationshochschule, südliche Schillerstraße,...
    • Leider: Schnitt durch Ehinger Anlagen, wenn auch in Randlage
    • Eigener Gleiskörper auf neu zu bauender Konrad-Adenauer-Brücke
    • Leider: sehr lange Fahrt auf St2021 zwischen Donaubad und Wiblingen ohne relevanten Halt
    • Mittige Durchfahrung Wiblingens
    • Wendemöglichkeit auf umzubauenden Tannenplatz (Verlängerung weiter nach Süden/Südosten?)


    F3b: (Jungingen-)Hbf-NU-Wiblingen

    • Teil 2 der Ulm/Neu-Ulmer Innenstadttrasse: Ehinger Tor- Rathaus Ulm - Rathaus Neu-Ulm - Bahnhof Neu-Ulm
    • verbindet Hbf Ulm mit südlicher Innenstadt, Neu-Ulmer Innenstadt
    • Anbindung Muthenhölzle (=Sportzentrum NU), Realschule, neues Siedlungsgebiet Ulmer Riedteile (ab 2018)
    • Anbindung vernachlässigten Ostteils Ludwigsfelds
    • Sehr teure, aber kurze Querverbindung Ludwigsfeld-Wiblingen über neue Illerbrücke und durch Waldstück
    • Durchfahrung Wiblingens weiter wie F3a


    Ist alles andere als optimal und ausgereift und mit vielen Problemen behaftet, aber ein paar Sachen mag ich echt :). Zum Beispiel den aufgewerteten Bahnhof Söflingen als Einstiegsstation für den Oberen Eselsberg und die Uni; angefahren aus Pfuhl, Offenhausen, Oststadt, Blaustein sowie per S1 aus Ehingen, Blaubeuren, sogar Weißenhorn, könnte das echt eine kleine Renaissance für den vernachlässigten Bahnhalt als Standort geben :).


    Auch cool: der weiter aufgewertete Willy-Brandt-Platz (drei Straßenbahnlinien, wofür derzeit durchaus noch Platz wäre, dazu evtl. neue Bebauung durch das Land); die Abdeckung der Einsteinstraße; die starke Verbindungen Hbf Ulm - Rathaus Ulm - Rathaus Neu-Ulm - Bahnhof Neu-Ulm; dass alle drei Hochschulstandorte (Eselsberg, Prittwitzstraße, Wiley Süd) angebunden sind; dass die großen Neu-Ulmer Siedlungsschwerpunkte Pfuhl, Offenhausen, Ludwigsfeld erschlossen sind. Die Frauenstraße habe ich bewusst strabafrei gelassen - gefühlt wird diese noch mehr in die Innenstadt reingezogen, wenn der Altstadtring fast komplett von der Straßenbahn befahren wird. Wenn dann verkehrsberuhigt ein paar Autos und der 4er durchdödeln, ist das ja nicht so dramatisch :).


    Nicht so gut gefällt mir, dass Pfuhl und Offenhausen nicht mit dem Zentrum Neu-Ulms verbunden sind. Das ist ein riesiges Manko, zumal Pfuhl auch nur teilweise abgedeckt ist. Ähnlich ärgerlich: große Siedlungsgebiete in Blaustein (z.B. große Teile Klingensteins) hab ich nicht drin, und Wiblingen zwar mittig erschlossen, aber für viele (auch zukünftige, danke Reinhold!) Wohngebiete zu weit weg. Die östliche Neu-Ulmer Innenstadt ist ebenfalls nicht abgedeckt. Auch konnte ich in meiner Spielerei den Weißen Eselsberg ums Verrecken nicht unterbringen, dabei ist das eigentlich ein Muss. Auf Blausteiner Seite wäre das eigentlich ideal, die Linie F1 könnte die Schillerstraße und Erhard-Grözinger-Straße nehmen und damit den Pfaffenhau optimal erschließen - aber der Schwenk über die Heilmeyersteige würde einfach so viel Zeit fressen, dass das nicht mehr attraktiv wäre. Schwierig. Vielleicht muss doch noch ein vierte neue Linie rein, um alle Schwachstellen zu beseitigen :).


