Straßenbahn-Ausbau Linie 2 | Schulzentrum Kuhberg bis Science Park II

  • Ich gehe mal stark davon aus, dass Steig 1 weitestgehend unbelegt bleibt, um die Durchfahrt zu ermöglichen. Dann könnte man notfalls immer noch eine Schleife außenherum fahren, falls der eigene Steig noch belegt ist. Wobei nach meiner groben Schätzung hinter jedem Bus direkt am Steig noch ein zweiter stehen kann. Die Gelenkbusse sind so 18,75m lang, die kürzeren Überlandbusse eher Richtung 13-15m. Wenn ich mir den Extremfall von zwei Gelenkbussen z.B. an Steig 4 vorstellen, der hintere vielleicht etwas schräg (da ja einlenkend), dann müsste dahinter immer noch eine Fahrspurbreite Platz sein, um die Steige 2 und 3 anzufahren. In allen anderen Fälle, etwa 13m und 15m, dürfte es noch unkomplizierter sein.

  • Die Arbeitnehmer die am OE arbeiten haben übrigens erfahren, dass der Parkplatz innerhalb der Wendeschleife früher fertig wird als geplant! Man scheint gut im Zeitplan zu liegen und
    die Parkplätze werden Ende Oktober/ Anfang November schon zur Verfügung stehen. :)


    Außerdem scheint bei der Straßenbahnbrücke am Kienlesberg der nächste Schuss bevorzustehen. Man hat bereits neue Säulen aufgestellt und die nächsten
    temporären Stützen liegen rechts in Rot schon bereit:
    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/nbs-ulm-nordkopf-2qcx8b.jpg]

  • Anscheinend soll sich die Fertigstellung des Kuhbergastes um ca. ein halbes Jahr verzögern.
    Grund ist wohl der marode Zustand der Kanalisation in der Unteren Römerstraße und der Bayerstraße.
    Da die Gleistrasse über der Kanalisation zu liegen kommt soll alles ausgetauscht werden. Die Innenaufnahmen der Betonrohre waren anscheinend ok, allerdings wurde beim aufgraben festgestellt daß sich der Betonmantel in "Auflösung befinden" soll.
    Ich schreibe bewußt "soll", ich habe dazu nämlich keine schriftlichen Quellen sondern das Ganze von Kollegen gehört.


    Außerdem wird die neue Abstellhalle im Hof hinter der bestehenden Wagenhalle nun doch geschlossen ausgeführt werden, mit Toren vorne und hinten sowie richtigen Seitenwänden. Geplant war ja eine nach allen Seiten offene Überdachung.
    Vorstellbar wäre m.M. nach eine Stahlhallenkonstruktion bei der die Seitenwände zwischen den Stahlträger gemauert ausgeführt werden. Wäre wohl das kostengünstigste bei annehmbarer Optik.
    Hat dazu jemand Infos?

  • Zum Betriebshof kann ich leider nichts sagen, aber zur Verzögerung am Kuhbergast. Diese belief sich auf ca. 4 Monate, jedoch konnte scheints ein Monat bereits wieder aufgeholt werden, somit zur Zeit noch 3 Monate Verspätung. Zusammensetzen tun sich die 4 Monate aus einem einmonatigen Baustopp für weitere Untersuchungen und um den Bauablauf zu umzuplanen, sowie drei Monaten längerer Bauzeit. Die offizielle Quelle finde ich gerade leider nicht, nur die ältere Mitteilung von der Internetseite der Linie 2.
    http://www.linie2-ulm.de/detai…ssig-erneuert-werden.html

  • Sedelhöfe Galerie, klick, Orginalgröße,
    "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )

  • hallo zamm...
    nach etwas Abwesenheit meinerseits (bin eh neu) und .. Anschauen neuer Bilder heute ..
    Paar Dinge frage ich mich auch wieder, z.B. weiß Jemand, ob eigentlich die Science Park III - Verlängerung in Erwägung gezogen wurde, gleich "in einem Rutsch mitgebaut zu werden".. Ich weiß, sicher nicht, schon aufgrund vom ganzen Planfeststellungsverfahren / std. Bewertung .. Aber da man in Ulm bei solchen Vorhanden schon immer gerne "sparen" wollte - wäre es nicht ein sinnvolles Sparen, anstatt einer vorübergehenden Endhaltestelle und Abreißen der Selben nach ein paar Jahren das Ganze gleich richtig zu machen ..? Schließlich werden Mitte 2018 schon so Einige dort oben arbeiten, und jetzt könnte man schön da oben noch bauen.
    Andere Frage zum Thema Sinnvolles Sparen.. Hatte Jemand außer mir schon den Gedanken, dass die Dreieckswende am Theater wieder so eine halbgare Lösung für (immer noch) viel Geld ist, die man als Tramfahrer nicht im Regelbetrieb nutzen wollen würde? (also jede zweite Kuhberg- Verstärker-Tram dort aufwändig auf einer vielbefahrenen Kreuzung wenden zu lassen, anstatt einen Weg zu finden, gleich eine Wendeschleife um Theater oder Richtung Telekomgelände / Zoll zu bauen (fallen mir mindestens 3 Möglichkeiten ein, und ich sehe die Unsicherheit bei den Planunbgen fürs Theateriertel nun nicht als so gewichtigen Grund, hier stattdessen für 800.000 Euro eine Lösung zu bauen, die niemand haben will ...
    Nur ein paar Gedanken, oder wie seht Ihr das?
    schöne Grüße nochmals in die Runde :-)
    Robert

