Neubaustrecke Ulm-Wendlingen mit Einbindung Stuttgart Hbf

  • Winne (der andere) war zu Besuch:


    Bahnhof Merklingen liegt voll im Zeitplan [RegioTV]

    Zitat

    Ende 2025 soll die neue Bahnverbindung von Ulm nach Stuttgart komplett fertig sein, und der neue Stuttgarter Hauptbahnhof eingeweiht werden. Ein wichtiger Teilabschnitt des Großprojekts wird deutlich früher fertig sein und in Betrieb gehen: Die Strecke zwischen Ulm und Wendlingen und der Bahnhof in Merklingen. Wie die Bauarbeiten vorangehen, das hat sich heute Verkehrsminister Winfried Hermann vor Ort angesehen.

  • Bei der Filstalbrücke habe ich auch meine Zweifel, aber zumindest die Brücke in Richtung Ulm wird rechtzeitig für die Inbetriebnahmephase zur Verfügung stehen.

    Ich würde vermuten, dass das Land darauf pocht dass zwischen Merklingen und Wendlingen zumindest ein Gleis im Dez 2022 freigegeben wird und das zweite dann halt verspätet in Betrieb geht.

  • Bahnhof Merklingen überholt eigenen Zeitplan [SWP+]

    Zitat

    Der schneller fertig werdende Verkehrspunkt geht 2022 in den Probe- und Übergangsbetrieb: Die Schwäbische Alb rückt in S-Bahn-Nähe.


    Passend dazu noch dieses Zitat:

    Zitat

    Der Bahnhof werde 2021 fertig und könne 2022 „sogar noch vor der Zeit“ in Betrieb gehen, überhole alle anderen Teilprojekte des Ausbaus zwischen Stuttgart und Ulm. Ein Probe- und dann ein Übergangsbetrieb könne 2022 stündlich nach Ulm und alle zwei Stunden nach Stuttgart starten. Mangels Anschlüssen sei zunächst nicht mehr drin.

    Hervorhebung von mir. Dezember 2022 ist technisch ja auch noch 2022 ^^. Für ein Pendel Ulm-Merklingen dürfte es aber reichen, wie auch immer der Betrieb finanziert würde.

  • Moment mal, dann haben sie den Termin ja schon nicht nur für den Bahnhof, sondern auch für die Neubaustrecke verschoben, das ging bisher an mir vorbei. Mein Stand war Ende 2021.

    Das übersteigt mein laienhaftes Verständnis Ulmer , jedoch kann ich mir wegen der ECTS Technik gar nicht vorstellen, dass da so einfach ein Gleis allein betrieben werden kann.

  • Mit der Signaltechnik kenne ich mich auch nicht optimal aus, ETCS lässt es aber auf jeden Fall zu auf einem Gleis aus zwei Richtungen (Gleiswechselbetrieb) fahren zu können. Auch im Falle von Bauarbeiten oder Störungen kann es ja vorkommen, dass ein Gleis außer Betrieb ist.

    Kurz nach dem Bahnhof Merklingen wird es eine Überleitstelle und vor dem Albvorlandtunnel die nächste geben, in diesem Bereich könnte bis zur Fertigstellung der zweiten Filstalbrücke alles über ein Gleis abgewickelt werden. Da die Regionalzüge nach Stuttgart scheinbar vorerst nur zweistündlich fahren, dürften diese sich in dieser Engstelle auch nicht begegnen müssen.

  • ETCS lässt es aber auf jeden Fall zu auf einem Gleis aus zwei Richtungen (Gleiswechselbetrieb) fahren zu können. Auch im Falle von Bauarbeiten oder Störungen kann es ja vorkommen, dass ein Gleis außer Betrieb ist.

    Meine Überlegung war aus der Annahme heraus, dass das ECTS ein Komplettpaket ist und daher eventuell nicht ohne enormen Aufwand zunächst mal nur getrennt auf einen Strang gelegt werden kann ohne die ganze Steuerung und Vernetzung nochmal neu zu machen. Aber vielleicht wird das ja einfach ohne ECTS gemacht im Übergang, da gibt es ja verschiedene Integrationslevel und ich glaube bei der Neubaustrecke wird nur Level 1, also mit gewohnter Signaltechnik zusätzlich, gebaut.

  • Da könntest du natürlich Recht haben, eventuell ist es jedoch möglich ETCS in mehreren Bausteinen einzubauen. Selbes soll in der Region Stuttgart erfolgen.

    Inzwischen ist für das gesamte Projekt ETCS Level 2 (Link hier) vorgesehen, wenn ich den Text richtig interpretiere soll es keine gewöhnlichen Signale mehr geben.

  • Wegen ETCS: Man kann die Strecke von Ulm bis Merklingen auch erst einmal komplett ohne Signaltechnik betreiben, indem man sie im Ulmer Hbf als einen einzigen Block betrachtet. Dann kann halt nur ein einziger Zug einfahren, aber mehr braucht man ja für einen einfachen Pendelbetrieb auch gar nicht.

  • Wegen ETCS: Man kann die Strecke von Ulm bis Merklingen auch erst einmal komplett ohne Signaltechnik betreiben, indem man sie im Ulmer Hbf als einen einzigen Block betrachtet. Dann kann halt nur ein einziger Zug einfahren, aber mehr braucht man ja für einen einfachen Pendelbetrieb auch gar nicht.

    Die Filstalbrücke liegt von Ulm aus gesehen hinter Merklingen, aber ich glaube ich hab Deinen Punkt verstanden.

  • Das dauert aber ewig, bis die die Gleise verlegt haben. Bisher sind sie in Merklingen noch gar nicht angekommen.. Nur der Vortrupp hat die Weichen am Halt verlegt. Aber wenn das so weitergeht, dauert das länger als gedacht. Ich meine die sind seit bald 1 Jahr ab Tunnel Albabstieg Richtung Merklingen unterwegs und haben bisher nur die Fahrrichtung Stuttgart gemacht. Das sind nichtmal 17 Kilometer!

  • Vorbild für den ganzen Kreis: Im Stundentakt zum neuen Bahnhof Merklingen [Schwäbische+]

    Zitat

    Ohne vernünftige Busverbindungen, die die Bewohner der Laichinger Alb und darüber hinaus pünktlich nach Merklingen zum Zug bringen, macht der neue Bahnhof kaum Sinn. Darum kümmert sich nun der Alb-Donau-Kreis. Er will das Netz ausbauen und an die Halte- und Abfahrtszeiten der Züge anpassen.

    Hier steht auch, dass es bis frühestens Dezember 2025 keine durchgängige Verbindung nach Stuttgart geben soll. Ich dachte, ein Vorlaufbetrieb über die Wendlinger Kurve wird noch geprüft - ist das etwa wieder vom Tisch?

  • Bahnprojekt Stuttgart-Ulm


    Filstalbrücke:


    Externer Inhalt m.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.