    Für Wiblingen habe ich zwei Trassen rausgepickt, nachdem eine Verbindung in der Gegend Muthenhölzle und Iller schlicht nirgends Platz hätte. Die eine ist eine unschlagbar schnelle Direktverbindung F3a via Ulm Hbf, Ehinger Tor, Donaubad - der ganz große Haken und wohl das KO-Kriterium ist da die ewig lange Fahrt übers Land. Die Osttrasse F3b würde zum Hbf deutlich länger dauern, wäre aber mutmaßlich wirtschaftlicher: Ludwigsfeld-Ost und das große neue Baugebiet Ulmer Riedteile wären dabei, und man könnte rasch an die (dann bereits gebaute...) Trasse von der Hochschule NU nach Ulm andocken. Eventuell ist es auch gar nicht so uninteressant für so manchen Wiblinger, durch NU und die südliche Innenstadt Ulms zu fahren.


    Die Linien F1 und F2 tangieren den Hbf nicht; F1 muss sich mit einem aufgewerteten Willy-Brandt-Platz (Linie 1, Linie F3) sowie der Neutorstraße (1, 2) und dem Bahnhof Söflingen (F2, S1) begnügen, F2 hat mit dem Bahnhof Söflingen (F1, S1), dem Ehinger Tor (1, 2, F3a) und der langen Innenstadt-Stammtrasse noch einmal mehr Möglichkeiten. Das Ehinger Tor und der Willy-Brandt-Platz werden in dieser Konzeption deutlich aufgewertet. Wenigstens eine weitere Linie - bei mir F3 - sollten wir aber noch irgendwie zum Bahnhof geschubst kriegen... die etwas arg knapp zugeschnittene Planung, die aktuell zum Bahnhofsplatz läuft, könnte uns da eines Tages ganz schön wehtun.

  • Hallo Finn, jetzt hast du aber einen rein. :thumbsup:
    Sage nur einmal daraus kann man einiges machen, muss das ganze nur etwas genauer
    studieren. Das dauert eine weile. Was Du aber vorab noch tun könntest.
    Gebe doch auf deiner Karte am Anfang und am Ende noch die Liniennummer ein. :)

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  • Ich finde die Diskussion sehr interessant. Also Danke vor allem an Reinhold und Finn! :thumbsup:


    Zur besseren Veranschaulichung, welche Gebiete in Ulm/Neu-Ulm noch nicht optimal erschlossen sind, hab ich mal ein Kärtchen erstellt (OpenStreetMap, eigene Bearbeitung). Zu sehen sind die Regio-S-Bahn Strecken mit Haltepunkten im aktuell beschlossenen Ausbaustand (schwarz gestrichelt, Halt: Punkt) sowie die bestehende Straba Linie 1 (rot) und die geplante Linie 2 (blau, Haltestellen jeweils nicht angezeigt).


    Man sieht hier nur den kernstadtnahen Bereich, d.h. Erbach, Klingenstein, Beimerstetten, Thalfingen, Burlafingen und Gerlenhofen sind auf der Karte gerade nicht mehr zu sehen.


    [Blockierte Grafik: http://www.ld-host.de/uploads/images/e1946e5568fca73b13190efa17709ea1.jpg]


    Die wesentlichen Mankos dieses Ausbaustandes (wenn 2018 so realisiert) wurden von euch allen angesprochen:
    1) die Neu-Ulmer Innenstadt und deren sämtliche große Ortsteile werden nicht bedient
    2) Wiblingen wird nicht bedient


    Ich möchte die vorgeschlagenen Alternativstrecken (vielleicht nach meinem Geschmack etwas abgeändert ;) ) nach und nach in diese Basiskarte einpflegen. Dann ergibt sich ein hoffentliches brauchbares Gesamtbild.

  • Hallo Aquarium :)


    Wenn ich Deine Karte so sehe dann glaube ich das das erste erstaunliche daran ist,
    eine Strecke nach Wiblingen, Ludwigsfeld und wenn die nächsten 10/15 Jahr der
    Norden am Lettenwald sehr wächst noch dort hin. Das wäre dann das erste.
    Die strecke nach Blaustein bei 3 Halten der S Bahn ist da nicht so dringend.
    Da gibt es westlich der B19 ein Stück Bauernland das noch bewirtschaftet ist.
    Dies aber bestimmt auch zu gegebener Zeit Bauland werden könnte. Meine Meinung.


    https://www.google.com/mapmake…rce=mapseditbutton_normal


    Aber auch den Vorschlag von Finn. Lehr und Jungingen einzubeziehen finde
    ich eine gute Sache. Ob über die Uni oder dann die Stuttarter Straße ist dann
    Nebensache. Wobei eine Mitnahme des Friedhofes keine schlecht Sache wäre.