  • Hallo Tom Paris. :)


    Zunächst mal Dank das man was von Dir hört.
    Ich glaube es wäre das verkerteste und schlechteste, aber wohl auch die teuerste Lösung mit einer Schleife um den Tele-Postbereich jetzt schon Fakten zu schaffen. Es ist überhaupt nichts genaues geplant oder was auch immer dort genau pasiert, weder wo mal Straßen Wege Gebäude oder Plätze sind. Das einzige klare ist das irgend wo von der Zeitblomsrraße dann eine Verbindung zur F.Ebertstraße kommt. Wo aber und wie genau weiß noch kein Mensch.Da werden noch einige Jahre und Ausschreibungen, oder Wettbewerbe vergehen. Also da jetzt etwas zu schaffen sicher nicht gut, wenn dann hinterher in einigen Jahren alles für irgend welche Infrastrukt und Versorgungsmaßnahmen wieder umgegraben werden muß.

    Sedelhöfe Galerie, klick, Orginalgröße,
    "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )

  • Reinhold hat es schon angerissen:
    Es ist mittelfristig geplant eine Wendeschleife von Hauptbahnhof über das Postgelände zur Zeitblomstrasse zu führen. Wann das passieren wird entscheidet sich erst wenn klar ist wie in dem Gebiet neugebaute Strassen verlaufen werden. Der Gleisstumpf an der Zeitblomstrasse ist eigentlich eine Vorleistung und wird vorübergehend als Wendegleis für Uni- und Schülerzüge verwendet.
    Wegen der Verlängerung in den Science Park 3:
    Die Mittelstreifen da oben werden ja freigehalten, ebenso zwischen Lise-Meitner-Str. und dem Funkturm. Bauen dürfte dort recht schnell gehen, wenn nötig.

  • Reinholds und Reiners Antworten passen ja ganz gut zusammen. Wir haben noch keine Ahnung, wie das Theaterviertel aussehen wird -- außer, dass die Zeitblomstraße weitestgehend erhalten bleibt. Zumindest auf den ersten Metern, wahrscheinlich aber bis fast zu den Gleisen, wenn man das Geld für die angedachte Radfahrer-/Fußgängerbrücke ins Dichterviertel Nord aufbringen will. Insofern tut es nicht weh, in den kurzen Abschnitt schon einmal ein Stumpfgleis da reinzulegen; wie man es verlängert und wieder auf den Bahnhof zurückführt, muss man jetzt auch noch gar nicht beantworten.


    Ich hätte mich auch über den sofortigen Weiterbau bis in den Science Park III gefreut, aber das ist wohl an den engen Fristen gescheitert. Das Vorhaben muss stehen und abgerechnet sein, bevor das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz in seiner gültigen Fassung abläuft, also 2019. Da dann noch einmal umzuplanen und die ganzen Behörden einzubinden, inklusive teilweise neuem Planfeststellungsverfahren etc, hätte wahrscheinlich den Zeitrahmen gesprengt.


    So unintuitiv es ist, aber die jetzt aktuell im Bau befindliche Endhaltestelle in ein paar Jahren wieder teilweise aufzureißen kommt die Stadt tatsächlich günstiger, wenn man die Fördermittel einpreist, die es bei einem sofortigen Weiterbau und einer verspäteten Abrechnung nicht abrufen könnte. Den Steuerzahler kostet es natürlich insgesamt mehr, aber das liegt in der Gesetzeslage begründet :( .

  • Naja, die "Endhaltestelle" ist ja im wesentlichen ein großer Parkplatz, der so oder so erhalten bleiben würde, mit der Wendeschleife drumrum. Die Haltestelle selbst ist im Straßenverlauf. Bei einer Verlängerung würde man wohl einfach ein paar Weichen einbauen, damit man weiter geradeaus fahren kann, und vermutlich die Schleife einfach behalten, um in den Randverkehren die Linie vorzeitig enden lassen zu können. Hat man z.B. in Karlsruhe an einigen ehemaligen Endhaltestellen auch so gemacht.


    Mich würde mal interessieren, wie man sich bei einer potentiellen Verlängerung in den Science Park III die Querung des Berliner Rings vorgestellt hat; ein Bahnübergang an dieser Stelle kommt ja wohl eher nicht in Frage. Es geht ja in Richtung Science Park III dann ziemlich steil runter; also vielleicht eine Bahnunterführung neben der Straßenkreuzung?


    In der Lise-Meitner-Straße geht es übrigens wieder richtig zur Sache; in den letzten Tagen hat man mobile Heizzentralen vor den Bürogebäuden aufgestellt, der Umschluß der Fernwärmeleitungen steht also kurz bevor. Danach kann man dann hoffentlich auch die linke Straßenseite komplettieren. Am neuen Parkplatz stehen die Randsteine, und seit Freitag wird dort fleißig gepflastert.