Region Neu-Ulm // Stadt Illertissen, Sammeltread verschiedener Projekte

  • Das Wort Zeitgeist im Bezug auf Architektur hat so einen negativen Touch wie ich finde. Mir jedenfalls gefällt das Projekt richtig gut. Und für Illertissen ist es ein Gewinn für das Stadtbild. :thumbup:

  • Architektonisch gefällt mir der Neubau zumindest auf der Visualisierung ganz gut. Gar nicht gefallen mir hingegen diese großflächigen Steinplatten für die Fassade.

    Obwohl die Probleme der Welt immer komplexer werden, bleiben die Lösungen beschämend einfach.
    Bill Mollision

  • Da Illertissen stark wächst und jüngst die 18.000 Einwohnermarke geknackt hat, habe ich mir zum Anlass genommen, eine Übersicht zu geben, wie viele Wohnungsbauprojekte momentan in Planungen sind. Die Planungs- und Baustände sind natürlich sehr divers, ich hoffe aber das geht okay hier im Bereich "im Bau".


    Die Wohnungsnot ist auf jeden Fall (NUZ Artikel vom 08/19, Kommentar Illertisser Zeitung) groß, daher wird auch enorm viel gebaut. Die Mietpreise (~8€ p. qm) und auch Kaufpreise sind entsprechend nicht günstig.

    Weil ich jetzt nicht unbedingt Werbung machen will, werde ich keine direkte Verlinkung zu den Projekten machen.



    BayWa-Areal: Für rund 1000 Bewohner soll das ehemalige Baywa Gelände an der Bahnlinie, sowie große Gebiete im Umfeld bebaut werden. Es soll als Innenstadterweiterungsprojekt gelten. Ein riesiges Projekt:

    Quelle: Städtebaulicher Wettbewerb, Meister Architekten


    Die 8,7 Hektar wurden zuletzt mit Bebauuungsplan versehen und Beginn der Bauarbeiten soll noch 2020 sein, wenn nicht die Eidechsen, welche auf dem Gelände entdeckt wurden, alles verzögern. Eidechsenfänger unterwegs

    Die Bebauung soll jedoch in vielen Abschnitten erfolgen und sich über ein Jahrzehnt ziehen.





    Dietenheimerstraße: Das Quartier am Mühlbach mit weit über 100 Wohneinheiten in einem ehemligen Industriegebiet. Es liegt am Sportzentrum mit Stadion und den erweiterten Schulen am südwestlichen Rand Illertissens.

           

    Quelle: Entwicklungsgesellschaft


    Der Bau ist schon weit vorangeschritten und zeigt hier noch einen sehr frühen Zustand: Luftaufnahmen der Entwicklungsgesellschaft





    Südliche Franz-Mang-Straße: Das Gebiet Südliche Franz-Mang-Straße wird ein größeres Baugebiet direkt an Förderschule und Berufsschule Illertissen. Der Anfang Mai aufgestellte Bebauungsplan stellt nur einen ersten Ausbauschritt dar, der westlich weiter gezogen wird. Das Gebiet befindet sich ganz im Süden Illertissens. Insgesamt knapp 8 ha.


    Quelle: Amtsblatt Stadt Illertissen nach Entwürfen des Büros Wick aus Stuttgart





    Dietenheimerstraße: Zum Stadtdomizil Illertissen zählen 3 Großbauten, welche im Baugebiet Dietenheimerstraße mit 31 Grundstücke für eine Bebauung mit Einzel- bzw. Doppelhäusern, 15 Grundstücke für Reihenhäuser entstanden sind. Dieses Gebiet ist jüngst komplett fertiggestellt worden.





    Ortseinfahrt: Das Projekt In den Vöhlingärten ist dagegen eher ein kleineres aber neuestes Projekt. Es sollen knapp 50 Wohneinheiten entstehen, interessanterweise ist direkt am unteren Rand der Luftaufnahme der Neubau der Feuerwehr Illertissen gerade am entstehen (eigener Thread hier im Forum).


