Mobilität und Infrastruktur

  • Lärmschutz Ulm: Neuer Asphalt und Tempo 30

    Auf dem gesamten Kurt-Schumacher-Ring wird sukzessive ein neuer Asphalt aufgebracht, der Fahrgeräusche mindert. Tempo 30 nachts kann nun auf der Wagner- und in der Söflinger Straße eingeführt werden.



    https://www.swp.de/suedwesten/…nd-tempo-30-28969599.html


    Nachdem das Asphaltieren eigentlich, wie angekündigt, schneller hätte durchgezogen werden sollen wird nun als erstes der Abschnitt vom Kuhberg zum Donautal saniert der es am dringendsten nötig hat. Jahr für Jahr folgen dann die anderen Abschnitte zwischen Blau- und Donautal.
    Auch die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit in Söflinger- und Wagnerstraße begrüße ich, dort wird vor allem Nachts immer noch zu schnell gefahren, da sind 50km/h oftmals nur die untere Grenze.


    edit: Kommentar dazu aus der SWP:
    https://www.swp.de/suedwesten/…er-tempo-30-28971217.html

  • Was mich ja schon brennend interessieren würde ist:


    Jetzt werden die 30er Zonen mit allen Tricks verwirklicht - "Lärmschutz in der Nacht" wird, ich unterstelle das bewußt, vorgeschoben!
    ... was machen die Herren, wenn in 10 Jahren die Elektroautos überhand nehmen und auch nachts fast gar kein Lärm mehr entsteht?
    Darf man dann wieder 50 fahren?


    Nicht falsch verstehen, ich will nicht rasen in der Stadt und nachts bin ich eh nicht unterwegs, mich betrifft 30er Zone also gar nicht.
    Mich ärgern immer nur diese fadenscheinigen Argumentationen um irgendwas durchzusetzen, manchmal sogar riesigen Blödsinn ;)

  • Das ist genauso vorgeschoben wie die 70 für "Luftreinhaltung" z.B. auf der B10. Mein Motor ist bei 50 im 4. Gang nicht lauter als bei 30 im 3. (aber das Auto schneller vorbeigefahren), und die meisten Verbrenner verbrennen am effizientesten und saubersten bei 90-100, und nicht bei 70.
    Wenn man Tempolimits aus Sicherheitsgründen oder zur Verkehrsberuhigung/-umlenkung will, dann soll man auch dazu stehen, und nicht fadenscheinige Begründungen liefern.

  • Über die Gründe der Geschwindigkeitsreduzierung kann man geteilter Meinung sein.
    Wie ich oben schon schrieb wird bei freier Straße meist zu schnell gefahren.
    Für mich hat die Reduzierung schon Sinn: Man hat dort aus den Seitenstraßen allgemein eine schlechte Sicht auf die Söflinger- oder Wagnerstraße, bei Nacht sowieso. Durch parkende Autos ist das Ganze eh unübersichtlich, man muß sehr weit in die Vorfahrtsstraße reinfahren um eine einigermaßen gute Sicht auf den bevorrechtigten Verkehr zu haben.

  • Über die Gründe der Geschwindigkeitsreduzierung kann man geteilter Meinung sein.
    Wie ich oben schon schrieb wird bei freier Straße meist zu schnell gefahren.
    Für mich hat die Reduzierung schon Sinn: Man hat dort aus den Seitenstraßen allgemein eine schlechte Sicht auf die Söflinger- oder Wagnerstraße, bei Nacht sowieso. Durch parkende Autos ist das Ganze eh unübersichtlich, man muß sehr weit in die Vorfahrtsstraße reinfahren um eine einigermaßen gute Sicht auf den bevorrechtigten Verkehr zu haben.

    Richtig, ich sage ja nichts gegen Tempolimits per se, schon sowieso in Wohngebieten und an gefährlichen Einmündungen. Ich mokiere mich über die vorgeschobenen Begründungen, wo ich mir als Autofahrer dann doch als mal veräppelt vorkomme - mir kann doch niemand erzählen, daß die Luft entlang der B10 besser ist, wenn die Kolonnen sich mit 70 vorbeiquälen als mit 100...

  • Noch ein Südbahn-Post (vielleicht lohnt sich ja doch ein eigener Thread):


    [...]
    Die Elektrifizierung der Südbahn zwischen Ulm und Lindau wird fortgesetzt: Seit Dienstag und noch bis Freitag sowie nochmal von Donnerstag, 31. Januar, bis Samstag, 2. Februar, gibt es zwischen Ulm und Erbach (Alb-Donau-Kreis) einen Ersatzverkehr mit Bussen.


    [...]

  • @Mondlicht: Du hast vollkommen recht. Mache ich demnächst :)


    ***


    Czisch: Autonom fahrende E-Kleinbusse denkbar [SWP]

    Zitat

    Von Jungingen mit dem Elektroauto aus dem Car-Sharing-Programm der SWU bis zur Uni und dann mit der Linie 2 in die Innenstadt zum Einkaufen. Oder andersherum von der Innenstadt aus mit der Linie 2 in die Wissenschaftsstadt und dann weiter mit autonom fahrenden E-Kleinbussen zum weiter entfernten Arbeitgeber im Science Park III oder IV. So sieht die Mobilität der Zukunft in Ulm aus, wenn es nach den Vorstellungen von Oberbürgermeister Gunter Czisch geht.

    Finde ich ganz charmant, allemal mehr als Noerenbergs Schraubocopter. Der Obere Eselsberg eignet sich IMHO auch ganz gut zur Erprobung der Feinerschließung von Quartieren.

