Nachrichten aus Handel und Wirtschaft

  • ... und? ... schon getestet? ... oder erst heute Nacht? :D


    (Sorry ;) )

    Ich würde mal sagen, schlägt jede Tiefkühlpizza, ist aber natürlich auch zwei- bis dreimal so teuer. Beim Italiener hab ich schon schlechtere Pizzen gegessen (aber auch schon deutlich bessere). Es gibt sicherlich ein Dutzend verschiedene Sorten. Praktischerweise kann das Gerät zwei Pizzen gleichzeitig zubereiten, so dass man eine Chance hat, die in halbwegs warmem Zustand für sich und seine Frau nach Hause zu bekommen.


    Alles in allem sicherlich eine gute Alternative, wenn man mal spontan Lust auf Pizza verspürt ohne gleich ausgehen zu wollen. Dazu per Touchscreen einfach zu bedienen, und bargeldlose Zahlung (z.B. GPay) ist auch möglich. Die Zubereitung dauert rund 5 Minuten.

  • War noch nie ein Freund von dieser Art Discountern. Ob NKD oder KIK für mich alles das gleiche. Nachhaltigkeit ist da leider oft ein Fremdwort. Trotzdem ist es in diesen Zeiten ein gutes Zeichen wenn Landenfläche gefüllt wird.

    Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
    Bill Mollision

  • In meinen Augen ist der NKD ein weiteres Beispiel einer fortdauernden Entwicklung, in welcher die Berliner Straße im weiten Sinne eine überörtliche Innenstadtfunktion zugeordnet werden muss. Sie bildet die Erschließungsstraße zu typischen Innenstadthändlern, wie Sportgeschäften, Spielwarenläden, Juwelieren, Café, Restaurants und Nahversorger. Natürlich trug dazu ein bedeutender Teil die Umstrukturierung des Iller Centers bei, aber NKD nun zeigt die Ausweitung der Struktur.


    Interessant dabei ist, dass es sich um ein maximal autogerechtes ,,Zentrum" handelt, mit seinem Autobahnanschluss, den vielen kostenlosen Parkmöglichkeiten, den kurzen Wegen vom Auto zum Laden, und den weiten Wegen zu den Kunden nach Hause. Damit bildet Senden einen einzigartigen Anlaufpunkt in der Region.

  • Puquio Der Einzelhandle im Sendener Norden hat eher den Charakter einer typischen Fachmarkt-Agglomaration. Du hast recht, hier in der Ecke gibt es höchstens noch das Einkaufsgebiet in Günzburg, wenn man von Leipheim kommend rein fährt. Das geht baulich auch in diese Richtung


    Die Modekette Adler hat Insolvenz beantragt. Die Filiale in Senden bleibt wohl erstmal bestehen, aber die im Blautal-Center wird geschlossen. Aber vielleicht kann diese Fläche ja von einem Kundenmagneten bezogen werden, der das Center wieder mehr belebt


    https://www.swp.de/suedwesten/…leibt-offen-59403813.html

  • Was es alles gibt. 🙄😄

    Also ich glaube, ich habe etwas entdeckt, dass es noch nicht so lange gibt. Zumindest mir war es nicht bekannt. Bin gerade in der Reuttier Straße gefahren und habe entdeckt, dass es auch in Neu-Ulm (jetzt) eine Schwarzlicht-Minigolfanlage gibt. Kannte nur die in Senden bis jetzt


    https://neu-ulm.blacklightarena.de

    Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
    Bill Mollision

  • Aki Du hast natürlich ganz recht, man bezeichnet das heute als Fachmarktzentrum, nix spektakuläres, ja. Jedoch worauf ich anspiele ist die Zentralitätsfunktion. Da hat Senden mit seiner überproportional hohen Handelsfläche und ungewöhnlichem Einzugsgebiet für eine Stadt dieser Größe eine ganz eigene Zentrumswirkung; der Zufluss geschieht eben nicht ins ,,alte" Zentrum, sondern geht fast ausschließlich dort in den Norden.

    Das ist für mich insofern interessant, weil es natürlich zwar auch in vielen anderen Städten, kleinere Akkumulationen gibt, die begrenzt eine innerstädtische Struktur (bezogen auf Handel) aufweisen, aber eben nicht in dieser Agglomeration und auch zusammenhängenden Fläche, das doch stärker an einen echten Handelskern erinnert. Neusäß bei Augsburg wäre ein anderes Beispiel, das mir dazu einfiele, wo um solche zentralen Handelsflächen herum Wohnbebauung steht und damit eine überraschend traditionelle Form einer Stadt (natürlich in neu und autogerecht) bildet. Hier für alle Interessierten.

  • ich bin gottfroh dass es dieses Fachmarktzentrum in Senden gibt. kurze Fahrtzeit, kurze Fahrtstrecke von Wiblingen hin. Das macht für mich das Einkaufen effizient

    Ab und zu fahr ich auch nach Eerbach. Mit den 2 kleinen Zentren beim REWE und Kaufland/Lidl ist es dort ähnlich

  • In der Glacis Galerie soll nächstes Jahr eine Filiale von Bershka entstehen

    Dazu sollte man vielleicht sagen, dass diese Kette als dritter großer Ankermieter angepriesen wurde in anderen Artikeln und natürlich vom Management. Klingt recht vielversprechend für die Zukunft des Centers. Ob es in Deutschland zu einem Einkaufscentersterben wie in den USA kommt? Es scheinen zumindest diese innerstädtischen Zentren besser gewappnet.

