Neubau Wohngebäude | Bernar-Venet-Straße

  • Am Neu-Ulmer Bahnhof entsteht eine neue Wohnanlage für Senioren [NUZ+]

    Zitat

    Der Neu-Ulmer Stadtrat ebnet den Weg für einen Neubau östlich der Glacis-Galerie. Ein weiteres Großprojekt ist dagegen vertagt worden.

    Die Visualisierung sieht ganz ansprechend aus, mit einigen ungewohnten Elementen wie dem voll verglasten Treppenhaus und weiteren großflächigen Fensterelementen zum Pendlerparkplatz hin. In jedem Fall zu begrüßen, dass der Schotterplatz überbaut wird. Einige Zimmer werden leider den Blick auf die Wendelrampe der Galerie hinnehmen müssen...

  • Am Neu-Ulmer Bahnhof entsteht eine neue Wohnanlage für Senioren [NUZ+]

    Die Visualisierung sieht ganz ansprechend aus, mit einigen ungewohnten Elementen wie dem voll verglasten Treppenhaus und weiteren großflächigen Fensterelementen zum Pendlerparkplatz hin. In jedem Fall zu begrüßen, dass der Schotterplatz überbaut wird. Einige Zimmer werden leider den Blick auf die Wendelrampe der Galerie hinnehmen müssen...

    Und im 90°-Winkel der Pendlerparkplatz, immer überbelegt mit viel Suchverkehr. Naja, wers mag, das Haus liegt für die Bewohner zumindest sehr zentral.

  • interessant! Leider kann ich den Artikel nicht lesen. Als Nachbar wurden wir vor einigen Monaten wegen des Baus eines Hotels befragt.....echt krass, dass wir als Nachbarn nichts von der Änderung mitbekommen haben. Wenn jemand weitere Quellen findet, gerne her damit 😊

  • Der Entwurf als solches gefällt mir ganz gut. Viel Glas, zugegeben aber trotzdem locker erscheinende Fassade. Wenn ich die Detailpläne anschaue kann der erste Entwurf gut und gerne auch ein Hotel gewesen sein. Mit wenig Bleistiftstrichen ein Seniorenzentrum mit Wellnessbereich daraus gemacht:D


    So langsam wird die Bebauung entlang des Bahntrogs eine runde Sache, auch wenn es manchmal sehr modern und verspielt ist.:thumbup:

  • Wenn ich die Detailpläne anschaue kann der erste Entwurf gut und gerne auch ein Hotel gewesen sein. Mit wenig Bleistiftstrichen ein Seniorenzentrum mit Wellnessbereich daraus gemacht

    Falls nötig kann sowas wohl ziemlich einfach umgebaut werden.

    Jedes Zimmer ca 20-25 qm mit Nasszelle, Speisesaal im EG, das passt sowohl auf Seniorenzentrum wie auf Hotel.

  • Ist doch gar nicht so verkehrt. In unmittelbarer Nähe ist das Fort der Bundesfestung an der Reuttier Straße. Südlich davon befand sich das Festungstor für die Bahnstrecke nach Augsburg/München.

    Ich dachte wo gelesen zu haben, dass auf diesem Grundstück hier auch Anlagen waren bzw. zerstört wurden.

  • Wohnhaus für Senioren am Bahntrog [SWP+]

    Zitat

    Zwischen Glacis-Galerie und Venet-Haus soll ein achtstöckiger Komplex mit 55 Appartements entstehen.

    Ich habe noch einmal die Beschlussvorlage in der Neu-Ulmer Ratsinfo überflogen, in einem Dokument sind auch noch einmal ein paar Visualisierungen mehr und alle Pläne drin.


    (Quelle: Stadt Neu-Ulm, Sitzung vom 29.04.; Bildrechte: Schöner Leben Gruppe, [pliz] Blease Architekturwerkstatt)


    Das dürfte nun das dritte Vorhaben sein, mit dem die Architekten sich aktuell und demnächst in der Doppelstadt zeigen - neben diesem Projekt hier auch noch die Studentenwohnungen im Mähringer Weg und das Boutique-Hotel in der Deutschhausgasse. Ich bin da nicht mit jedem Detail bis ins letzte glücklich, aber insgesamt sind das schon sehr interessante Entwürfe. Langweilige Architektur wie bei den üblichen renditeoptimierten Kästen kann man ihnen wirklich nicht vorwerfen.