             

    Quelle: Projektentwickler




    Innenstadtflächen West: Zuletzt hat sich auch die Sparkasse Neu-Ulm Illertissen der Entwicklung zugewendet und wird nun selbst in den Wohnungsbau zur Vermietung groß einsteigen u.a. in Illertissen Ulrichstraße, jedoch wichtiger, an ihrem Stammsitz an der Hauptstraße in Illertissen. Hier liegen ein riesiges Gelände brach mit teilweise leeren Parkplatzflächen. Es bleibt also spannend.

    https://www.augsburger-allgeme…ngen-baut-id56469656.html



    Danke an Finn für die Verlinkungen, habe sie gerne auch noch übernommen bzw. ergänzt.

  • Phänomenal, vielen Dank ! Auf genau so einen Überblick habe ich lange gewartet. Ich habe die Areale alle auf OSM und mit Google Earth gescannt, und mir war gar nicht bewusst, wie irre viel Potential Illertissen im fertig erschlossenen Stadtgebiet hat. (Projektnamen sind auf OSM-Karten verlinkt, kannst du gerne übernehmen! :))


    BayWa-Areal: Du schreibst von Innenstadterweiterung, aber würde das auch so empfunden werden? Das Gebiet zwischen BayWa und Bahnhof scheint das nicht ganz herzugeben. Und wird es außer dem starken Wohnanteil noch nennenswert andere Nutzungen geben? Nicht falsch verstehen, ich finde das Projekt prima, Wohnraum für 1000 EW in Bahnhofsnähe ist eine Ansage. Den südlichen Quartiersauftakt finde ich besonders gut, die massiertere Bebauung zur Bahnlinie mit der lockereren zur Quartiersmitte mit Nachbarschaftsgärten auch. Einzig über die sehr strenge Riegelabfolge an der neuen Straße entlang der Bahngleise bin ich etwas gestolpert, und für die Quartiersmitte hoffe ich auf weitere Nutzungen außer Wohnen.


    Mühlbach: Was ist das denn für ein Gewerbebetrieb direkt östlich? Ist der störend? Sieht man auf den Visualisierungen natürlich nicht ^^. Sehr schön finde, ich dass der Mühlbach wieder entdohlt wurde.


    Südlich Franz-Mang-Straße: Sieht mir nach einem klassischen § 13b BGB aus, hehe. Auf dem Bebauungsplan wird ja schon eine weitere Bebauung westlich von diesem Areal nachrichtlich dargestellt, der Kreisverkehr wird auch nicht ohne Grund einen Arm nach Süden haben - die Stadt dürfte mittel- und langfristig weiter nach Süden wachsen.



    Sparkasse: Schlüsselgrundstücke, könnten viel auslösen. Die Adressen Ulmer Straße 1-7 gehören auch zum Komplex, korrekt? Da wird viel gehen. Ohne Leuten an den Grundbesitz zu wollen, aber etwas schade finde ich es schon, dass die nordöstliche Ecke des Blocks so spärlich bebaut ist. Nördlich der Adolf-Kempter-Straße dockt ja das BayWa-Areal an. Unter anderem das stört mich ja an Senden so sehr - das Areal zwischen Bahnhofstraße und Kemptener Straße ist prädestiniert, Sendens Innenstadt zu sein, tatsächlich aber mit locker verstreuten EFHs bebaut...


    ***


    Abschließend noch - was mich an der Entwicklung an Ulm reizt, der Übergang von der großen Provinzstadt zur veritablen Großstadt, reizt mich im Kleinen auch bei den vielen Klein- und Mittelstädten in der Region. Durchgehend alle sind beliebt und wachsen - und je nachdem, wie gut man das Wachstum annimmt und steuert, landen die Städte dann gewissermaßen auf dem nächsten Level.

