Nachrichten aus Handel und Wirtschaft

  • "Aufstockung um zwei Etagen, die obersten 3 Etagen sind Büroflächen"


    Also faktisch eine Verkleinerung der Ladenfläche. Na denn...

    Viel wichtiger für mich der Nebensatz daß wegen dieser Baumaßnahme die Renovierung der FuZo erst mal zurückgestellt werden muß...

  • "Aufstockung um zwei Etagen, die obersten 3 Etagen sind Büroflächen"

    Dann kommen die bisherigen Büro-, Sozial- und Lagerflächen im Haus unter, was, wie ABC Schon richtig anmerkte, eine Reduzierung der Verkaufsfläche zur Folge hat. Das deckt sich mit Überlegungen vor einiger Zeit dem Haus einen zweiten Eingang zu geben und die Verkaufsflächen pro Stockwerk zu reduzieren. So bleibt P&C alleiniger Einzelhändler. Ich denke das war eine folgerichtige Entscheidung, weil Einzelhandelsflächen in Zukunft in großer Anzahl am Markt verfügbar sind und bei weitem nicht mehr die "Vor-Corona-Preise" erzielt werden können.

  • Fünf Jahre später als geplant: McDonalds öffnet in Ulmer Sedelhöfen [Schwäbische+]

    Zitat

    Kaum jemand kennt sich in Deutschland mit Big Mac und Co. so gut aus wie Gerhard Schmid. Als Angestellter im Münchner Nobelhotel Vier Jahreszeiten war der gelernte Gastronom in den 1970ern Stammgast im ersten McDonalds der Republik, ganz in der Nähe des Personalhauses des Vier Jahreszeiten. Vom ersten Biss in den Cheeseburger 1971 bis heute hat den 69-Jährigen die Faszination für die Burgerkette nicht losgelassen. Am Dienstag eröffnete nach schweren Geburtswehen in den Sedelhöfen sein größtes Lokal.

  • Warum die Sparkasse die Hälfte des Backsteinbaus vermietet – und wer einzieht [SWP+]

    Zitat

    Die Sparkasse vermietet die oberen fünf Etagen des erst 2015 bezogenen Backsteinbaus Neue Straße 60. Sie benötigt die Fläche nicht mehr. Es gibt prominente Interessenten.


    Sparkasse-Vermietung ist nur ein Zeichen der Zeit – ein Kommentar [SWP+]

    Zitat

    Die Sparkasse vermietet große Flächen, die Sedelhöfe kämpfen, die Fußgängerzone wird umgebaut: Wer über die Zukkunft der Stadt entscheidet, muss diese Zeichen der Zeit ernstnehmen, findet Magdi Aboul-Kheir

    Die Umnutzung macht mir keine großen Sorgen. Die Neue Straße 60 ist ein attraktives Gebäude, das immer seine Mieter/innen finden wird. Wenn, dann erinnert mich der Vorgang an den städtebaulichen Fehler, dass die beiden Sparkassen-Gebäude im EG bzw. auf Gehwegniveau quasi tot sind. Zur Neuen Straße mag es mangels Frequenz noch nicht so schlimm sind, aber zum Fischerviertel bzw. Weinhof hin ist es klar eine vertane Chance.

  • Die Umnutzung macht mir keine großen Sorgen. Die Neue Straße 60 ist ein attraktives Gebäude, das immer seine Mieter/innen finden wird. Wenn, dann erinnert mich der Vorgang an den städtebaulichen Fehler, dass die beiden Sparkassen-Gebäude im EG bzw. auf Gehwegniveau quasi tot sind. Zur Neuen Straße mag es mangels Frequenz noch nicht so schlimm sind, aber zum Fischerviertel bzw. Weinhof hin ist es klar eine vertane Chance.

    Der Bau bildet auch eine Barriere, wodurch man gezwungen ist entlang der Neuen Straße zu laufen, was die wenigsten tun, deswegen ist das Erdgeschoss tot. Die Barriere zum Weinhof finde ich deswegen problematisch, weil eventuell einmal die Neue Straße auf der ganzen Innenstadtlänge so angepasst ist wie in der Neuen Mitte und dann eigentlich sich die Möglichkeit bieten würde, die heute von der Straße durchtrennten Viertel besser zu verknüpfen. Heute geht das meines Wissens nach abseits der Neuen Mitte unter der Brücke bei der Blau durch -nicht ideal. Gerade auch an dieser Stelle erfährt man stark diesen heftigen Kontrast dieses noch gigantischer wirkenden Sparkassenbaus.