  • Das Gebäude seiht ganz ok aus. Man muss aber schauen, wie es in echt dann mal wirklich gebaut wird. Oft sehen sie dann nicht mehr ganz so toll aus, wie auf Computerbildern. Was mir allgemein immer zu lange dauert ist, wie hier bei NU21, das diese Projekte so lange brauchen. Oft stehen solche Baulücken

    wie diese hier ewig als Brachland da.


    Was ich befürchte ist aber, wie es oft bei Seniorenheimen ist, sie sind recht teuer die Wohnungen. Auch sonst im allgemeinen stehe ich etwas skeptisch allgemein

    diesen Seniorenwohnanlagen gegenüber, weil ich finde, es werden da zu viele gebaut und vielleicht auch nur, weil man da einen hohen Profit sich ausmalt.

    Also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich mal alt bin möchte ich nicht nur unter alten Leuten sein und ich möchte auch nicht in einem Heim leben.

    Da würde ich mir etwas vorkommen, wie abgeschoben. Ich finde, man sollte ältere Leute so lange es geht teilhaben lassen an der normalen Gesellschaft.

    Aber für diese Fragen ist das Bauforum vielleicht jetzt nicht die richtige Plattform

  • Also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich mal alt bin möchte ich nicht nur unter alten Leuten sein und ich möchte auch nicht in einem Heim leben.

    Da würde ich mir etwas vorkommen, wie abgeschoben. Ich finde, man sollte ältere Leute so lange es geht teilhaben lassen an der normalen Gesellschaft.

    Meine Tante ist vor kurzem in die Wohnanlage der UWS/Heimstätte in der Warndtstraße am Kuhberg eingezogen. Mehrgenerationenanlage von der Familie mit Kleinkindern bis zu Senioren gut durchmischt.

    Sehr ruhige Wohnlage, trotzdem ist alles in der Nähe was man als Nichtautomobilist braucht: Bäcker, Metzger, Supermarkt und eine Tramhaltestelle ca. 100m entfernt.

    Abgesehen davon, daß das Haus in Neu-Ulm wohl meine finanziellen Möglichkeiten übersteigt ist mir das auch zu laut und unpersönlich.

  • Das Gebäude seiht ganz ok aus. Man muss aber schauen, wie es in echt dann mal wirklich gebaut wird. Oft sehen sie dann nicht mehr ganz so toll aus, wie auf Computerbildern.

    Das stimmt natürlich. Ich denke mit Unbehagen an den Neubau des Neu-Ulmer Konzertsaal-Gebäudes zurück, der schon eine ziemliche Mogelpackung war.


    Solche Wohnanlagen vermarkten sich seit einigen Jahren ja vor allem durch ihre Skalierbarkeit, quasi von normaler Wohnung mit im Bedarfsfall zubuchbaren Einzelleistungen hin zur Vollversorgung in der höchsten Pflegestufe. Mehrgenerationenprojekte sind ein anderer Ansatz. Ob einen das anspricht, wird wohl jede/r selber entscheiden müssen.


    Vielleicht muss man am Ende so ehrlich sein und sagen, dass das Gebäude immer nur einen Rahmen geben kann, in dem etwas stattfindet, aber die schönen Konzepte müssen schon noch von Menschen mit Leben gefüllt werden. Gute Architektur kann da definitiv hilfreich und förderlich sein, da bin ich mir sicher; das Gemeinschaftsleben nimmt sie uns allerdings nicht ab. Wir sind im Bauforum ja thematisch ziemlich liberal unterwegs, nur die ganz großen Gesellschaftsthemen auszudiskutieren schaffen wir wahrscheinlich nicht auch noch neben unserer hochwertigen Architekturkritik ^^.