Bahnhofsvorplatz, Parkhaus am Bahnhof, Passage und ÖPNV-Haltestelle

  • Parkhaus am Ulmer Hauptbahnhof wird schon wieder teurer [Schwäbische+] (auch NUZ+)

    Die Gesamtkosten belaufen sich nun auf 65 Millionen Euro. Wer buddeln mag, findet die Projektkostenfortschreibung bei der Bürgerinfo.

    Mehr als 20% Kostensteigerung wegen Corona, ich bin irritiert. Aber ganz augenscheinlich, wie teuer diese Form der Parkplatzgenerierung ist, wenn man den geplanten Parkhaushochbau in NU in der 10 Mio. Gegend verorten kann.

  • Die Corona-Krise wirkt sich nur insofern auf die Parkbetriebsgesellschaft aus, als dass die Stadt die Preise gesenkt hat und die PBG damit ihren geplanten Jahresüberschuss wird nicht erwirtschaften können. Für die Baukostensteigerung finden wir in der Vorlage die folgenden Gründe:

    Zitat

    Neben der starken Zurückhaltung bei der Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen und eines somit überschaubaren bzw. keines „Wettbewerbes“ musste die PBG feststellen, dass sich zusätzlich bei den Angeboten und damit den Baupreisen starke Abweichungen nach oben ergeben haben.

    Das und die Bauzeitverlängerung schlägt mit 3 Mio. Euro zu Buche. Irritierender finde ich den Posten "Mehrkosten nicht vorgesehene Bauwerke" (1,5 Mio Euro). Da stecken unter anderem Brüstungen bei den ganzen Auf- und Abgängen und Fluchttreppen drin, die "planerisch und kostenseitig ursprünglich nicht vorgesehen[...]" waren. Also klare Fehlplanungen.

  • Hi,

    ich bin neu hier und habe bei einem kleinen Rundgang mal ein paar Bilder geschossen, die sich gut als Update eignen:


    Die nächste Ebene im Parkhaus wird fertig armiert.


    Fast oben angekommen.


    Die ersten Versteifungsstreben kommen raus.


    Auch auf der anderen Seite sind die Versteifungsstreben schon raus.


    Neuer Beton am Übergang zwischen Passage und Tiefgarage.


    Das sieht ganz so aus, als würde demnächst die Straße schon über die Passage geführt werden. Möglicherweise mit Beginn der Sommerferien?

  • Hi,

    ich bin neu hier und habe bei einem kleinen Rundgang mal ein paar Bilder geschossen, die sich gut als Update eignen:

    Willkommen im Forum! :)


    Hast dich ja schon bestens eingefunden, vielen Dank an dieser Stelle für die vielen Bildbeiträge!

    Die nächste Ebene im Parkhaus wird fertig armiert.

    Das kreative Chaos am unteren Bildrand hat sicher System ^^.

    Das Hauptpostgebäude sah noch nie so alt aus...

  • Sechs Wochen lang keine Straßenbahnen [SWP+]

    Zitat

    Wenn andere sich auf die Sommerferien freuen, geht es für die Bauleute in der Friedrich-Ebert-Straße so richtig los. Sie arbeiten ohnehin schon an Tiefgarage, Nahverkehrs-Trasse und Promenadenbrücke unter Hochdruck, und der wird in den sechs Wochen ab 1. August nochmal verschärft. In der Zeit wird die Straßenbahn lahmgelegt, weil beispielsweise die Gleise verlegt werden. Sobald die Schule wieder anfängt, müssen die Straßenbahnen wieder fahren können. Das bedeutet enormen Zeitdruck für alles, was in diesem Zeitfenster entstehen muss, sagt Thomas Harter, Projektleiter der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU).

    So, Endspurt...

  • Bin gespannt wie sich die Passage entwickelt. Hoffe, dass bald entsprechende Mieter für die Flächen gefunden werden, damit eine gewisse soziale Kontrolle einhergeht, sonst haben wir bald Zustände wie in der alten Passage. Das Publikum hierfür bevölkert täglich den Baugrubensteg vom Bahnhofsausgang zur ÖPNV-Haltestelle.