  • Der Bau bildet auch eine Barriere, wodurch man gezwungen ist entlang der Neuen Straße zu laufen, was die wenigsten tun, deswegen ist das Erdgeschoss tot. Die Barriere zum Weinhof finde ich deswegen problematisch, weil eventuell einmal die Neue Straße auf der ganzen Innenstadtlänge so angepasst ist wie in der Neuen Mitte und dann eigentlich sich die Möglichkeit bieten würde, die heute von der Straße durchtrennten Viertel besser zu verknüpfen. Heute geht das meines Wissens nach abseits der Neuen Mitte unter der Brücke bei der Blau durch -nicht ideal. Gerade auch an dieser Stelle erfährt man stark diesen heftigen Kontrast dieses noch gigantischer wirkenden Sparkassenbaus.

    Absolut richtig, finde ich. Die Neue Straße 60 mag für sich genommen architektonisch ganz interessante Aspekte haben (auch wenn ich LRO-Dinger echt nicht mehr sehen kann...), aber zusammen mit den Nachbarbau hat die Sparkasse hier einfach einen völlig in sick gekehrten Riegel in die Altstadt geschoben. Nach wie vor jammerschade.

  • Das Einzige was mir an diesem Teil gefällt ist das Erdgeschoß mit seinen Klinkerarkaden.

    Das wars dann auch schon.

    Zu groß, hässlich, ein Fremdkörper. So wie man es leider von vielen Banken kennt die in Innenstädten ohne Rücksicht auf Verluste ranklotzen. Neben dem LRA in der Schillerstraße wäre das Teil ok gewesen.

  • Da gebe ich dir recht Reiner L., dass die Arkaden das schönste sind. Für mich zählen diese beiden Gebäude mitsamt der Neuen Mitte zu den Bausünden der Stadt.

    Leider häufen sich nach meiner Ansicht Bausünden in den letzten Jahren in Ulm und Neu-Ulm.

    Für den Tourismus gibt es ja verschiedene Straßen, die sich einem Thema widmen, wie die Oberschwäbische Barockstraße.

    Wir könnten von hier aus die Straße der Bausünden beginnen :)


    Aber jetzt mal im ernst, wenn ich mir das ganze einzeln und differenziert betrachte, dann gibt es positives und negatives.

    An dem Gebäude mit den Arkaden finde ich die Fensterbänder interessant. Da lassen sich interessante Bilder machen, aber sie nach meiner Meinung nicht zur Klinkerfassade.

    Insgesamt wirkt das Gebäude zu wuchtig und abweisend, vor allem unten vom Weinhofberg.


    Das Sparkassen Hauptgebäude wirkt an sich stimmiger, aber wie sein Nachbar ist es zu wuchtig und fügt sich nicht in die Umgebung ein.

    Selbst wenn man den Kontrast mag, neu und alt zusammen, auch dieser ist nicht gelungen finde ich.


    Auch die Neue Mitte sehe ich als Bausünde, von dem her müsste man ja sagen, es passt sich dann doch der Umgebung an ;)


    Insgesamt hat man durch die gesamte Neugestaltung in der neuen Straße die Stadt nicht verbinden können.

    Früher war der Einschnitt horizontal aus Asphalt, heute vertikal aus Beton und Glas.


    Wer weiß, was sich die Architekten und Bauherren dabei gedacht haben aber ich denke mir, man kann Architektur Studieren, guten Geschmack allerdings nicht

  • Für den Tourismus gibt es ja verschiedene Straßen, die sich einem Thema widmen, wie die Oberschwäbische Barockstraße.

    Wir könnten von hier aus die Straße der Bausünden beginnen :)

    Das ist ein interessanter Punkt, den ich auch schon beobachtet habe: Ist euch aufgefallen, dass von der Neuen Mitte ausgehend in beide Richtungen sich die für die Innenstadt recht unüblichen -und in meinen Augen unpassenden- Kuben ausbreiten? An der Ecke Neue Straße/Frauenstraße ist noch nicht lange her der nächste Stein entstanden, der sich durch die Stadt zieht.

    Insgesamt hat man durch die gesamte Neugestaltung in der neuen Straße die Stadt nicht verbinden können.

    Früher war der Einschnitt horizontal aus Asphalt, heute vertikal aus Beton und Glas.