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    "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )

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  • Meiner Meinung nach macht es keinen Sinn, ab Blaustein die B28 langzuzuckeln, daher finde ich die Linienführung von Finn gut. Der Vorschlag mit Schillerstraße hat auch was, aber der Berg ist wohl zu steil. Heilmeyersteige ist wieder recht steil - dazu hiess ja auch bei der Linie 2, daß der Eselsberg allgemein zu steil ist. In der Wanne gibt es bestimmt genug StraBa Nutzer , also etwas besser als die Blaubeurer, und die Anbindung an den Bahnhof ist auch gut. Ab BTC wird der Bus allerdings immer ziemlich voll, und Kaufland hat auch eine große ÖPNV Kundschaft.
    Die Anbindung von Lehr finde ich gut.
    Fehlt bei Jungingen nicht das Neubaugebiet "Auf dem Hart"? Dort fährt der Bus durch.

  • Hallo Mundm. :)
    Nicht Schillerstraße, Lindenstraße ist gemeint.
    Nur ob die Strabe die Ecken in der Hofstraße, Martin u. Boschstraße packt
    da bin ich schon am Zweifeln. Mit den Heutigen Längen der Bahnen.

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  • Eigentlich hatte ich das Träumen über den Ulm/Neu-Ulmer Straßenbahnausbau wegen der ganzen finanziellen, topographischen und politischen Querelen schon aufgegeben - aber diese Diskussion hier hat mein Faible wieder entzündet ... :D


    So, jetzt habe ich als erstes mal Reinholds Linienvorschläge in meinen Plan eingearbeitet - inklusive der diskutierten Änderungen (z.B. die R2 (bzw. X2) alternativ über die Frauenstraße und Herdbrücke nach NU-Stadtmitte zu führen).


    Bei der R2 habe ich vom ZUP Neu-Ulm mit zwei Varianten gespielt, die beide mal im Gespräch waren (Zufahrt zur Bradleystraße vielleicht etwas hingemogelt, wie ich es mir wünschen würde...).


    Ich hoffe, dass ich keine allzu großen Fehler gemacht habe, falls doch, sorry keine Absicht, kann das ja noch ändern.


    Danke übrigens für eure tollen Google-Maps-Pläne! (ich selber wollte das mal mit den lizenzfreien Karten ausprobieren, kenn mich mit GM nicht so aus)


    Die gelben Kreise stehen für die bei Reinholds Linienführung entstehenden Umsteige-Stationen.


    [Blockierte Grafik: http://www.ld-host.de/uploads/images/00ba22cddc8930b1446ae0d5fc0442dc.jpg]


    Die Umsteigemöglichkeiten halte ich für sehr ausgefeilt. Nur die 2 würde die R2 bei dieser Führung nicht tangieren, dafür müsste man ein paar wenige Stationen mit der 1 zwischen Neutor und Willy-Brandt-Platz oder mit der R1 zwischen Kreuzung Neutor-/Karlstraße und Ostplatz zurücklegen.


    Dass hier die Innenstadt eher in ihrem Randbereich durchquert würde, finde ich einen sehr guten Ansatz. Gerade die Ulmer Neu- und Oststadt sowie die Neu-Ulmer Oststadt sind dicht besiedelt und haben ein großes Potential an Fahrgästen, die schnell in die City oder ans jeweils gegenüberliegende Ende der Doppelstadt wollen.