  • Off Topic,
    Sollte einfach mal erwähnt werden.


    Über das Jahr einige Tage in Lyon, eine wirklich gaile Stadt. Nicht nur das, sie hat wenn man es genau nimmt eigentlich alle Beförderungs-Verkehrssystheme die es gibt.
    Mit dem TGV dort hin befindet sich dort ein separates Rhone Schnellbahnsysthem, Elektro Oberleitungsbusse und Straßenbahnen, normale Busse. Elektrobusse, Autonome Busse,


    Lyon: Erste selbstfahrende Busse schon Realität
    https://www.datagon.de/de/blog…tfahrende-busse-realitaet


    U Bahnen, Schiffe, ja sogar eine Seil-Schienenbahn, Normale und Google Taxis, anrufen, bezahlen per. Ap und verfolgen am Handy wie es kommt. Aber auch Elektro Fahrräder.IMG_5156.JPG

  • Bei 50 km/h dominiert normalerweise das Reifenabrollgeräusch, könnte also schon was bringen.


    Auch nicht falsch verstehen, ich will dir nicht widersprechen, sondern bin prinzipiell ganz bei dir ;)

  • Hier ein Kommentar in der SWP zur Häufung von Unfällen zwischen Trambahn und MIV seit Inbetriebnahme der Linie2:


    https://www.swp.de/suedwesten/…-autofahrer-29241911.html


    Man kann ja der Meinung sein daß Busfahrer speziell in Ulm/Neu-Ulm durch die Stadt brettern. Wer das meint der sollte sich mit seinen Beschwerden an die SWU-Verkehr wenden und nicht Vermutungen im Blättle kommentieren.
    Die Unfälle mit den Straßenbahnen in den letzten Jahren gehen meines Wissens ausnahmslos auf den MIV zurück. Der heftigste war, glaube ich, 2016 oder 2017 in Böfingen als ein PKW der Tram die Vorfahrt nahm und zwischen Tram und Fahrleitungsmast "angepasst" wurde. Wäre die Bahn ein paar Jahre älter gewesen wäre sie ein wirtschaftlicher Totalschaden gewesen.
    Falsches Abbiegen am Theater, Schotterfahrten an Kuh- und Eselsberg, dazu die leichteren Unfälle durch Falschabbiegen und ähnliches: Viele Autofahrer sind anscheinend den Normalverkehr ohne Baustellen nicht mehr gewöhnt. Im Baustellendurcheinander wurden dann halt von Polizei, Ordnungsdienst oder Bauleuten ab und zu alle Fünfe gerade sein gelassen wenn mal einer falsch fuhr. Das geht nun nicht mehr: Es sind doppelt soviele Trambahnen unterwegs wie vor einigen Jahren.
    Und auch wenn es vielen nicht passt:
    Doch, die haben meist Vorfahrt und die Stärkeren sind sie sowieso. Punkt aus.

  • aus eigener Erfahrung in den letzten paar Fahrten mit dem 3er (bzw. jetzt 4er) von Wiblingen in die Innenstadt und zurück, kann ich sagen dass ich schon desöfteren durch die 'zügige' und hektische Fahrweise der Fahrer fast aus dem Sitz katapultiert worden bin

  • Die Liste der Grausamkeiten für die Ulmer Autofahrer... :D


    Auf diese Baustellen müssen sich die Ulmer 2019 einstellen
    Die Bauarbeiten für die neue Straßenbahnlinie in Ulm sind zwar beendet, aber nach der Baustelle ist vor der Baustelle. Mit diesen Verkehrsbehinderungen musst du 2019 rechnen.



    Ein Auszug aus der Liste:


    • Wiblinger Allee mit Hans-Lorenser-Straße (Verbreiterung ab Mai bis Dezember 2019)
    • Doppelanschluss A8 bei Ulm-West (Erstellung neuer Rampen)
    • Ochsengasse (Mitte 2019 bis Ende 2020)
    • Kreuzung Wielandstraße und Eberhardtstraße
    • Kurt-Schumacher-Ring (Bauarbeiten im Herbst 2019 zwischen Harthauser- und Jörg-Syrlin-Straße)
    • Kurt-Schumacher-Ring (Vollsperrung zwischen Eggingerweg und Erbacherstraße am Wochenende 11. /12. Mai 2019)
    • Heilmeyersteige (zwischen Ruländerweg und Berliner Ring)


    Quelle SWP: https://www.swp.de/suedwesten/…-auf-ulm-zu-29313795.html

  • Netter Versuch, vielleicht schwenken die dann auch irgendwann mal um in Richtung Tram wenn es mal ernst wird.
    Ein "Bus Rapid Transit (BRT) halte ich für unsinnig in Neu-Ulm:
    - verbraucht mehr Verkehrsraum als eine Straßenbahntrasse
    - die Trasse benötigt einen höheren Reparatur- und Pflegeaufwand
    - Bustrasse lässt sich nicht begrünen sondern ist ein versiegeltes Asphalt- oder Betonband
    - das Fassungsvermögen von Gelenkbussen ist wesentlich geringer als bei einer 30-m-Tram
    - dadurch werden mehr Fahrzeuge und Personal benötigt um die gleiche Anzahl Fahrgäste zu befördern


    Übrigens stellt EVOBUS in Neu-Ulm keine Stadtbusse her, das wird auch durch das 100. mal behaupten nicht wahr. Dort werden Reise- und Regionalbusse hergestellt.
    So wenig Kompetenz hätte ich der FDP gar nicht zugetraut...