    Bei der Neuen Mitte hätte ich mir gewünscht, dass mit noch mehr Weitsicht vorgegangen worden wäre, mit der Perspektive die Fußgängerzone über die Donau zu verlängern, oder auch mutig die Neue Straße nicht mehr als Achse durch die Innenstadt zu denken und damit die beiden Innenstadtseiten noch stärker zu verknüpfen als es dann geschehen ist.

    Ich glaube weiterhin, dass die Vision auch mit der Neuen Mitte realisierbar ist, aber eben nur mit nachträglichen Kniffen. So erzwingt das zentrale Parkhaus weiterhin den Autoverkehr in dieser zentralsten Lage. Jedoch könnte man eine Ebene der Tiefgarage nutzen und mit entsprechender Zuführung versehen und den Verkehr damit komplett durch die Garage fließen lassen. Bleibt jedoch die fragwürdige tote Architektur an den Längsseiten der Neuen Mitte, die eine vom Verkehr beruhigte Neue Straße dennoch nicht zu einem aufenthaltswertigen Ort macht. Vielleicht kann man das noch verbessern.

  • Die Neue Straße ist eine schwere Umgebung zum bauen. Auf der einen Seite alte Gebäude wie das Rathaus oder das Kiechelhaus, auf der anderen Seite

    die überwiegend aus der Nachkriegszeit stammenden Häuser, die gerade vor dem Münster irgendwie einfach zu klein wirken.


    Als ich als Kind von dem Bauvorhaben gehört habe, da habe ich mir schon eigentlich eine Straße gewünscht, die in einem Tunnel unten durch verläuft.

    Ich hätte dann danach oben vielleicht so ähnlich von der Straßenstruktur gebaut, wie es vor dem Krieg. Den ohne Bebauung wäre der Platz viel zu

    groß und länglich und die Umgebenden Gebäude Optisch einfach zu klein und meistens zu unspektakulär

  • Es war mal ursprünglich ein Fahrtunnel untendurch geplant, Dank eines Bürgerentscheids wurde das verhindert.

    Es hätte sich sonst nichts geändert, was die Verkehrsbelastung angeht.

    Über Häuser kann man sich ja immer streiten, aber so schlimm finde ich die Neue Mitte und das Stadthaus nicht.

    Wenn man weiß was da vorher war ist alles eine Verbesserung:

    Verkehrspavillon, Parkplätze auf Münsterplatz und die 4-spurige Rennstrecke Neue Straße bis zum Ehinger Tor und 50er- 60er-Jahre Architektur ist nicht schön.

    Dazu dann die Pseudo-historische Architektur der Giebelhäuser am Münsterplatz, die aber wenigstens einigermaßen anschaubar sind.

  • Es war mal ursprünglich ein Fahrtunnel untendurch geplant, Dank eines Bürgerentscheids wurde das verhindert.

    Es hätte sich sonst nichts geändert, was die Verkehrsbelastung angeht.

    Ach sieh an, das ist mir entfallen. Das würde aber für eine wie von mir vorgeschlagene Lösung sprechen, die eben keinen ,,Schnelltunnel" für Autos erzeugt, sondern eine Trasse voller Parkplätze und entsprechend langsam, wie die heutige oberirdische Situation schon auf Höhe Neue Mitte ist.


    Ich würde auch voll zustimmen, dass beides angesprochene, Stadthaus und Neue Mittel städtebaulich wichtige Projekte waren und eine sehr schlechte Ausgangslage verbessert haben.

  • Touristikexperten schlagen Alarm: Was wird aus dem Golden-Tulip-Hotel? [Schwäbische+]

    Zitat

    Die großen Letter hängen noch am ehemaligen Golden-Tulip-Hotel, das einst als Mövenpick gegründet wurde. Der Besitzer der Neu-Ulmer Immobilie, die Anter Group, hat offensichtlich kein Interesse, schnell ein eigenes Zeichen zu setzen. Das neue Konzept steht noch nicht fest. Klar scheint nur: Das in Dortmund offenbar erfolgreiche Konzept mit Erotik-Themenzimmern der Anter Group kommt wohl nicht nach Neu-Ulm. Wie geht es weiter?

  • Nach dem durchaus positiven Bericht in der SWP werden wir Pizzy heute einfach mal ausprobieren. Wenn's besser oder zumindest ähnlich zur guten alten TKP sein sollte, kann man zukünftig deren Platz im Tiefkühler anderweitig verwenden - die liegt da vor allem als "Notfallnahrung" rum, falls man mal wirklich mal spontan Lust auf sowas hat und keinen Restaurantbesuch eingeplant hat.