Nachrichten aus Handel und Wirtschaft

  • Nach dem durchaus positiven Bericht in der SWP werden wir Pizzy heute einfach mal ausprobieren. Wenn's besser oder zumindest ähnlich zur guten alten TKP sein sollte, kann man zukünftig deren Platz im Tiefkühler anderweitig verwenden - die liegt da vor allem als "Notfallnahrung" rum, falls man mal wirklich mal spontan Lust auf sowas hat und keinen Restaurantbesuch eingeplant hat.

    Da muss ich dir beispringen! Manchmal hat man so Tage, da braucht man halt eine Tiefkühlpizza.


    Der Bericht las sich ja auch echt ganz positiv, ich wäre da auch ein bisschen neugierig. Bin mir nur einigermaßen sicher, dass es die Gegend ordentlich zumüllen wird - aber das liegt weniger am Gerät als an seinem Klientel...

  • ... und? ... schon getestet? ... oder erst heute Nacht? :D


    (Sorry ;) )

    Ich würde mal sagen, schlägt jede Tiefkühlpizza, ist aber natürlich auch zwei- bis dreimal so teuer. Beim Italiener hab ich schon schlechtere Pizzen gegessen (aber auch schon deutlich bessere). Es gibt sicherlich ein Dutzend verschiedene Sorten. Praktischerweise kann das Gerät zwei Pizzen gleichzeitig zubereiten, so dass man eine Chance hat, die in halbwegs warmem Zustand für sich und seine Frau nach Hause zu bekommen.


    Alles in allem sicherlich eine gute Alternative, wenn man mal spontan Lust auf Pizza verspürt ohne gleich ausgehen zu wollen. Dazu per Touchscreen einfach zu bedienen, und bargeldlose Zahlung (z.B. GPay) ist auch möglich. Die Zubereitung dauert rund 5 Minuten.

  • War noch nie ein Freund von dieser Art Discountern. Ob NKD oder KIK für mich alles das gleiche. Nachhaltigkeit ist da leider oft ein Fremdwort. Trotzdem ist es in diesen Zeiten ein gutes Zeichen wenn Landenfläche gefüllt wird.

    Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
    Bill Mollision

  • In meinen Augen ist der NKD ein weiteres Beispiel einer fortdauernden Entwicklung, in welcher die Berliner Straße im weiten Sinne eine überörtliche Innenstadtfunktion zugeordnet werden muss. Sie bildet die Erschließungsstraße zu typischen Innenstadthändlern, wie Sportgeschäften, Spielwarenläden, Juwelieren, Café, Restaurants und Nahversorger. Natürlich trug dazu ein bedeutender Teil die Umstrukturierung des Iller Centers bei, aber NKD nun zeigt die Ausweitung der Struktur.


    Interessant dabei ist, dass es sich um ein maximal autogerechtes ,,Zentrum" handelt, mit seinem Autobahnanschluss, den vielen kostenlosen Parkmöglichkeiten, den kurzen Wegen vom Auto zum Laden, und den weiten Wegen zu den Kunden nach Hause. Damit bildet Senden einen einzigartigen Anlaufpunkt in der Region.

  • Puquio Der Einzelhandle im Sendener Norden hat eher den Charakter einer typischen Fachmarkt-Agglomaration. Du hast recht, hier in der Ecke gibt es höchstens noch das Einkaufsgebiet in Günzburg, wenn man von Leipheim kommend rein fährt. Das geht baulich auch in diese Richtung


    Die Modekette Adler hat Insolvenz beantragt. Die Filiale in Senden bleibt wohl erstmal bestehen, aber die im Blautal-Center wird geschlossen. Aber vielleicht kann diese Fläche ja von einem Kundenmagneten bezogen werden, der das Center wieder mehr belebt


    https://www.swp.de/suedwesten/…leibt-offen-59403813.html

  • Was es alles gibt. 🙄😄

    Also ich glaube, ich habe etwas entdeckt, dass es noch nicht so lange gibt. Zumindest mir war es nicht bekannt. Bin gerade in der Reuttier Straße gefahren und habe entdeckt, dass es auch in Neu-Ulm (jetzt) eine Schwarzlicht-Minigolfanlage gibt. Kannte nur die in Senden bis jetzt


    https://neu-ulm.blacklightarena.de

    Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
    Bill Mollision

  • Aki Du hast natürlich ganz recht, man bezeichnet das heute als Fachmarktzentrum, nix spektakuläres, ja. Jedoch worauf ich anspiele ist die Zentralitätsfunktion. Da hat Senden mit seiner überproportional hohen Handelsfläche und ungewöhnlichem Einzugsgebiet für eine Stadt dieser Größe eine ganz eigene Zentrumswirkung; der Zufluss geschieht eben nicht ins ,,alte" Zentrum, sondern geht fast ausschließlich dort in den Norden.

    Das ist für mich insofern interessant, weil es natürlich zwar auch in vielen anderen Städten, kleinere Akkumulationen gibt, die begrenzt eine innerstädtische Struktur (bezogen auf Handel) aufweisen, aber eben nicht in dieser Agglomeration und auch zusammenhängenden Fläche, das doch stärker an einen echten Handelskern erinnert. Neusäß bei Augsburg wäre ein anderes Beispiel, das mir dazu einfiele, wo um solche zentralen Handelsflächen herum Wohnbebauung steht und damit eine überraschend traditionelle Form einer Stadt (natürlich in neu und autogerecht) bildet. Hier für alle Interessierten.

  • ich bin gottfroh dass es dieses Fachmarktzentrum in Senden gibt. kurze Fahrtzeit, kurze Fahrtstrecke von Wiblingen hin. Das macht für mich das Einkaufen effizient

    Ab und zu fahr ich auch nach Eerbach. Mit den 2 kleinen Zentren beim REWE und Kaufland/Lidl ist es dort ähnlich

  • In der Glacis Galerie soll nächstes Jahr eine Filiale von Bershka entstehen

    Dazu sollte man vielleicht sagen, dass diese Kette als dritter großer Ankermieter angepriesen wurde in anderen Artikeln und natürlich vom Management. Klingt recht vielversprechend für die Zukunft des Centers. Ob es in Deutschland zu einem Einkaufscentersterben wie in den USA kommt? Es scheinen zumindest diese innerstädtischen Zentren besser gewappnet.

  • Ich denke nicht, dass es hier in Deutschland dazu kommt, dass viele Center schließen werden. In Europa ist das alles auch nicht so schnelllebig und die Center sind oft nicht so aufwendig. Könnte mir vorstellen, dass das auch günstiger ist beim Unterhalt. Dazu ist in Deutschland das Wetter ja teilweise recht unbeständig sowie im Herbst und Winter auch recht kalt. Gerade in diesen Jahreszeiten können diese Überdachten Center punkten. Aber auch die Center auf der grünen Wiese wird es weiterhin geben.

  • Zumindest muss ich sagen, dass mir bei allem Geunke noch kein flächendeckendes Center-Sterben bekannt ist. Das sollte insbesondere das Blautal-Center aber nicht davon abhalten, kreative Ideen für weitere Nutzungsformen zu entwickeln...