  • Ich denke nicht, dass es hier in Deutschland dazu kommt, dass viele Center schließen werden. In Europa ist das alles auch nicht so schnelllebig und die Center sind oft nicht so aufwendig. Könnte mir vorstellen, dass das auch günstiger ist beim Unterhalt. Dazu ist in Deutschland das Wetter ja teilweise recht unbeständig sowie im Herbst und Winter auch recht kalt. Gerade in diesen Jahreszeiten können diese Überdachten Center punkten. Aber auch die Center auf der grünen Wiese wird es weiterhin geben.

  • Zumindest muss ich sagen, dass mir bei allem Geunke noch kein flächendeckendes Center-Sterben bekannt ist. Das sollte insbesondere das Blautal-Center aber nicht davon abhalten, kreative Ideen für weitere Nutzungsformen zu entwickeln...

  • Gute Argumente. Wobei die Mall-Entwicklung in den USA schon in den 50ern begann, und seitdem mehrere Evolutionsschritte durchlaufen hat, von der Suburb malls und Malls die in der Blütezeit selbst in Kleinstädten entstanden, hin zu City malls, street malls (analog Fachmarktzentrum), oder pedestrian shopping mall (soetwas wie einige Outletcenter hier in den letzten Jahren entwickelt haben). Die Einkaufszentren in Unserer Region erscheinen dagegen deutlich zeitverzögert ab den 90ern, wenn ich mich nicht irre und werden seitdem eigentlich nur immer weiter ausgebaut, folgt man der amerikanischen Sichtweise, dass diese anderen Einkaufsformen auch Einkaufszentren darstellen. Z.B. Outletcities in Bad Urach, Geislingen, Jettingen-Scheppach, oder klassische Center wie Mutschlercenter, Glacis-Galerie, zusammen mit den Sedelhöfen oder auch dem Fachmarktzentrum in Senden. Gestorben ist seitdem eigentlich nur das Center in Senden, wo der Real drin war, und jetzt nur noch Schmid, kommt mir zumindest so und Kleinstzentren, wie in Vöhringen das Stadtcenter.

  • In Blautalcenter und Glacis-Galerie ist aber schon seit geraumer Zeit bedrückend viel Leerstand zu beobachten (und jetzt geht mit Adler auch noch einer der Ankermieter des BTC), und ich bin manchmal schlechthin schockiert, wie leer es da ist. Wobei ich zugegebenermaßen Stoßzeiten auch vermeide, kann natürlich sein, dass es da zu anderen Zeiten richtig voll ist. Menschenmassen wie häufig im ECE-Center in Karlsruhe City sind mir dennoch bislang in Ulm und Neu-Ulm nie begegnet.


    Dabei finde ich gerade das Blautalcenter eigentlich wunderschön aufgemacht, die haben auch immer viel für Kinder, letztens die Eiszeit-Ausstellung und so weiter. Verstehe ich gar nicht, dass das nicht so richtig zu laufen scheint.


    Die Glacis-Galerie sollte sich allerdings überlegen, zumindest das Parken für die ersten beiden oder drei Stunden kostenlos zu machen (wie das BTC ja auch). Ich habe schon so manchen angedachten Besuch dort am Ende ausgelassen, weil ich es nicht einsehe, für ein EInkaufszentrum ohne Alleinstellungsmerkmal Parkgebühren zu löhnen (übrigens auch Klogebühren, das finde ich auch unverschämt). Wenn man's weiß, kann man seine Parkkarte zumindest bei einigen Läden nach Einkauf entwerten lassen, das muss man aber erst mal wissen, und natürlich muss man dann auch was kaufen...

  • Ich glaube schon dass solche Shoppingmalls BTC, GG nur in Innenstadtlagen überstehen, wo auch viel Kunden per Fuß kommen und die nicht vom Autoverkehr abhängig sind. Gut dank des kostenlosen Parkens im BTC wird das etwas abgefangen. Sowas ist also eher was für Großstädte, wo Leute zu Fuß oder mit ÖPNV kommen. Aber wer fährt den extra mit dem Auto in die Stadt, um in einer relativ lauten Umgebung einzukaufen. Mich zieht es eher an die frische Luft, sich mal irgendwo hinsetzen, ein Eis, Kaffee oder nur ne Pause zu machen. Das ist mir in einer Shoppingmall zu laut und zu "schlechte" Luft. Klar haben die Malls Vorteile im Winter,...


    Das ist z.B. in Metzingen ganz angenehm oder auch die Bahnhofstraße in Ulm. Hier fehlt es mir aber an Sitzgelegenheiten.


    Persönlich glaube ich eher an die Outlet Stores, wie sie massenhaft in den USA gibt. So ähnlich wie Wertheim oder Ingolstadt Village. Im kleineren Umfang wie in Nersingen.