  • BayWa-Areal: Du schreibst von Innenstadterweiterung, aber würde das auch so empfunden werden? Das Gebiet zwischen BayWa und Bahnhof scheint das nicht ganz herzugeben. Und wird es außer dem starken Wohnanteil noch nennenswert andere Nutzungen geben? Nicht falsch verstehen, ich finde das Projekt prima, Wohnraum für 1000 EW in Bahnhofsnähe ist eine Ansage. Den südlichen Quartiersauftakt finde ich besonders gut, die massiertere Bebauung zur Bahnlinie mit der lockereren zur Quartiersmitte mit Nachbarschaftsgärten auch. Einzig über die sehr strenge Riegelabfolge an der neuen Straße entlang der Bahngleise bin ich etwas gestolpert, und für die Quartiersmitte hoffe ich auf weitere Nutzungen außer Wohnen.

    Ich denke als Beobachter von außen, dass die gewählten Planungsrahmen rein gar nichts mit dem tatsächlichen Viertel zu tun haben wird. Da geht es mehr, um Förderungen und Planungsrechtliches. Denn wie Du zurecht sofort erkannt hast, hat die Innenstadt und die damit verbundene Infrastruktur eigentlich keinerlei logische Bindung an das Areal. Im Gegenteil, da Mittelstädte beim Einzelhandel/Frequenz mitunter schon seit Jahren leiden, wäre ein Ausbau der Innenstadt in solchen Dimensionen fatal. Wichtige oder interessante Punkte sind das dringend benötigte Pendlerparkhaus direkt beim Bahnhof, dass diese jetzigen verseuchten Brachflächen endlich genutzt werden, dass es sehr viel Wohnraum in Form von Geschosswohnungsbau geben wird (ein Mangel in Illertissen), sowie die von dir bereits herausgestellte abschottende Bebabauung zu den Bahngleisen. Zu Beachten ist die soziale Durchmischung, da angrenzend an das geplante Gebiet bereits viel prekärer Wohnbestand besteht. Was würde Dir für die Quartiersmitte vorschweben?


    Mühlbach: Was ist das denn für ein Gewerbebetrieb direkt östlich? Ist der störend? Sieht man auf den Visualisierungen natürlich nicht ^^. Sehr schön finde, ich dass der Mühlbach wieder entdohlt wurde.

    Ursprünglich war das alles, auch das nun bebaute Gebiet eine einzige Firma. Die Firma RUKU hat die Biertischgarnitur erfunden. Es handelt sich also um einen Holzverarbeitenden Betrieb, der aus der ursprünglichen Herrenmühle Illertissens(direkt neben dem Neubaugebiet, schön hergerichtet) aus einer Sägemühle hervorging. Heute ist die Firma in mehrere eigenständige Sparten zerteilt worden, Tore, Sauna, Biertischgarnitur. Gleichzeitig wurden auf den reduzierenden Flächen immer mehr andere Betriebe angesiedelt. Es ist also sicher nicht der ruhigste Wohnort unter der Woche, jedoch auch nicht wegen der relativ stark genutzten Dietenheimerstraße.

    Du hast ein Gespür für Themen^^ Die Mühlbachöffnung hat mich bei den Planungen auch mega gefreut, ist aber heute komplette Ernüchterung. Wenn ich Pfingsten dort sein kann, mache ich ein paar Fotos, um zu zeigen was ich meine. Bin aber sehr verärgert....


    Südlich Franz-Mang-Straße: Sieht mir nach einem klassischen § 13b BGB aus, hehe. Auf dem Bebauungsplan wird ja schon eine weitere Bebauung westlich von diesem Areal nachrichtlich dargestellt, der Kreisverkehr wird auch nicht ohne Grund einen Arm nach Süden haben - die Stadt dürfte mittel- und langfristig weiter nach Süden wachsen.

    Genau so ist es. Die Hauptwachstumszonen ist im Moment die Nachverdichtung der Stadt, Du sprachst es im ersten Satz schon an, und perspektivisch der südliche Rand hauptsächlich.

