Neubau Ulm, Karlstraße 36 / Syrlinstraße

  • Neubau Ulm, Karlstraße 36 / Syrlinstraße


    Da ist wohl etwas an uns vorbeigegangen. Der Wettbewerb wurde schon vor Monaten entschieden.

    1 Preisträger das Büro von Obermeier + Traub aus Ulm


    http://www.obermeier-traub.de/…se-36-syrlinstrasse-25-2/
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    Quelle-Rechte des Bildes BÜROS OBERMEIER + TRAUB ARCHITEKTEN


    https://www.uws-ulm.de/projekt…asse-36-syrlinstrasse-25/

    https://www.uws-ulm.de/fileadm…_S25_Abgabe_Plan_1_01.pdf

    https://www.uws-ulm.de/fileadm…_S25_Abgabe_Plan_2_01.pdf

  • Da hast du Recht! Wahrscheinlich wegen der Realgrund-Projekte schräg gegenüber und an der Ecke Karl-/Neutorstraße war der Forumsblick etwas verklärt, obwohl ich dieses Projekt ganz toll finde. Das heruntergekommene Eckgebäude, in der sich vor langer Zeit noch die Verkehrspolizei befand (mit den Garagen zur Syrlinstraße), ist in den letzten Jahren leer gestanden und zunehmend in einen Zustand des Verfalls gekommen. Zumindest der obere Teil der Karlstraße macht sich allmählich. Ich persönlich hoffe, dass diese Entwicklung auch Abwärts zum Ostplatz seine Fortsetzung findet, vor allem auf der Seite Gold-Ochsen zwischen Syrlin- und Keplerstraße.

  • Schöne Sache, dass diese Lücke gefüllt wird - auf den ersten Blick auch mit viel Qualität. Auch wenn ich beim KARL etwas skeptisch bin, dass das geplante Eckgebäude hier dessen Formsprache etwas aufnimmt, finde ich gut. Nach meinem Empfinden spricht der vorliegende Entwurf diese Formsprache auch etwas besser. Auch hat das Eckgebäude so ziemlich genau dieselbe Höhe wie der niedrigere Teil des Karlsbaus. Das sind simple Dinge, aber ich glaube, sie werden der Platzsituation an der Ecke Karlstraße/Syrlinstraße viel Kohärenz geben.


    Wie immer übrigens vorbildlich, dass die UWS alle Wettbewerbsbeiträge auf ihrer Homepage aufführt. Das ist auch so ein bisschen Geschmacksschulung für jede/n Betrachter/in, der/die im Vergleich vielleicht erst formulieren kann, was ihm/ihr an einem Entwurf gefällt oder nicht. Ich denke, dass hier der richtige Entwurf gewonnen hat. Mir gefällt es, dass die beiden Gebäudeteile miteinander verbunden sind statt eine Lücke zu lassen, ein Flachdach am Ecke passt an dieser Stelle besser als ein Satteldach oder gar ein für ein Viertel aus der Stadterweiterung komplett ahistorischer Spitzgiebel.


    Bei Rapp finde ich den niedrigeren Gebäudeteil gestalterisch interessant, mit seiner Anmutung wie ein umgewidmeter Fabrikbau aus der Industriezeit im oberen Teil - aber der Eindruck im Zusammenhang mit dem Straßenzug und dem großen Bruder ist etwas unrund. Wahrscheinlich spielt das auf die Reste einer solchen Architektur an, die hier und da im Ansatz in der gesamten Neustadt zu finden sind. Bei Hullak und Rannow scheitert es bei mir direkt an der nackten Fassadenfläche, die Autofahrern, Radfahrern und Passanten von Osten her kommend entgegengestreckt wird.


    Ansonsten kann ich mich Wolfe nur anschließen: Schön zu sehen, wie die Karlstraße sich nach der langwierigen, aber guten Sanierung so langsam entwickelt. Dieser Abschnitt hier ist definitiv der Nukleus der Entwicklung, aber Richtung Frauenstraße darf es gerade so weitergehen - da gibt es noch viel Potential...

  • Schön zu sehen, wie die Karlstraße sich nach der langwierigen, aber guten Sanierung so langsam entwickelt. Dieser Abschnitt hier ist definitiv der Nukleus der Entwicklung, aber Richtung Frauenstraße darf es gerade so weitergehen - da gibt es noch viel Potential...

    Da sollte ab Kreuzung Frauenstraße dann auch die Sanierung des Straßenraums in Angriff genommen werden. Vor allem die Parksituation ist dort sehr unübersichtlich, um es mal nett zu sagen.

  • Dem Wirtschaftsplan der UWS, welcher morgen im Hauptausschuss zur Genehmigung vorliegt, ist zu entnehmen, dass das Eckgrundstück Karlstraße/Syrlinstraße von der UWS bebaut wird. Entstehen sollen bis zur Fertistellung im Jahr 2022 27 Wohnungen, ebenso viele Stellplätze für eine Investitionssumme von 7 Mio. Euro.


    Einigen ist das inzwischen heruntergekommene Gebäude mit den zur Syrlinstraße liegenden Garagenbau noch als Sitz der ehemaligen Verkehrspolizei. Gut, dass der alte Kasten verschwindet. Insbesondere wenn man die gegenüberliegenden Neubauten sieht, wirkt es wie ein Relikt vergangener Tage.


    Nachzulesen im Bürgerinformationsystem der Stadt Ulm unter Sitzung des HA am 13.02.2020. Durchaus interessant, welche städtischen Gesellschaften und Eigenbetriebe ihr Geld wie und für was verplanen (Projektentwicklungsgesellschaft/PEG, Ulm-Messe etc.). Beispielsweise engagieren sich UWS und PEG beide sehr stark im Science Park!