    Ein paar weitere Kritikpunkte wurden ja schon genannt, bei denen ich ebenfalls etwas vorsichtig bin:

    • Blaustein ist vielleicht zu weit weg, entlang der B28 kaum Möglichkeit für Haltestellen. Die besagte Alternative: nördlich der Bahngleise die Lindenstraße lang, wo mehr Leute wohnen (das müsste ich auf der Karte dann noch ändern), die S-Bahn ist hier trotzdem schneller und würde alle Orte anbinden, wo man als Blausteiner hinkommen will (Ulm-City, Blautal-Center, Bf. Söflingen)
    • Böfingen ist aus heutiger Sicht sehr gut mit ÖPNV erschlossen - um den 4er Bus zwischen Böfingen-West/-Nord wirtschaftlich mit einer Straba zu ersetzen, müssten dort wohl noch mehr Leute wohnen/arbeiten/Freizeit verbringen. Das wäre also nur sehr langfristig denkbar - wie Du schriebst, in 20 Jahren sieht das eventuell anders aus, weil wir ja glücklicherweise in einer Region leben, wo sich auch viele Leute von anderswo aus Gründen der Arbeit oder Lebensqualität niederlassen
    • Neu-Ulm bräuchte einen neuen OB! ;)

    Finns Pläne setze ich als nächstes auch noch in meine Karte ein... dann können wir abstimmen, welche die effizientere Erschließung hat.
    Nee, Spaß, ist ja kein Wettkampf wie bei den Architekten :D

  • was in Ulm meiner 'Meinung fehlt ist eine im Ring verkaufende Buslinie, in Etwa so: Wiblingen - Kuhberg - Söflingen (mit Blautalcenter) - Eselsberg (mit Kliniken) - Oststadt - Neu-Ulm - Ludwigsfeld - Senden - Illerkirchberg - Wiblingen

  • Also, es geht weiter. Wir sind noch lange nicht da wo ich hin will. :D


    Schreiten wir zur Tat.


    Vorschläge, Anregungen, Einwände, Bemerkungen, oder Egänzungen.
    Aber auch Ausschlüsse alles nehmen wir ( Finn und Ich ) entgegen und
    versuchen das Projekt nach vorne zu Bringen. Nur dürfen wir es nicht zu
    weit treiben, ansonsten kommt noch die Stadtplanung zu uns. :D


    Wieso ist mir die Antwort jetzt aus den Fingern geglitten, ich bin doch noch lange
    nicht fertig. ?(


    Eine Ring wäre gut meint Panpikus, so machen wir doch einen kleinen.
    Es wäre schön, wenn Aquarium den in seinen Plan einfügen könnte.


    Die Meinungen gehen bei der Blausteiner Trasse ja auseinander.
    DAS IST AUCH GUT SO
    Verbesserungen und Änderungen sind doch Heute an der Tagesordnung.


    Mein Vorschlag also.
    Die meiste Wohnen in Blaustein links oder rechts der Bahn. Das ist nicht von
    Vorteil. Entweder Oder, also warum denn nicht beides, so erreichen wir eine
    Masse an Bewohnern.


    Die Bahn könnte ja von der Blaubeurerstraße über die Lupferbrücke, Wanne,
    Lindenstraße, Hofstraße, Boschstraße zum Gemeindezentrum und Senioren u,Pflege-
    heim fahren. So hätten wir auch die Älteren Bewohner erreicht.
    Anschließend weiter über den Kreisel in die Ehrensteinerstraße bis zur Bundesstraße.
    Dort befindet sich ja direkt das Gebiet um die ehemalige Interglas. das gesamte Areal
    soll ja nun endlich neues Blausteiner Entwicklungsgebiet werden. So hätten wir doch
    eine sehr gute Endhaltestelle.


    Dann geht es zurück über den Südlichen Teil, so hätten wir auch das gut bewohnte
    Gebiet um den Galgenberg, Buchbronnenweg und die Schlossstraße.
    B 28 bis zur Rantankstelle. Haltestellen so wie im Finschen Plan. Dann über die Neue
    Brücke zurück in die Lindenstrasse, vorbei mit Haltestelle kurz vor REWE bis zur Wanne
    über die Lupferbrücke zum Blautalcenter und ab in die City.
    Für mich wäre das eine besondere Lösung. :thumbup: Alle großen Wohngebiete, Pflege-
    Seniorenheim, Rathaus, Bürgerzentrum, Rewe, und das Neue Entwicklungsgebiet alles
    mit einer Schleife mit genommen. Halt. sogar noch das neue Zentrum der
    Ulmer Lebenshilfe ist mit dabei, sehr sehr gut.

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