    Es wäre schade, zumal dieser Zugang zur Stadt eine der Visitenkarten aller Besucher ist.

  • Ich bin da leise optimistisch, dass mit der Bahnhofsgarage und den Sedelhöfen noch einmal mehr Frequenz in die neue, längere/größere Passage kommt. Aber auch die alte Unterführung war ja gar nicht so sehr problematisch, der Treffpunkt der Trinkerszene war früher der Abgang auf der Bahnhofseite - und ich denke, das wird er auch wieder werden. Natürlich ist das irgendwo unschön, aber in Großstädten letztlich kaum zu vermeiden.

  • @ Reiner, Ja es ist schon so eine Sache mit den Brüdern auf dem Steg. Aber in der jetzigen Bauzeit gibt es sicher keine gute Akternaive. Wenn das ganze mal fertig ist könnte oder sollte man sie aber verweisen, entweder zur Post oder am südlichen Ende des Hotels.

    Aber das sie dann noch direkt am Abgang zur Passage sich tummeln geht sicher nicht.

    Das wäre das schlimmste für alle Besucher.

    Sedelhöfe Galerie, klick, Orginalgröße,
    "Die beste Methode das Leben angenehm zu verbringen, ist, guten Kaffee zu trinken." ( Jonathan Swift )

  • Des Problems der manchmal etwas zwielichtigen Gesellschaft ist man sich anscheinend bewusst. Ich habe heute in der Passage auch Security angetroffen. Das folgende Schild lässt auch darauf schließen, dass man doch durchgreifen will:


    Ich möchte hier auch noch eine Lanze für die neuen Mieter in der Passage brechen: Ich war heute in dem Dörflinger Edeka und bin sehr angetan vom Sortiment. Da gibt es eine riesige Auswahl frisches Gemüse, frisches Sushi, warmes Essen aber auch Käse und Fleisch an der Theke sowie eine sehr hochwertige Alkoholabteilung. Das ist eine deutliche Aufwertung des Angebotes in der Innenstadt. Auch der DM nebenan ist recht groß und damit eine schöne Ergänzung.


    Ich denke mit dem Rest der Mieter wird sich da sicher auch noch was schönes ergeben. Ich würde dem ganzen einfach noch etwas Zeit geben sich zu entwickeln.

  • In der Tiefgarage geht es langsam voran:

    Man beachte im Hintergrund ist der Bagger gerade dabei die Ein- und Ausfahrten vorzubereiten.


    Zur Erinnerung hier ein Plan wie es mal aussehen soll.


    Vor dem Bahnhof wurden mittlerweile schon die ersten Träger für die Deckenplatte betoniert. Leider wurde die kleine Brücke komplett mit Holz verkleidet (um die Trinkkumpane zu vertreiben?) d.h. von dort sind keine Bilder mehr möglich.

    Der erste fertige Deckenträger hinter dem Kran.

    Ein weiterer Träger fast unter der Brücke.


    Die Straße sieht auch schon so aus, als ob sie demnächst ihren Belag bekommen würde.

  • Ich denke, mit der Bahnhofsgesellschaft wird man sich ein Stück weit abfinden müssen. Es ist leider so, dass es immer einen gewissen Anteil in der Gesellschaft geben wird, der sozial nicht mehr mitkommt und irgendwann abgehängt wird. Man kann an diesem Anteil sicher etwas drehen, er korreliert zum Beispiel mit dem Verlauf der Konjunktur und auch jeder Euro, den man in Sozialarbeit und Streetworker investiert, macht sich bezahlt - aber auf Null geht er nie. Und in Großstädten, wo auch ein kleiner Anteil einer großen Bevölkerung in absoluten Zahlen spürbar wird, ist das halt Teil des Stadtlebens, gerade in Bahnhofsnähe.