    Sparkasse: Schlüsselgrundstücke, könnten viel auslösen. Die Adressen Ulmer Straße 1-7 gehören auch zum Komplex, korrekt? Da wird viel gehen. Ohne Leuten an den Grundbesitz zu wollen, aber etwas schade finde ich es schon, dass die nordöstliche Ecke des Blocks so spärlich bebaut ist. Nördlich der Adolf-Kempter-Straße dockt ja das BayWa-Areal an. Unter anderem das stört mich ja an Senden so sehr - das Areal zwischen Bahnhofstraße und Kemptener Straße ist prädestiniert, Sendens Innenstadt zu sein, tatsächlich aber mit locker verstreuten EFHs bebaut...

    Ja, ganz in der NO Ecke ist die Evangelische Kirche in Illertissen (man sieht den Schatten ihres Kirchturmes). Die Wiese gehörte zumindest früher noch Jemand anderem, aber man kennt ja die Banken...im Artikel wird es leider sehr umnebelt angeschnitten, um was es überhaupt gehen könnte. Aber räumlich natürlich ein sehr wichtiges, unterentwickeltes Gelände, bedenkt man all die Einrichtungen in direkter Umgebung und Dein auch erwähnter nahender Zubau von einem ganzen Viertel in direkter Umgebung.

    Ich finde auch, dass Vöhringen und Senden ihre Bahnhöfe nicht sehr geschickt nutzen.

  • @ BayWa: Die grüne Quartiersmitte ist mir (positiv) ins Auge gefallen, aber ich sehe ein mögliches Konfliktpotential, wenn direkt daneben Kettenhäuser mit privaten Hintergärten angesiedelt werden. Eine Quartiersmitte ist ja auch ein Treffpunkt, was selten ohne einen gewissen Lärmpegel und Frequenz in den Wegen zur Quartiersmitte hin funktioniert. Vielleicht kann man an dieser Stelle noch einmal prüfen, um man in diesem Bereich noch einmal mehr öffentliche Nutzungen in der EG-Zone probiert - wie es heute in innenstädtischen (oder innenstadtnahen) Bebauungen gängig ist.


    @Mühlbach: Im Video ist der Bach natürlich kanalisiert... soll das etwa so bleiben? Ich dachte, das wäre nur bauzeitlich als Provisorium so... =O


    @Sparkasse: Ohne jetzt zu weit gehen zu wollen, ohne die konkrete Situation genau zu kennen - aber nur von oben betrachtet wäre die Zone zwischen Ulmer Straße und Bahnhofstraße schön für eine etwas verdichtete Ansiedlung von gewerblichen Arbeitsplätzen geeignet, sprich Bürogebäude. Der Block südlich der Hauptstraße in diesem Bereich scheint einigermaßen verbaut zu sein, aber im nördlichen Sparkassenblock ist ja viel Luft... wie sieht es denn in diesem Bereich auf dem Immobilienmarkt aus? Gibt es auch für Büroflächen, Arztpraxen etc. eine hohe Nachfrage?

  • Danke für die Ausführung, das ist wirklich gut gedacht, da wird es auf jeden Fall Nutzungskonflikte geben. Die müssten also Einrichtungen finden, wo vielleicht ja sogar von so einer Lage profitieren. Wobei da auch immer zwei Herzen in meiner Brust schlagen. Eine Großstadt kann sich vielleicht eine Verteilung von Dienstleistungsangeboten etc. in die Wohngebiete erlauben. Es verringert bei Angeboten für das jeweilige Gebiet ja die Wege, weniger Autos, mehr Lebendigkeit in den Wohnvierteln. Ich fürchte gleichzeitig gerade für Mittelzentren aber auch den Frequenzverlust. Ich denke da besonders an den Einzelhandel, der durch die Randneubauten ausblutet. Gleiche Fehler für Dienstleistungen zu begehen will niemand.

    In dem Zusammenhang finde ich die Idee zu einer Büroflächenkonzentration bei der Sparkasse eine gute Idee, es ist zentral aber auch nicht zu zentral, dass das Gefühl von abends und wochenends ist alles tot aufkommt. Der Bahnhof wäre ja gleich daneben, will ich mal größenwahnsinnig sein, wie in Ulm beim Theaterviertel^^

    Ich denke auch das Bedarf durchaus besteht, weil ich vermehrt Büroflächen in die Einzelhandelsflächen sogar mit Schaufenster einziehen sehe. Auch sind die Flächen bei Neubauten stets schnell vermietet.


    Ha, da hast Du natürlich recht, das ist ja schon im Video drauf, muss ich gar nicht nachreichen. Eben! Sieht aus wie ein schlechtes Provisorium. Ist aber alles neugebauter Beton. Katastrophe und direkt daneben die flachen Bereiche links davon ist der Radweg entland "im Grünen". Die einzige "Verbesserung" ist, dass das Bachbett nicht komplett überdeckelt mehr ist. Gleichzeitig wurde auch der Altbaumbestand beschädigt:

    https://www.augsburger-allgeme…e-zurueck-id52414841.html[IZ+]

  • Eine Großstadt kann sich vielleicht eine Verteilung von Dienstleistungsangeboten etc. in die Wohngebiete erlauben. Es verringert bei Angeboten für das jeweilige Gebiet ja die Wege, weniger Autos, mehr Lebendigkeit in den Wohnvierteln. Ich fürchte gleichzeitig gerade für Mittelzentren aber auch den Frequenzverlust. Ich denke da besonders an den Einzelhandel, der durch die Randneubauten ausblutet. Gleiche Fehler für Dienstleistungen zu begehen will niemand.

    Oh, da stimme ich vollkommen zu. Es macht irre viel Sinn, solche Nutzungen zu konzentrieren, und zwar eben in der Innenstadt. Bei öffentlichen EG-Nutzungen im BayWa-Areal dachte ich auch eher an Besatz wie Kindertagesstätten und Nachbarschaftscafés, damit einfach etwas "für alle" in die Quartiersmitte kommt und sie nicht ausschließlich von privaten Nutzungen umgeben ist. Einzelhandel und Dienstleistungen sind natürlich in der eigentlichen Innenstadt besser aufgehoben.

    In dem Zusammenhang finde ich die Idee zu einer Büroflächenkonzentration bei der Sparkasse eine gute Idee, es ist zentral aber auch nicht zu zentral, dass das Gefühl von abends und wochenends ist alles tot aufkommt. Der Bahnhof wäre ja gleich daneben, will ich mal größenwahnsinnig sein, wie in Ulm beim Theaterviertel^^

    Ich denke auch das Bedarf durchaus besteht, weil ich vermehrt Büroflächen in die Einzelhandelsflächen sogar mit Schaufenster einziehen sehe. Auch sind die Flächen bei Neubauten stets schnell vermietet.

    Ich will's auch nicht überinterpretieren, wir sind ja hier nicht bei Sim City ^^, aber mit einer Einwohnerzahl von 18.000 und starkem Wachstum kratzt man nach der klassischen Klassifikation am oberen Ende der Kategorie Kleinstadt und klopft von unten bei der kleinen Mittelstadt an. Da fände ich es nur vernünftig und richtig, mehr mittelstädtisches Gepräge in das Stadtbild zu bringen. Hieße jetzt mal ganz salopp für die engere Innenstadt: Nix mehr unter vier Vollgeschossen bei Neubauten, und auch mal an ein kleines Punkthaus denken, wenn es sich anbietet. Das wäre zumindest meine Vorstellung.


    Ha, da hast Du natürlich recht, das ist ja schon im Video drauf, muss ich gar nicht nachreichen. Eben! Sieht aus wie ein schlechtes Provisorium. Ist aber alles neugebauter Beton. Katastrophe und direkt daneben die flachen Bereiche links davon ist der Radweg entland "im Grünen". Die einzige "Verbesserung" ist, dass das Bachbett nicht komplett überdeckelt mehr ist. Gleichzeitig wurde auch der Altbaumbestand beschädigt:

    https://www.augsburger-allgeme…e-zurueck-id52414841.html[IZ+]

    Uff, da hätte man auch den Deckel drauflassen können... Schade, dass die Stadt nicht dahinter war, den Bereich zu renaturieren. Hätte als Kompensationsmaßnahme auch Punkte fürs Ökokonto abgeworfen...